Was ist SEO?

Was ist SEO?

SEO ist ein Akronym und steht für Search Engine Optimization. Zu gut deutsch ist das die Suchmaschinenoptimierung. Suchmaschinenoptimierung oder SEO ist die Kunst und die Wissenschaft, bei Google und anderen Suchmaschinen in den organischen (nicht bezahlten) Suchergebnissen weit oben gefunden zu werden.

Oft ist die Rede von SEO-Optimierung, was einem weißen Schimmel entspricht, das wäre nämlich die Suchmaschinenoptimierung-Optimierung.

Inhalt des Artikels

Wie funktioniert SEO

In der SEO werden SEO-Audits erstellt und SEO-Strategien entwickelt. In diesen SEO-Strategien, die auf SMARTE Ziele basieren, werden SEO-Taktiken und SEO-Maßnahmen gezielt und priorisiert eingesetzt, um das organische Ranking einer Webseite zu verbessern.

Mehr dazu wie SEO funktioniert erfährst du im Beitrag zu SEO-Strategien, Maßnahmen und Taktiken.

Wie lange dauert es, bis SEO etwas bringt

Die Dauer von SEO oder wann mit SEO-Erfolgen zu rechnen ist, das ist sehr unterschiedlich. Generell ist SEO ein Teil deines Marketingkonzepts, dass du eher langfristig einplanst. Eigentlich von Tag eins bis zum Ende. Trotzdem kann SEO innerhalb weniger Wochen sehr Erfolgreich sein. 

SEO ist also keine Option, die du für einen Zeitraum buchst, sondern eine fortwährende Investition in Google-Rankings, User-Experience und Conversions, wenn du so willst.

Beispiele für die Dauer von SEO-Erfolgen findest du hier.

Wie geht SEO

Webseiten werden für bessere Rankings bei Google optimiert, klingt gut. Mit Strategien und Maßnahmen, schon klar. Aber was genau? 

Dem Suchmaschinenoptimierer (meist SEO-Manager genannt) gelingt das zum einen durch Anpassungen der Webseite selbst. Das ist die sogenannte On-Page Suchmaschinenoptimierung. Aber auch durch Verbesserungen von Faktoren fern ab der Website selbst, oder auch Off-Page Suchmaschinenoptimierung.

On-Page Optimierung

Bei der OnPage Optimierung wird die Website auf viele verschiedene Rankingfaktoren hin optimiert. Dazu gehören zum Beispiel: Der Pagespeed, der Domainname, die interne Verlinkung, der Text, die Title und Überschriften, die gesamte Webseitenstruktur oder die mobile Optimierung. Das gehört zur OnPage- und auch zur technischen SEO.

Es wird auch am Content gearbeitet, an der Qualität der Inhalte, den Mehrwerten gegenüber der Konkurrenz und der Nutzererfahrung (User-Experience).  Denn letzterer, der User, ist ein wichtiger Faktor für ein gutes Ranking. SEO ist also weniger Keywords und Metas, sondern vielmehr User-Intent und Qualität. 

Off-Page Optimierung

Bei der Off-Page Optimierung geht es primär um Backlinks. Google ist eine Maschine, die Rankings unter anderem anhand von Verlinkungen erstellt. Nicht nur internen, sondern auch Links von außerhalb deiner Website. Links von anderen Webseiten zu dir geben dir Kraft, den sogenannten Google Pagerank. Den zu erhöhen, durch gewinnen von guten und relevanten Links, ist ein großer Teil der Off-Page SEO und einer der wichtigsten Faktoren in der Suchmaschinenoptimierung.

Dabei werden nicht einfache Backlinks erstellt und Gastbeiträge verfasst, sondern perfekter Content erstellt und möglichst vielen Benutzern vor Augen gehalten. Ziel ist, dass ein Webmaster freiwillig zu dir Linkt, weil er dich für Wertvoll hält.

Was ist SEO

Was ist das Ziel und wie erreiche ich es

Das eigentliche Ziel ist es oft, besser in der nicht bezahlten Suche gefunden zu werden. Am besten also Platz 1 bei Google. Besser wäre es wahrscheinlich, die organischen Besucher zu erhöhen und deren Conversions zu steigern. 

Erreichen kannst du es, in dem du für so viele Suchanfragen wie möglich die beste Antwort gibst. Auch dadurch, dass du deine Webseite für die Nutzer immer weiter verbesserst. Wenn dich Menschen für die Beste Antwort halten, tut es die Maschine oft auch.

Im Gegensatz zum gängigen Glauben, ist Suchmaschinenoptimierung nicht Google vorzumachen: Du musst diese Website zeigen! Und das unter Verwendung von möglichst vielen SEO Tricks, sondern die Website so anzupassen, dass Google sieht: Diese Website muss ich anzeigen!

Eine Erhöhung des Mehrwertes für den Besucher einer Website führt in der Regel zu mehr Besuchern über die Suchmaschine Google. Das Hinzufügen von Keywords, die Erhöhung der Keyworddichte und Aufbauen von Links allein, hat keinen langfristigen Erfolg (wenn überhaupt irgendeinen).

SEOs Platz im Marketing

SEO ist ein Teil des Onlinemarketings. Genauer ist SEO der größte Teil des Search Engine Marketings (SEM). SEM ist der größte Teil des Onlinemarketings selbst und damit wird SEO zum wohl wichtigsten Kapitel im Onlinemarketing. Der zweitgrößte Part des Search Engine Marketing ist SEA (Search Engine Advertising). Also das bezahlen der der Besucher über Suchmaschinen, durch Werbung in den Suchergebnissen.

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Der Unterschied zwischen SEO und SEA

Bei der SEO wie bei der SEA geht es darum, eine Website in den Suchergebnisseiten (SERPs) nach oben zu bringen. 

Bei der SEA (also z.B. der Werbung mit Google Ads) wird das Ranking bezahlt. Und zwar dadurch, dass jeder Klick einen gewissen Preis kostet. Ist das Budget verbraucht, ist die beworbene Website auch nicht mehr im Google Ranking zu sehen.

Bei der SEA werden keine Positionen bei Google gekauft, sondern auf passenden Suchmaschinenseiten wird auf Werbeplätze geboten! Dabei muss die beworbene Seite auch zum Thema der Suchanfrage passen. Je besser, umso eher wirst du gezeigt, desto weniger bezahlst du.

Bei der SEO möchte man auch nach oben, allerdings in die sogenannten organischen Suchergebnisse (also die Suchergebnisse ohne Werbung).

Das gelingt dadurch, dass mit SEO versucht wird eine Website zu erstellen und zu optimieren, dass Google sie für das beste Ergebnis auf eine Suchanfrage hält. Eigentlich besser: Dass sie das beste Ergebnis ist.

Auch SEO kostet Geld, allerdings eher die Maßnahmen und die Arbeit, nicht der Klick. Ein SEO-Besucher ist im Schnitt oft günstiger, als ein SEA Besucher. Je länger die Webseite existiert, umso günstiger wird der Besucher. Bei der SEA ist es oft andersrum, da mehr Konkurrenz auftaucht oder mehr pro Klick geboten wird.

Suchmaschinenoptimierung oder Google-Optimierung

Suchmaschinenoptimierung geht überall, bei den großen Suchmaschinen (major search engines), die allesamt Linkbasiert sind, funktionieren die Maßnahmen sehr ähnlich. Trotzdem sprechen wir oft von Google-Optimierung, was am Marktanteil von Google liegt.

Nicht nur auf dem deutschen Markt hat Google die absolute Oberhand. Mit einem Anteil von über 90 % aller Suchanfragen ist Google für die SEOs in Deutschland die einzig wirklich relevante Suchmaschine.

Bei internationaler SEO spielen dann Suchmaschinen wie Baidu oder Yandex auch eine wichtige Rolle. Suchmaschinen wie Bing oder Yahoo werden zwar bedacht, sind aber mit geringem Teil an Suchanfragen eher unwichtig. Selbst in den USA spielen Bing und Yahoo weniger eine Rolle. Wichtiger ist hier zum Beispiel YouTube SEO.

User Optimierung

Der User wird immer wichtiger, allerdings ist er bei Google ein größerer Fator, als in den anderen Suchmaschinen. Denn Google will eines ganz sicher: den Benutzer der Suchmaschine zufriedenstellen! Warum? Wenn der User glücklich ist, dann wird er weiterhin Google verwenden. Er denkt nicht über Bing, Yahoo oder andere Suchmaschinen nach.

Nur wenn ein Benutzer Google verwendet, kann er auch Google Werbung sehen. Google verdient damit Geld, nicht wenig, sondern den Löwenanteil. Damit es so bleibt, muss für Google der User im Vordergrund stehen.

Damit muss auch für die SEOs in Zukunft der User wichtiger werden. Schon heute kann man (wenn man etwas anders denkt) jeden Rankingfaktor auf die Benutzerfreundlichkeit runterbrechen. Am Ende tun wir alles für den User.

Verschiedene Arten der SEO

SEO ist nicht gleich SEO. Ein lokales Unternehmen benötigt ein ganz anderes SEO, als ein Unternehmen wie amazon oder eBay. Ein Shop benötigt andere SEO als ein Blog. 

Richtig speziell sind Unternehmen, die im Gesundheitssektor (Health) oder Finanzsektor (Finance) unterwegs sind. Sie fallen unter die Your Money Your Life – Seiten und werden besonders beobachtet. 

Es gibt also auch in der SEO verschiedene Bereiche:

  • Local SEO – die regionale Optimierung für Lokale Unternehmen
  • Klassische SEO für Blogs und kleine oder mittlere Webseiten
  • E-Commerce SEO speziell für Shops
  • Corporate SEO für große Unternehmen und die, die es werden wollen

Wann brauche ich SEO

SEO brauchst du immer dann, wenn du mit deiner Webseite auch Geld verdienen möchtest. Wenn du denkst, es gäbe eine Nische, in der SEO nicht notwendig ist, dann liegst du falsch. SEO ist allgegenwärtig, es ist lediglich mehr oder weniger gut.

Dabei kannst du SEO selber machen und es dir beibringen, zum Beispiel mit meinen verschiedenen SEO-Tutorials.

 

Du kannst natürlich auch aus SEO-Büchern lernen, doch manchmal musst du aber SEO machen lassen. Entweder arbeitest du SEO-Audits ab, die du dir erstellen lässt, du findest eine passende SEO-Agentur für dich oder stellst einen SEO ein.

Der Suchmaschinenoptimierer (Search Engine Optimizer: SEO)

SEO steht auch für den Suchmaschinenoptimierer und der ist in der Regel ein äußerst internetaffiner Mensch. Oft einhergehend mit einem Interesse an Technik.

Ein SEO kennt Google vermutlich seit Tag eins und hat sich im Leben (beim Googeln) irgendwann diese Frage gestellt: Wie funktioniert das eigentlich? Vielleicht wurde er auch nur von Freunden gefragt: Kannst du mal helfen, dass ich bei Google gefunden werde? Leichtsinnigerweise war die Antwort: na klar! Darauf folgten viele lange Nächte, viel lernen und viel probieren.

In der Regel hatten SEOs etwas mit dem Internet (oder wenigstens Computern) zu tun, bevor sie in diese Rolle schlüpften. Vielleicht haben sie Websites erstellt und wurden daher gefragt, oder sie haben Google einfach oft verwendet.

Deutsche Suchmaschinenoptimierer arbeiten äußerst strategisch und wenn sie etwas machen, dann richtig. So wird jedes mögliche Schema.org Mark-Up verwendet oder Pagespeed wird auf 100 erhöht, nicht nur auf 85.

Außerdem sind SEOs hierzulande immer auf dem Laufenden, was Google angeht. Manchmal haben sie für die Suchmaschine eigene Namen, wie etwa Mother-G.

Die verschiedenen SEOs

Es gibt die unterschiedlichsten Arten von SEOs und er hat verschiedene Möglichkeiten zu arbeiten. Als SEO bezeichnen sich selbst oft:

  • Suchmaschinenoptimierer (Head of SEO, SEO Manager, usw)
  • Online-Marketing Manager mit SEO Schwerpunkt
  • Linkbuilder (SEOs die hauptsächlich Links erstellen)
  • andere Angestellte im Marketing
  • Texter, Blogger oder Personen die Content erstellen

Arbeiten könnten Sie als:

  • Freelancer (eigener Chef)
  • Agentur SEO (SEO in einer Internet- oder SEO Agentur)
  • Inhouse SEO (SEO in einem Unternehmen)
  • ein SEO könnte auch als Unternehmensberater tätig sein
 
Der Suchmaschinenoptimierer
Unterschiedliche SEO Typen

Der Linkbuilder: Auch wenn Linkbuilding ein Teil der Suchmaschinenoptimierung ist, so fehlt ein großer Teil, wenn ich mich darauf beschränke. Google sagte 2006, dass sie über 200 Rankingfaktoren verwenden, dann sind Links nur einer davon. Aber es sind Menschen mit viel Erfahrung darin, Links zu bekommen und das ist nun einmal Teil der Magie und sehr schwer. Nahezu jede Webseite, die du im Suchergebnis findest, hat Backlinks!

Der technische SEO: Ob schneller, kleiner oder komplett auf AMP – ein technischer SEO ist näher an Programmierung und Webmaster als ein Linkbuilder. Oft versteht er die anderen Typen nicht und redet auch eher wenig. Es ist schwierig einen kommunikativen und techischen SEO zu finden, denn er ist Teil der introvertierten ITler. Er bedient mehr als einen Rankingfaktor, von der Gewichtung her nimmt es sich nicht viel.

Der Kreative SEO: Mehr als ein klassischer Linkbuilder, er fragt nicht nach Links, er kreiert Linkbaits. Oft hat er die eine Idee, die den Content verbessert oder das Design abhebt. Selbst beim Mittag fällt ihm ein, wie er die Klickrate erhöhen kann.

Vielleicht schreibt er auch gern und findet Antworten auf Fragen, an die hattest du nicht einmal gedacht. Kombination aller Ergebnisse auf Seite 1 plus Mehrwert und ein zielgruppenorientierter Schreibstil –  das ist eventuell sein Ding.

Der Stratege: Wir brauchen einen Smarten-Plan! Ziele, Statistiken und eine Prise Excel Ninja. Jener landet oft inhouse oder in einer Agentur als Head Of. Manchmal ist er selbst der Gründer einer Agentur.

Was macht ein Suchmaschinenoptimierer?

Viele SEO’s erledigen nur Teile der Suchmaschinenoptimierung. Ein kleiner Teil macht einfach alles, oder soviel er kann. Dabei stoßen die Suchmaschinenoptimierer in feindliches Gebiet vor. Zum Beispiel in die Technik, die Gestaltung oder das Marketing (wozu SEO, also Suchmaschinenoptimierung ja auch gehört). Zu den Aufgaben eines SEOs gehören (unter anderem):

  • On-Page Optimierung
  • Link Earning
  • Link Abbau
  • Backlinkanalyse
  • Konkurrenzanalyse
  • Keywordanalyse
  • Zielgruppenanalyse
  • Content- Erstellung und Optimierung (Content Marketing)
  • technische Optimierung

Wenn du mehr über die Arbeit eines SEOs wissen möchtest, im Beitrag über SEO Manager findest du mehr!

Ist SEO legal und erlaubt

SEO ist legal und erlaubt, Suchmaschinenoptimierung ist sogar erwünscht. Ein guter SEO wird die Qualität der Webseite, an der er arbeitet, erhöhen. Das hilft dem Suchenden, dem Webseitenbetreiber und der Suchmaschine. Letztere bekommt bessere Ergebnisse, der Betreiber mehr Nutzer und diese finden wonach sie suchen. Eine Win-Win-Win-Situatuion.

White, Grey und Black hat SEO

Die Arbeitsweise macht den Unterschied. Dafür stehen Hüte und Farben. So sind White-Hat SEO Maßnahmen 100 % erlaubte Dinge. Etwa das Erstellen von Content oder das Verbessern der Ladezeit.

Black-Hat SEO ist dann das Gegenteil. Diese Maßnahmen sind zum Beispiel in den Google Richtlinien für Webmaster zu 100 % verboten. Zum Beispiel vertecken von Inhalten, Spam, Keyword-Stuffing oder dem Googlebot etwas anderes zeigen, als dem Menschen. Dank neuester und regelmäßiger Google-Updates und viel Erfahrung sind diese Maßnahmen nicht erfolgversprechend.

Bei der Grey-Hat SEO handelt es sich um Maßnahmen, die wohl eher nicht so legal sind, aber im Moment vielleicht nicht so richtig geprüft werden. Sei es das Platzieren von dofollow Links in Gastbeiträgen (obwohl Google das gut erkennt), oder das hinzufügen von Keywords in existierenden Ankern von guten Backlinks. Also etwa eine Bitte den Anker „siehe hier“ in „mehr über SEO liest du hier“ zu ändern. Schon saht jemand SEO, wenn er auf dich linkt.

Google Guideline – Richtlinien für Webmaster (und SEOs)

Googles Richtlinien sagen dir, was du in der SEO darfst und was nicht. Wenn du dichan die allgemeinen Richtlinien von Google hältst, kann Google deine Website leichter finden, indexieren und positionieren.

Dabei geht es nicht nur um Verbote und Techniken oder Vorschriften, sondern auch um Qualität deiner Seite. Die Grundprinzipien sind immer folgende:

  • Erstellen Seiten in erster Linie für Nutzer, nicht für Suchmaschinen.
  • Täusche die Nutzer nicht.
  • Vermeiden Tricks, die das Suchmaschinen-Ranking verbessern sollen. 
  • Überlegen, was deine Website besonders, wertvoll oder attraktiv macht.
  • Gestalten deine Website so, dass sie sich von anderen in deinem Bereich abhebt.

 

Hier geht es zu den Google Richtlinien für Webmaster.

Über den Autor
Andreas Becker wird von vermutlich niemandem als der beste SEO Deutschlands bezeichnet.
Andreas Becker
SEO bin ich seit mehr als 10 Jahren – Die erste Suchmaschine, die ich verwendete war Fireball. Seit Google in Deutschland startete bin ich Search Nerd. Ich bin ein SEO aus Brandenburg (zwischen Eberswalde und Angermünde) und war lange Head of SEO in der nerdigsten SEO-Agentur. Mittlerweile arbeite ich wieder als InHouse SEO bei bonify in Berlin