„Kostenlose SEO-Tools“ ist eine der häufigsten Suchanfragen bei SEO-Anfängern. Weil Tools die Arbeit erleichtern. Aber auch Wege weisen. Sie lassen dich an Dinge denken. Zum Beispiel musst du nicht meine OnPage-SEO-Checkliste abhaken, wenn du ein Tool dafür nutzt. Ich hoffe, meine Liste (und besonders der Artikel) helfen aber beim Verstehen und Lernen.
SEO-Tools sind Werkzeuge, kleine oder große Programme oder Webseiten, die versuchen, Webmastern und SEOs bei der Suchmaschinenoptimierung zu helfen.

SEO-Tools dienen z. B. der Analyse und der Optimierung von Content, Keywords, Backlinks oder der Websitestruktur. Kurz: der gesamten Website und ihres Ranking-Potenzials in Suchmaschinen.
SEO-Tools sind nicht immer kostenlos, daher scheidet hier alles aus, was nur Geld kostet. Hier verlinke ich nur 100 % kostenlose SEO-Tools. Zumindest als Free-Version. Maximal eine Registrierung soll erforderlich sein, um einen Teil der Leistung nutzen zu können.
Ich erwähne hier auch Tools, die ich weder verwende noch für wirklich nützlich halte, aber ich will, dass du Entscheidungen treffen kannst und nicht meine akzeptierst.
SEO-Tools – komplette Liste
Diese SEOs schwafeln zu viel? Ja, hier ist die Liste, genug der Worte! Nur eines noch: Die Reihenfolge ist keine Wertung! Meine Nummer 1-Suite aktuell ist SEMrush, hier gerade mal Platz 2.
Komplette SEO-Pakete (SEO-Suiten)
SEO-Pakete, das sind mehr als nur Tools. Hier wird die komplette Domain auf alles, was SEO-Relevanz hat, analysiert. Allerdings sind diese meist nur für kleine Seiten zum Test. Will man die Tools in voller Breite nutzen, so muss man auch bezahlen. Es gibt viele Unterschiede, testet die Tools selbst.
1. seobility
Ein für kleine Domains in der freien Version gut verwendbares SEO-Tool. Du musst warten und Backlink-Analyse gibt es auch nicht „for free“. Aber es liefert Ergebnisse für kleinere Websites auch in der freien Version. Du musst bei seobility auf den Recrawl warten. Außerdem gibt es eine kleine Content Tools und Analysen wie WDFxIDF.
Seobility
2. SEMRush
SEMRush ist jetzt Adobe und hat einen Stapel an Free-Tools. Ich nutze SEMrush, wie gesagt, täglich im Job. Erfüllt meine Needs komplett.Du kannst hier den SEO-Checker, Backlink-Checker und KI-Checker nutzen. Auch das Keyword-Tool, den Rankingchecker, den Wettbewerber-Finder oder den Sitemap-Generator Alles in Ansätzen, aber du kannst es testen.
SEMRush
3 MOZ.Com
Auch bei MOZ gibt es noch immer viel SEO abzuholen. Backlink-Research, Keyword-Research, Algorithmus-Änderungen im „Wetterbericht“. Domainanalyse, was Links angeht oder Brandstärke.
MOZ
On-Page SEO-Tools
On-Page-SEO-Tools, die dir helfen, die Inhalte einer einzelnen Seite (anhand von Keywordoptimierung und SEO-Basics) zu prüfen. Mit den OnPage-SEO-Tools kannst du also Überschriften checken und die Optimierung deiner Seite auf eine Phrase oder ein Keyword durchführen Hier ist Know-how von Vorteil, denn Tools geben Hinweise, die eventuell nicht ganz auf deine Situation passen.
4. SEORCH
Eines der ersten Tools, auf die man früher so gefunden hat. SEORCH untersucht deine Website nach gewissen SEO-Grundlagen und achtet (wenn gewünscht) auch auf Keywordoptimierung. Auch wenn man das Tool naturgemäß nicht 1 zu 1 ernst nehmen sollte (4 % Keyworddichte usw. – Quatsch), so gibt es schnell einen Basis-Überblick.
SEORCH
5. DIAGNOSEO
Ist ein ähnlich schönes Tool wie SEORCH, weniger drin, aber ist free. Wenn du nur schnell checken willst, ob Keywords in den wichtigen On-Page-Elementen sind – das Tool kanns dir zeigen.
DIAGNOSEO
Off-Page- / Backlink-Tools
Offpage- oder Backlink-SEO-Tools sind Werkzeuge, die primär auf Backlinks und Off-Page-SEO (also auf das Linkbuilding) ausgelegt sind. Auch weil Backlinks an Wichtigkeit verlieren (wenigstens in den Augen vieler Webmaster), bieten diese Tools immer mehr Features an. Weil ahrefs aktuell immer etwas kostet, wurde es hier gestrichen. Es ist aber das wohl umfangreichste Backlink-Tool und sei daher in diesem Satz erwähnt.
6. SEMRush
SEMRush hat auch einen Backlink-Checker den du testen kannst.
SEMRush
7. Google Search Console
Woher kamen die Besucher, hast du HTML-Fehler, stimmt was nicht mit dem SSL Zertifikat, wurdest du gehackt, was hast du für Links … Zugegeben, dieses Tool ist nicht nur für Backlinks – aber es liefert die 100 % genauesten Daten an Links zu deiner Domain. Und mehr als alle anderen Tools zusammen. Es zeigt auch nur die, die Google wirklich kennt. Eigentlich ist die Google Search Console das beste SEO-Tool überhaupt!
Google Search Console
Keyword Research Tools
Die Suche nach dem richtigen Keyword, oder auch eine komplexe Keyword Recherche ist anstrengend und aufwändig. Weil SEO-Tools gern helfen, macht sich die Analyse mit folgenden Keyword-Research-Tools etwas leichter. Nichtsdestotrotz solltest du die Basics der Keywordrecherche kennen und User-Intent verstehen. Diese Tools helfen dir, unterstützen dich, machen aber nicht die Arbeit und du drückst „Export“!
8. SEMRush
Ich wiederhole mich, SEMRush hat halt die komplette Suite und alles auch ein wenig zum Testen „kostenlos“. Das gilt auch für die Keyword-Research von SEMrush.
SEMRush
9. Google Keyword Planner
Wenn man schon wissen möchte, was wie häufig gesucht wird, dann fragt man am besten Google. Zwar bekommt man genaue Zahlen erst dann, wenn man auch in AdWords investiert, trotzdem ist Google die Quelle, der ich trauen würde.
Google Keyword Planner
10. Übersuggest
Manchmal kann es auch ein bisschen mehr sein. Was suchen die Menschen bei meinem Keyword + A, B oder C? Alle Google-Suggest-Vorschläge aufbereitet gibt es bei Übersuggest. Aktuell nutze ich oft die Version von Neil Patel (eine gute Version geworden). Selbst einen AI-Einblick bekommst du (wenn auch klein)
Neil Patel Ubersuggest
11. Keywordtool.io
Nicht nur Keywords von Google und Bing, sondern auch Amazon- und YouTube-Keywords. Demnach erhalten wir hier einen Mehrwert! Der schnelle Weg zu Suchbegriffen von verschiedenen Suchmaschinen, der geht über dieses Keywordtool.
Keywordtool.i
Technische SEO-Tools
Tools, die dich bei der technischen Optimierung deiner Website unterstützen. Technische Aspekte sind für Webmaster oft nur mit der passenden Hilfe und Anleitungen zu lösen. Darum kommen die richtigen SEO-Tools dafür.
12. GT Metrix
Schnell den Speed deiner Seite checken, zu gewählten Auflösungen und aus bestimmten Regionen geht mit GT Metrix. Lösungsvorschläge kommen dann auf Englisch und sind äußerst hilfreich. Zusätzlich (wenn man registriert ist) gibt es eine Historie.
GT Metrix
13. Google PageSpeed Insights
Wer dem Englischen bei der Technik nicht mehr ganz Herr wird, dem bietet Google ein ähnliches Tool für die SEOs. PageSpeed Insights macht das Gleiche wie GTMetrix, aber ohne eine Auflösung festlegen zu können. Dafür testet es auf Mobil und Desktop. Gerade deshalb hilft es enorm, wenn’s mal schnell gehen muss. (die richtige Domain und Subdomain angeben, auch nicht http und https verwechseln, sonst kommt eine Weiterleitung auf die Geschwindigkeit drauf). Es gibt sogar zum Download optimierte Stylesheets und Bilder.
Google PageSpeed Insights
14. TINYPNG
Und wenn wir schon beim schnelleren Laden sind. Verlustfrei komprimierte Bilder laden schneller. Egal ob PNG oder JPG – mit TinyPNG bekommt man schnell verlustfrei komprimierte Bilder. Weniger Daten, mehr Speed – alles schnell.
TinyPNG
15. W3C VALIDATOR
Das Netz soll fehlerfrei sein. Es gibt Regeln, an die man sich halten kann. Das W3C hat einige und prüft deine Seite auch. Der Validator kann CSS oder HTML checken und dir sagen, wo die Fehler liegen. Gerade Hobby-Webmaster kennen diese Probleme sicher nicht, dieses Tool schafft Abhilfe. Doch die SEO-Relevanz lasse ich an dieser Stelle offen.
W3C VALIDATOR
16. Google-Test-Tool für strukturierte Daten
Strukturierte Daten, Rich Snippets. Kein Land verwendet so viele davon wie Deutschland. Aber sind alle korrekt eingebaut? Wieder ein tolles Google-SEO-Tool, das man kennen muss.
Google-Test-Tool für strukturierte Daten
SEO-Crawler / Spider
Daily Work! Was macht ein SEO den ganzen Tag? Er schickt auf jeden Fall viele Bots los und crawlt Webseiten. Bots, die deine Seite crawlen wie der Google-Bot und dir Ergebnisse liefern, die du dann interpretierst. Diese Bots zeigen dir Fehler, die dir sonst nur Google zeigen kann (daher extrem wichtige Tools). Und natürlich können sie dir Sitemaps erstellen und vieles mehr. Sie bieten fast das Gleiche wie SEO-Pakete, daher setzen sie allerdings eine Affinität zu Tabellen voraus und ebenfalls ein gewisses Basis-Know-how.
17. Screaming Frog
Ein Crawler spielt den Bot (auch den von Google) und zeigt dem SEO die Fehler. Gibt es für Windows und Mac. Mittlerweile mit schönen visuellen Graphen und tiefen Analysen.
Screaming Frog Spider
18. Xenu’s Link Sleuth
Der Link wird dich zu einer sehr designbefreiten Seite führen, das erklärt der Xenu’s Link Sleuth selbst auch. Am Ende ein Crawler wie auch Screaming Frog, aber zum Teil mit schöneren Exports. Diese allerdings muss man erstmal verstehen. Der Frosch ist leichter, da er CSVs exportiert.
Xenu’s Link Sleuth
19. Beam us up
Beam us up ist im Test dem Frog nur bei großen – wirklich großen – Seiten unterlegen. Die Zusammenfassung der Ergebnisse ist nüchterner. Er wirkt weniger komplex, allerdings ist das gar nicht der Fall. Trotz allem habe ich mich in 10 Jahren SEO an den Screaming Frog gewöhnt.
BeamUsUp
SEO-Tools zur Analyse und A/B-Tests
Das Wichtigste auf deiner Website sind Besucher. Wichtige SEO-Tools sind also die Werkzeuge, die genau den Website-Besucher analysieren Außerdem führen Tests oft zu besseren Ergebnissen und auch dafür gibt es Tools. Heatmaps, User-Flow usw. Natürlich kannst du ohne Test auch testen (optimize, publish, analyze, repeat) – schneller geht es mit A/B-Tests, ohne Analyse geht nichts. Denke hier an GDPR/DSGVO und Cookie-Consent!
20. Google Analytics
Ultramächtiges Tool zur Analyse der Besucher deiner Seite. Hier hast du die Chance, die Daten zu sehen, die Google über deinen Besuch so hat.
Google Analytics
21.Piwik / Matomo
Ein Analyse-Tool wie Google Analytics, mit dem Unterschied, dass die Daten nicht zu Google wandern, sondern auf deinem Server liegen. Was sich (je nach Server) oft auf Kosten der Geschwindigkeit des Tools niederschlägt.
Piwik/Matomo
Content-Tools
Wenn Content King ist, braucht es diverse SEO-Tools für den Content-Bereich. Aber Content, das ist nicht nur der Text … Wo kommen denn die ganzen Bilder her?
22. WDFx IDF
Mit der Formel WDF*IDF lässt sich bestimmen, in welchem Verhältnis bestimmte Wörter innerhalb eines Textdokuments oder einer Website im Verhältnis zu allen potentiell möglichen Dokumenten gewichtet werden. Außerdem ist auch das Protool noch kostenlos.
WDFx IDF
23. Textanalyse-Tool
Lesbarkeit und Satzbau: Viele Tools sind hier mit ähnlichen Ergebnissen unterwegs. Auch hier gilt: Nehmt nicht alles 100% wörtlich. Die Lesbarkeit ist wichtig, aber prüft auch mal die Rechtschreibung und Grammatik. Gern auch zu Lasten einer Keyworderwähnung.
Textanalyse-Tool
24. Copyscape
Prüft eine Domain und sucht Seiten, die einen sehr ähnlichen Text verwenden. Habt ihr kopiert oder wurdet ihr kopiert – Copyscape wird’s zeigen.
Copyscape
25. Siteliner
Betrachtet wie Copyscape den Duplicate Content eurer Website. Allerdings den internen Wie oft wird geschwafelt oder das Gleiche erzählt? Wie oft wiederholt – manchmal gibt es unglaubliche Ergebnisse.
Siteliner
26. W-Fragen-Tool
Mit dem kostenlosen W-Fragen-Tool findest du heraus, was Nutzer wirklich wissen wollen. Das dient natürlich dazu, relevanten Content erstellen zu können. Hier wird natürlich auf das W geachtet – also Was, Wann, Wo, Warum, Wieso, Weshalb, Weswegen … Damit beantwortet man wirklich Fragen.
W-Fragen-Tool
27. Canva
Canva ist eine Goldgrube, erstelle leicht Infografiken, Blog-Post-Images oder Bilder für Social Media. Selbst Videos mit Ton – viel Stockstuff dabei. Alles in der passenden Größe mit unglaublich vielen Vorlagen. Außerdem bietet Canva eine tolle Anleitung, um besser zu gestalten. Es geht hier also um jede Art Content.
Canva
SEO-Browser-Plugins
SEO-Browser-Plugins gibt es nicht nur für Chrome, aber ich bin SEO – also warum in einem nicht Google-Browser arbeiten? Am Ende noch mit Bing und Cortana? Nein, als SEO-Werkzeuge verwende ich folgende Browser-Plugins für meinen Google Chrome, weil Tools manchmal zu lange brauchen.
28. MOZbar
Seit Jahren ein fester Teil meiner Plugins, weil es einfach zu bedienen und leicht zu verstehen ist. Es fügt jeder Webseite eine zusätzliche Informationsebene hinzu – Links, OnPage, MarkUps, SERP-Overlay – möchte ich nicht missen (für Linkdaten muss man sich bei MOZ.com registrieren). Außerdem kann es auf Websites bestimmte Worte farblich hervorheben und zeigt schnell die Domain-Autorität an.
MOZbar
29. SEO-Quake
SEOquake besteht aus mehreren Tools. Welche man verwenden möchte, hängt von den eigenen SEO-Zielen ab und erfordert erstmal viel Einstellung. Auch hängt es von den SEO-Tools ab, die man selbst verwendet. Wenn man nicht genau alles einstellt, fühlt man sich allerdings schnell erschlagen (und vermutlich laden Websites nicht unbedingt so schnell wie gewohnt). Daher nehmt euch Zeit!
SEO-Quake
30. NoFollow Simple
Es zeigt dir ganz einfach alle Links, die auf einer Website mit dem Attribut nofollow versehen sind. Es zeichnet einen Rahmen darum – nicht mehr, nicht weniger, und gerade deshalb sehr nützlich.
NoFollow Simple
SEO-Tools lassen Spielraum zur Interpretation
Nehmt trotzdem nicht alle Hinweise in SEO-Tools wörtlich oder als gegebene Wahrheit. Ein Tool kann helfen, denken und wissen müsst ihr. Eine Keyworddichte z. B. ist sehr schwammig bis grenzwertig (besonders in der Berechnung nach URL-Analyse) und manches, wie etwa ein Quellcode-zu-Content-Verhältnis, ist schlicht kein Rankingfaktor!

A fool with a tool is still a fool. // Ein Narr mit einem Werkzeug ist immer noch ein Narr.






