Das Google-Ranking verbessern und besser gefunden werden – so geht SEO!

Veröffentlicht am: März 31, 2024
Von: Andreas Becker (intenSEO)
Du willst endlich dein Google-Ranking verbessern? Darum geht's hier, um SEO-Maßnahmen, die dir gute Positionen bei Google verschaffen werden. Du wirst feststellen, dass dieser Weg besonders ist. Los geht's!
Bei Google besser gefunden werden, Google Ranking verbessern

Bessere Google-Platzierungen erreichst du vereinfacht gesagt auf zwei Arten. Einmal geht das mit SEA (Search Engine Advertising), also bezahlter Werbung. Darum geht es hier nicht! Das Ranking soll sich nachhaltig verbessern und ohne Bezahlen pro Klick gehen! Also mit SEO (Search Engine Optimization) oder zu gut Deutsch: Suchmaschinenoptimierung. Machst du doch längst? Lies weiter und entscheide dann!

Was dich erwartet: eine Vorgehensweise, ein Guide, ein Blueprint, wenn du so willst, der dir besseres Ranking ermöglicht, den du selbst abarbeiten kannst und der über die üblichen Basics hinausgeht.

Seiteninhalt

    1. Die bekannten SEO-Basics zuerst

    Wenn du ein besseres Ranking möchtest, dann musst du die SEO-Basics auch durchziehen. Du darfst hier nicht zu viel tun und auch nicht zu viel erwarten. Das Fundament muss schon stimmen, sonst steht dein Haus nicht. Macht’s am Ende eben auch leichter!

    Dein Grundgerüst ist eine Webseite mit einer guten Webseitenstruktur. Indexierbarkeit und Crawlbarkeit bereiten dir keine Probleme. Doppelte Inhalte (selbstverschuldet oder dank des Systems) hast du keine. Du hast die volle Kontrolle. Gut!

    Ich denke, das sind die ersten Punkte, die jedem einfallen – die du überall lesen kannst. Das ist das Fundament, um überhaupt gefunden werden zu können. Jede Seite deiner Domain befolgt diese Basics.

    Optimiere die Grundlagen

    Erster SEO-Schritt: Optimierung der Grundlagen. Diese Rankingfaktoren hast du sicher schon einmal angepackt. Du willst in den Google-Suchergebnissen (SERPs) nach oben, dann vergiss die Tipps deines SEO-Tools, die deine Keyword-Dichte betreffen. Wenn du zu einem Begriff bei Google gefunden werden möchtest, dann musst du ihn erwähnen, aber nicht x-mal Es hilft aber, wenn du ihn an folgenden Stellen erwähnst:

    • Im Meta-Title, einmal vorn, ist Best Practice!
    • Im Alt-Attribut eines passenden Bildes, es muss aber auch passen.
    • Bei internen Links zu deiner Zielseite: Es geht Exact Match!
    • In deiner Meta-Beschreibung, um die CTR aus den SERPs zu steigern.
    • Im Slug deiner sprechenden URL, Stoppwörter kannst du hier weglassen
    • In der H1-Überschrift und sie sollte die erste Überschrift sein und nur einmal existieren.
    • In Zwischenüberschriften, gern mit Synonymen oder weiteren Attributen, um Überoptimierung zu vermeiden.
    • Im Text (egal ob in einer ol- oder ul-Liste – also in einem li – oder im p, span oder sonst wo in deinem Content).
    • Auch strong-, b-, em- oder i-Tags spielen keine Rolle, wie die meisten Meta-Tags auch unwichtig sind.

    Diese Grundlagen sind die minimalen Voraussetzungen, um überhaupt gefunden werden zu können. Genau genommen das und das, dass deine Webseite bei Google indexiert werden kann und auch dort angemeldet ist. Außerdem hast du eine Sitemap, die das Verständnis für deine Webseitenstruktur unterstützt.
    Webseite bei Google anmelden, so geht’s

    Verstehe, wie Google Webseiten einordnet

    Google versucht, die beste Seite zu zeigen, das beste Ergebnis. Die beste Antwort auf eine Frage, die ein Suchender stellt. Nicht die beste und bekannteste Domain, nicht die Seite mit den meisten Ergebnissen zum gleichen Thema.

    Schreibe also pro Keyword eine Seite, nicht einen Haufen kleiner Seiten mit nur kleinen Veränderungen des Keywords. Zum Beispiel sind “Google-Ranking verbessern” und “Google-Platzierung verbessern” eigentlich identisch, so auch für Google. Auch könnte man Synonyme für das Wort „verbessern“ finden, das alles wäre trotzdem eine Seite. Machst du das generell anders, dann betreibst du aktiv Keyword-Kannibalisierung und die ist schlecht für dein Google-Ranking.

    Gut ist also, wenn deine Webseite zu einem Hauptsuchbegriff auch alles sagt, was du sagen kannst. Was auch zu Longtail-Keywords ein Ranking erst ermöglicht. Und wenn du denkst, so weit will keiner lesen, wenn das, was der Leser sucht, ganz unten steht. Dein Job ist die Navigation des Users über deine Webseite, dann hilf dabei! Zum Beispiel mit einem Inhaltsverzeichnis und Sprungnavigation (Table of Contents).

    Deine Seite wird jetzt nicht besser gefunden, nur weil sie einen Titel und eine passende H1 und Überschrift hat. Auch nicht, wenn sie indexierbar ist, der Inhalt einzigartig und zudem gut intern verlinkt ist. Noch immer: Das sind SEO-Basics.

    Verstehe den Besucher und verbessere deine Rankings durch Content

    Der Besucher, also die Person, die googelt, ist dein eigentliches Ziel. Es ist gar nicht Google. Wenn du nicht sagst, was jemand sucht, wenn du nicht die Antwort gibst, dann wirst du nicht gefunden! Verstehe also, was der User sehen will (User-Intent) und passe deine Inhalte entsprechend an.

    Du kennst deine Suchbegriffe? Aber hast du sie schon einmal selbst gegoogelt und die Ergebnisse angesehen? Sagst du etwas Ähnliches? Gut! Aber hast du einen Mehrwert? Nur sagen, was alle sagen, das hilft nicht. Etwas komplett anderes zu sagen, scheint nicht das zu sein, was der Suchende will. Finde deine beste Antwort!

    Prüfe also, ob du Inhalte für Google oder für den User schreibst! Stelle dir dazu diese Fragen:

    • Bietest du eigene Inhalte?
    • Sind die Inhalte einzigartig?
    • Bieten deine Inhalte einen Mehrwert?
    • Musstest du lange recherchieren?
    • Bietest du umfangreiche und vollständige Informationen zum Thema?
    • Bietest du interessante und nicht nur offensichtliche Informationen?
    • Zeigst du alle Seiten der Medaille?
    • Titel und Beschreibung sind informativ, beschreibend?
    • Kannst du die Seite stolz einem Freund empfehlen?
    • Würdest du die Seite unter deinem Namen in Social Media teilen?
    • Glaubst du, Wikipedia würde dich verlinken oder ein Buch dich zitieren?
    • Würdest du dieser Seite vertrauen, wenn es nicht deine wäre?
    • Bist du ein Experte auf dem Gebiet oder weißt viel zum Thema?
    • Ist der Inhalt der Seite für jeden lesbar (und mobil optimiert)?

    Antwortest du hier irgendwo„Nein“ Nein, dann hat dein Content echte Probleme! Und dann gibt es noch einige weitere Fragen, die du stellen musst:

    • Gibt es sachliche Fehler?
    • Gibt es Fehler in Rechtschreibung und Grammatik?
    • Zu viel der Werbung?

    Antwortest du hier mit „Ja“, dann hast du wieder Fehler, die du verbessern kannst.

    2. Backlinks sind relevant

    Um gefunden zu werden, da benötigst du in einer linkbasierten Suchmaschine wie Google nun einmal BacklinksOh mein Gott, ein Linkbuilder! Nein, das ist so auch nicht richtig. Aber sehen wir den Fakten (und der Tatsache, dass du hier noch liest) ins Auge: Du machst das und bist nicht auf Seite 1! Du suchst hier den Weg dorthin.

    Eines vorweg: Das wird jetzt kein Linkbuilding-Tutorial. Auch wenn es erstmal so wirken mag.

    Correlation is not causation, aber:

    Wenn 99,2 % aller Seiten mit Top-Rankings bei Google wenigstens einen Backlink besitzen, dann sind diese Backlinks wohl doch ein wichtiger Rankingfaktor.

    Nur heißt das jetzt nicht, dass du wild Links erstellen sollst. Du musst das Zitat von oben anders betrachten!

    Google Ranking Fakt: Backlinks
    Quelle: MOZ-Studie

    Überdenke den Faktor Backlinks bei deinem Content

    Du brauchst Backlinks, das sage ich dir aus Erfahrung. Ohne diese kannst du zu Nischenthemen und ein paar wenigen Longtail-Keywords gefunden werden. Den richtigen Traffic bekommst du so nicht. Aber du bekommst Leute auf deine Seite, die Links zu dir erstellen würden, wenn du den richtigen Content, für die richtige Zielgruppe erstellst.

    Baut diese Zielgruppe dann Links zu deinem Content auf, so klettern alle deine Rankings nach oben, nicht nur der extern verlinkte Inhalt. Denn so funktionieren der PageRank, Link-Juice oder Authority, Trust und Popularity. Egal, wie du das nennst!

    Beachte bei den Backlinks

    Sind sie nicht organisch, easy peasy erstellt oder von total themenfremden Seiten – Seiten ohne Trust zu deinem Thema – dann sind sie ziemlich wertlos!

    Beachte beim Content

    Du brauchst für große Teile deines Contents eine neue Zielgruppe. In der Regel sind es eben nicht deine Kunden oder Käufer, die Content erstellen und zu dir verlinken.

    Lassen wir das Zusammenkommen

    Der einfachste Weg, um Backlinks zu gewinnen (oder per Nachfrage recht einfach zu bekommen), ist, für diese Zielgruppe – die zu deiner Branche verlinkt – zu schreiben. Nicht für deine Kunden!

    Ein Beispiel: Du verkaufst und vermietest Wohnwagen und Wohnmobile. Klar, jeder, der ein Wohnmobil kauft, der macht mal gleich einen Blog auf und verlinkt seinen Verkäufer des Vertrauens! Natürlich nicht. Alles, was du jetzt für ihn schreibst, hilft nicht. Du willst ihm das Wohnmobil verkaufen, das Produkt ist da und nach dem Basic-Fundament beschrieben. Kein weiteres Wort und betteln um Links zu deiner Auswahl an Wohnmobilen … Stattdessen:

    Schreib etwas, was Urlaubsblogger interessiert. Etwas, das in Campingblogs Interesse hervorrufen könnte. Egal, Hauptsache eine Zielgruppe, die zu deinem Thema verlinkt. Nicht nur die besten Campingplätze um den Chiemsee, die dein potenzieller Kunde erst dann sucht, wenn er das Wohnmobil schon hat. Vielleicht sind es ja Radwege – zu denen du mit dem Mobil fährst. Wohnmobile sind keine Nische, hier sind so viele potenzielle Personen, die zu dir verlinken WOLLEN! Blogs, die jeden Tag mit Content um die Ecke kommen müssen, warten auf Inspiration von dir! Und weil zu relevanten Ressourcen rauslinken gut ist (so die einhellige SEO-Meinung), tun sie das freiwillig! Demnach ist die Konkurrenz riesig und du musst anfangs echt kreativ werden! Hol dir erst die kleinen Linkquellen, bevor du dich mit Vergleichsportalen messen willst.

    Beispiel Nummer zwei: Du bist „Abnehm-Blogger“. Ohne Ende Konkurrenz. Aber deine „10 besten Workouts für schnelle Bauchmuskeln“ kommen nicht an. Die kommen vielleicht bei denen an, die deine Affiliate-Links klicken, aber nicht bei denen, die zu dir verlinken würden. Die brauchen Studien, tiefgehende Artikel mit richtig viel Recherche, Studien und Quellen. Hier musst du echt arbeiten – härter als die Bauchworkouts.

    Werde zu einer vertrauenswürdigen Quelle

    Wenn du zu einem Thema vieles sagst, dann sagst du viel. Wenn niemand es liest, verlinkt und teilt, dann sagst du viel und keiner sieht es. Etwas, das gerade am Anfang bei vielen Webseiten ein Problem darstellt. Du brauchst Leser, um gefunden zu werden.

    Google ist eine PageRank-basierte Suchmaschine. Das heißt, dass Backlinks ein wichtiger Faktor im Ranking sind. Du solltest also irgendwoher ein paar Backlinks bekommen! Das ist der wohl schwierigste Teil der Suchmaschinenoptimierung, das Link-Building.

    Lesetipp:  Die SEO-Zukunft & die Zukunft von Google

    Linkbuilding heißt zu gut Deutsch Linkaufbau und unterliegt eigenen Spielregeln und Gesetzen. Falsch gemacht, wirst du bestraft und dein Ranking geht baden!

    Du brauchst eine Basis an Backlinks, um überhaupt eine Chance zu haben. Finde deine ersten, sagen wir, 50 oder 100 Backlinks, hier steht wie!

    Außerdem empfehle ich dir das Linkbuilding-Tutorial und nenne nicht einfach ein paar schnelle Tipps für leichte Links. Denn diese leichten Links sind oft nicht die, die dir einen Vorteil bringen.
    Zum Linkbuilding-Tutorial

    Finde Zielgruppen, die zu dir verlinken würden!

    Wie? Mit Google! Suche nach Themen, die relevant, jedoch nicht dein Hauptkeyword sind (damit siehst du nur Konkurrenten). Bei deinen Konkurrenten kannst du schauen, worüber sie schreiben. Mit SEO-Tools wie SEMrush kannst du schauen, wo sie Backlinks herbekommen. Nutze Google-Suchoperatoren, um Blogs zu deinem Thema zu finden.

    Mach dir eine Liste! Ein Excel- oder Google-Tabellen-Dokument – denn so kannst du Links anklicken – und zwar von so vielen möglichen „Linkgebern“ wie möglich. Die Guten ins Sheet, die Schlechten lass weg. Diese Liste wirst du in den nächsten Steps brauchen.

    Die meisten verpassen schon diesen Schritt und erstellen nie den Content für die Zielgruppe, die die Backlinks generiert. Viele haben Überschneidungen in den Zielgruppen und bekommen hier und da Links und somit mehr und mehr Traffic von Google.

    Dabei geht es jetzt richtig los! Du brauchst jetzt den Content für die verlinkende Zielgruppe, der auch funktioniert. Content, den sie sehen und verlinken wollen. Dabei muss es nur thematisch für dich relevant sein, etwa die Radtouren für die Wohnmobile – es müssen nicht die Mobile sein. Was diese Zielgruppe will, das gilt es herauszufinden!

    Was du bis jetzt hast: 

    • Eine Liste mit „Linkgeber-Domains“ – eine neue Zielgruppe

    Was will diese neue Zielgruppe verlinken?

    Deine neue Zielgruppe sind die „Linkgeber“ und in deiner Tabelle hoffentlich ein 10 oder 20 Domains. Schau dir ihre Seiten und Artikel mit ausgehenden Links (auch zu Konkurrenten) an. Was verlinken sie gern? Wollen sie Zahlen, Daten und Fakten (das funktioniert oft sehr gut, selbst bei Wiki noch immer)

    intenSEO wikipedia

    Oder sind es Bilder, Videos, andere Insights? Haben sie Seiten mit sehr vielen ausgehenden Links? SEO-Tools können hier helfen, ansonsten musst du die wichtigen Seiten mit dem Auge scannen.

    Wo gibt es Übereinstimmungen bei den Linkgebern? Je mehr, umso besser. Hier ist es besonders sinnvoll, auf zwei typische Blog-Widgets zu schauen, zum einen „Latest Posts„, also die neuesten Beiträge, und natürlich „Popular Posts“ – die beliebtesten Artikel. Was so beliebt ist, wird oft erneut erwähnt. Finde in den beliebtesten Beiträgen die „Ähnlichen Artikel“.  Alles schön ins Dokument und gut sortieren (z. B. URL, Title, Keyword, H1).

    Gut sind auch die Seiten, die am meisten Backlinks haben. Das sind wohl die Seiten, bei denen deine Linkgeber angefangen haben, Linkgeber zu finden. Und natürlich stark und beliebt.

    Haben die Linkgeber einen erkennbaren Plan? Jedes Jahr zu bestimmten Tagen ähnliche Beiträge? Bereite was vor und stoße sie darauf (wie und was genau kommt gleich)!

    Was du bis jetzt hast: 

    • Eine Liste mit „Linkgeber-Domains“
      • zu jedem eine Liste mit URLs, Title und Keywords ihrer wichtigsten, populärsten, am meisten verlinkten und für dich relevantesten Inhalte.

    Du hast die Themen, schnapp dir jetzt die richtigen Keywords!

    Ja, ist der bekloppt? Jetzt sucht er Keywords, aber erstmal nach Zielgruppen wühlen? Jawohl! Also nein, aber die Keywords, die für deine Kunden relevant sind, die hast du schon. Jetzt willst du Links durch Content gewinnen. Dadurch sind die Keywords andere. Und du dachtest, ein SEO-Profi geht als Erstes an die Keywords…

    Kommen wir noch mal zu dem Fitness-/Abnehm-Blogger von oben. Er würde sich als Erstes für „Abnehmen“ als Keyword entscheiden. Ist dann aber chancenlos und entscheidet sich für etwas Leichteres. Ein Longtail wie „Schnell für den Sommer 5 Kg abnehmen“. Das klingt für dich nach einem guten Vorgehen? Mag schon sein, in der Theorie.

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als der Unterschied zwischen Theorie und Praxis in der Theorie.

    Johannes Herwig-Lempp, deutscher Sozialarbeitswissenschaftler

    Er kann in der Praxis halbjährlich seine 500 Klicks einfahren, aber die Linkgeber packen das nicht mit der Kneifzange an. Wir suchen interessante Keywords für deine Linkgeber!

    Jetzt existiert noch dieses Problem, dass du nicht jeden Linkgeber anschreiben kannst, wenn dein Content fertig ist. Und natürlich, dass du viel mehr Linkgeber erreichen möchtest, als du notiert hast. Dein Beitrag muss also auch bei Google gefunden werden. Doch genau daran hapert es doch, dem guten Google-Ranking.

    Wir suchen also jetzt kein Top-Keyword, sondern ein mittelschweres – SEMrush kann dich wieder beim Einschätzen unterstützen (übrigens auch die kostenlose Variante, wenn auch beschränkt).  Das wird extrem fokussiert angegangen und auf ein SEO-Template gemeißelt, das zum guten Ranking verdammt ist.

    Jetzt allerdings: Du suchst dir keinerlei Longtail-Keywords! Nicht nur ist das Volumen klein, dein Fokus liegt aber auch nicht auf dem ShortHead. Wie gesagt, das Google-Ranking kommt ja noch nicht automatisch. Du suchst die Medium-Keywords mit einem Informational-Background. Keine Kaufabsicht oder Ähnliches.

    Übrigens: Longtails haben eine Daseinsberechtigung – die allerdings schwindet:

    • Google versteht Suchanfragen besser und zeigt häufiger Seiten mit breiterem Inhalt.
    • Fokus auf viele lange Phrasen anstatt einer holistischen Seite bedeutet mehr Aufwand, mehr Seiten, mehr Linkstreuung. (Das ist hier alles nicht gewünscht.)

    Generell ist diese Linkstreuung so kontraproduktiv für SEO, dass ich selbst nicht dazu rate, mehrere Seiten mit langen Phrasen zu optimieren, es sei denn, Rankings UND Backlinks sind garantiert.

    Die Frage ist – wo beginnt „long“ und wo ist noch „medium“? Die Antwort gibt das Suchvolumen. Du kannst also auch mit dem kostenlosen Google-Keyword-Planer passende Keywords finden. Indem du jetzt die Keywords aus deiner Tabelle dort einfügst.

    Nimm nicht die mit einer klaren Kaufabsicht, nicht die mit dem ultrahohen Volumen und nicht die mit sehr geringem Suchvolumen. Beschränke dich auf den Teil in der Mitte. Eigentlich genauso einfach.

    Einen klaren Schnitt in puncto Suchvolumen gibt es nicht, es ist von Thema zu Thema und Region zu Region verschieden.

    Versuche stattdessen, Keywords zu finden, die du auf 5 bis 10 Unterthemen runterbrechen kannst. Da wir uns im Mediumbereich bewegen, werden das sehr viele sein.

    Hast du ein Thema gefunden, zu dem deine Linkgeber linken würden und das ein gutes Suchvolumen hat, neuer Eintrag in deine Tabelle. Für jedes dieser Keywords. Für unseren Fitness-Abnehm-Blogger vielleicht: „Training gegen Rückenschmerzen“ oder „Yoga für den Rücken“.

    Bei letzterem Keyword könnte er seine „Yogamatten-Affiliate-Seite“ intern besonders verlinken und so auch diese Seite im Ranking verbessern. (Nicht die Seite, die im Ranking auftaucht, braucht Backlinks – die Domain braucht sie und verteilt deren Kraft durch kluge interne Verlinkung).

    Was du bis jetzt hast: 

    • Eine Liste mit „Linkgeber-Domains“
      • zu jedem eine Liste mit URLs, Title und Keywords ihrer wichtigsten, populärsten, am meisten verlinkten und für dich relevantesten Inhalte.
    • Eine Liste mit potenziellen Themen, zu denen du linkgeberrelevante Inhalte erstellen kannst.

    Produziere für deine Linkgeber, erst später für alle Zielgruppen – schnelleres Ranking inklusive

    Erstelle Content für alle Zielgruppen, für deine Käufer und Kunden, aber auch für alle potenziellen Linkquellen. Manchmal sind die Zielgruppen dicht beieinander, manchmal weiter entfernt. Du brauchst am Start viele Links, bis sich endlich ein besseres Ranking bei Google einstellt. Schreibe also anfangs mehr für die verlinkenden Zielgruppen, die Linkgeber. Oft ist es sogar so, dass ausnahmslos für diese Zielgruppen geschrieben wird. Viele „langweilige Themen“ haben vom Kunden kein erweitertes Suchvolumen. Etwa Containerdienste oder mobile Sägewerke – nicht dass die Themen langweilig wären.

    Erstelle dir einen Plan, welches Keyword wann zeitlich passt, am meisten Sinn ergibt usw. Manche Themen klappen nur saisonal, andere brauchen mehr Recherche und du kannst die „leichteren“ vorziehen.

    Versuche, die zuerst anzugehen, die unter den Medium-Keywords ein hohes Suchvolumen haben und bei vielen Linkgebern ein Hot-Topic sind. Ich verwende hier gern die Autoformat-Funktion und sortiere farblich.

    Was du bis jetzt hast: 

    • Eine Liste mit „Linkgeber-Domains“
      • zu jedem eine Liste mit URLs, Title und Keywords ihrer wichtigsten, populärsten, am meisten verlinkten und für dich relevantesten Inhalte.
    • Eine Liste mit potenziellen Themen, zu denen du linkgeberrelevante Inhalte erstellen kannst.
      • Einen Plan, wann welcher Content dran ist

    3. Erstelle Content in diesem SEO-Template, das dir gute Google-Rankings fast garantiert.

    Du hast den Contentplan und den Drang, jetzt was zu veröffentlichen – gut. Aber am effektivsten sind bestimmte SEO-Templates, die zu bestimmten Themen am besten funktionieren oder aus Google-Sicht ein Muss bei diesem Thema sind.

    SEO-Templates sind einfach Blaupausen von Contentartikeln, die dafür gemacht sind, schnell und gut bei Google zu ranken. Bevor ich dazu komme – du willst viele Leute erreichen –, es kann sinnvoll sein, Social-Share-Buttons einzubauen. Die haben keinen Einfluss auf dein Google-Ranking, können aber deine Reichweite erhöhen. Das funktioniert mit einigen SEO-Templates und Themen besser, als mit anderen.  Doch für den Anfang vermutlich überall ein Must-have.

    Gut zu wissen: 

    • Je nützlicher und leichter aktiv umzusetzen, umso häufiger wird ein Artikel geteilt.
    • Je länger ein Artikel, umso eher wird er geteilt (und verlinkt)
    • Positiver Content wird häufiger geteilt als negativer
    • Wenn dich ein Artikel gut aussehen lässt (oder intelligent), bist du ebenfalls geneigt, ihn zu teilen.

    Das Linkgeber-Template – optimal für diese Herangehensweise

    Es gibt diverse SEO-Templates, die gut funktionieren. Aber hier kommt ein Template, das speziell für solche Linkgeber-Inhalte gedacht ist.

    • Medium-Hard-Keywords
    • Mittleres Suchvolumen
    • Fokussierter & holistischer Content
    • Soll Backlinks generieren
    • Schnell zu vielen Sub-Keywords gefunden werden
    • Kann in 5 bis 10 Subtopics unterteilt werden

    Themen runterbrechen

    Jetzt hast du ja Themen gesucht, die du auf diverse Subthemen runterbrechen kannst. Tu das jetzt. Dein Medium-Keyword runterbrechen auf 5 bis 10 Unterthemen. Nimm deinen Verstand oder Google-Suggest dazu. Diese Unterthemen werden deine „Kapitel“, wenn du so willst. Und die kann man gegebenenfalls weiter runterbrechen.

    Lesetipp:  Warum Branding die Grundlage Ihrer SEO-Strategie sein sollte

    Schreib alle Unterthemen auf, die Suggest vorschlägt und die dir einfallen, dann kürze raus, was nicht so richtig passt, bis du bei 5 bis 10 Kapiteln bist. Kommst du nicht auf 5 bis 10, dann war das Keyword vermutlich falsch. Sind es weniger Kapitel, dann ist es zu nah am Longtail. Fallen dir zu viele ein und nichts lässt sich streichen, dann war es wohl zu groß.

    Du erlangst irgendwann die Fähigkeit, solche Keywords zu sehen. Dann kannst du als SEO-Manager dein Geld verdienen gehen.

    Überschriften mit Mehrwert für den Leser finden

    Du hast die Kapitel, jedes bekommt eine Überschrift. Dabei sollte die Überschrift dem Subtopic entsprechen und dem User einen Mehrwert geben. Ganz direkt, in your face. Nicht jede Überschrift kann dem Leser und Linkgeber einen Mehrwert bieten. Versuch, so viele wie du kannst.

    Was meine ich eigentlich damit? Statt zu sagen „verwende ein SEO-Template“, sage ich: „ein SEO-Template, das dir gute Rankings fast garantiert“ – solche Dinge.

    Jetzt das SEO-Template für gute Ergebnisse einstellen:

    • Einen Title und eine H1, die klarmachen, dass hier die absolute Nummer-1-Antwort zu diesem Thema (Keyword) kommt.
    • Jetzt ein Banner – sollte gut ausschauen, vielleicht in voller Breite oder einseitig – neben, unter oder über der Einleitung.  Was eben am besten in dein Design passt. Wichtig – kein Stockfoto und weiter, die Linkgeber haben alle Stockfotos zu ihren Themen gesehen! Vergiss nicht das Alt-Attribut und Bilder-SEO.
    • Die Einleitung sagt dem User, was ihn erwartet und was er davon hat.
    • Jetzt brauchst du ein „Table of Contents“ – also ein Inhaltsverzeichnis. Am besten anklickbar mit Sprungmarken. Das gibt Vertrauen und Mehrwert. Du kannst es auch grafisch aufarbeiten, mit Icons – wenn du Designer hast, lass sie kreativ werden, so wie ich hier:
    TOC Design um Rankings durch SEO-Templates zu verbessern

    Gut, ich bin halt kein Designer.

    Die Aufteilung der Themen im Inhaltsverzeichnis ist dann thematisch recht klar. Einführend und Basics  am Anfang, detaillierter und anspruchsvoller in der Mitte, Studien und Tipps ans Ende.

    • Die Seite an sich hat ja eine Einleitung, aber gib auch jedem Thema eine eigene! Wenigstens 30 Worte, 90 wären schon besser. Mehr ist zu viel. Der Leser muss wissen, warum er weiterlesen soll, dazu musst du hier animieren. Die Überschrift macht den ersten Schritt, jetzt musst du nochmal kreativ sein. Warum ist das jetzt wichtig, was hat der Leser davon.
    • Was dann noch fehlt, ist eine Zusammenfassung. Eher ein Dank fürs Durchhalten und vergiss nicht nach Kommentaren zu fragen, wenn Kommentieren nicht zur Verfügung steht – es wäre besser. Du musst dann aber auch moderieren.

    Schau dir deine Tempalte an, wie Google es tut

    Viele Webmaster wissen gar nicht, wie ihre Webseite durch Googles Augen aussieht. Vielleicht kann Google wichtige Inhalte gar nicht sehen? Um festzustellen, wie Google deine Webseite sieht, musst du sie rendern, wie Google es tut.

    Denke daran, dass es den Page-Layout-Algorithmus gibt, also vermeide Werbung „Above-the-Fold“. Auch sollte vor dem Scrollen viel Wichtiges auffindbar sein. Nicht nur ein großes Header- oder Hero-Image.

    Verbessere die User-Experience (UX)

    Da kannst du schon bei den kleinen Dingen beginnen. Du kennst Google Analytics und nutzt es, um zu sehen, woher deine User kommen und wie viele es sind? Nutze es doch, um deine User zu verstehen und ihr Verhalten zu analysieren. Optimiere die Absprungraten und verbessere die Time-on-Site (Aufenthaltsdauer) auf Grundlage von Analytics.

    Du kannst mit Analytics die A-B-Tests durch Google Optimize fahren, um das Verhalten deiner Nutzer bei bestimmten Änderungen am Design zu verstehen.

    4. Und dann noch der Content – wie gewohnt und eingangs erwähnt

    Wie gesagt, nach den SEO-Basics, wie du ihn schon immer erstellt hast. Mit dem Volumen und den Unterthemen bekommst du vermutlich (je nach Thema) 2000 bis 4000 Worte zusammen.

    Jedes Kapitel ist eine H2 und kann H3- oder H4-Überschriften als Unterteilung besitzen. Du schreibst den Content am besten nach Recherche und mit viel eigenem Wissen.

    • Schreibe kurze Sätze (nicht wie ich)
    • komme früh auf den Punkt, gehe dann erst ins Detail
    • Bringe Antworten direkt hinter die Fragen.
    • Rechtschreibung und Grammatik (besser als ich)
    • Kein Fachchinesisch
    • Kein Marketing-Jargon

    Du bietest Mehrwerte bei jedem Kapitel. Mehrwerte, die du bieten kannst, sind:

    • Eigenes Wissen vor allem anderen
    • Zusammenfassend: Was alle anderen wissen (wenn nicht schon passiert)
    • Leichtere Verwendbarkeit deines Inhalts – was das Template erledigt
    • Etwas völlig anderes zu sagen, ist unmöglich zu etablieren.
    • Andere Medien (Infografik, Video) nutzen – besonders wenn danach gesucht wird
    • Kombination aus allem

    Gib zu jedem Kapitel den besten Inhalt raus und seid fertig, bevor ihr publiziert. Nicht nach 5 Tagen noch was ändern und nach weiteren vier Tagen nochmal.

    Fairerweise musst du sagen: „Ich hab nie behauptet, es ist leicht.“ Nichts, was es sich zu haben lohnt, fällt einem in den Schoß!

    5. Arbeite mit den bestätigten Rankingfaktoren, um besser gefunden zu werden

    Damit meine ich nicht wieder die SEO-Basics, sondern was Google vor Jahren bestätigte. Zum Beispiel ist 2020 das Jahr des Mobile-First-Index. Ist deine Webseite mobil optimiert? Ob deine Besucher mit dem Smartphone kommen, spielt keine Rolle, denn der Googlebot tut es!

    Nutze den Mobile-Friendly-Test, um deine Website-Templates und Seiten auf mobile Optimierung hin zu testen und zu optimieren.

    Auch der Pagespeed ist seit langem bestätigt, ein kleiner Faktor, aber ein Rankingfaktor. Verwende Google PageSpeed Insights, um deine Geschwindigkeit zu verbessern. Wie gesagt, ein kleiner Rankingfaktor, aber ein großer Mehrwert für deine User. Auch ein Content-Delivery-Network könnte beim Schneller-laden helfen.

    Wo du jetzt noch Plätze gutmachen kannst

    Du solltest versuchen, einen Title und eine Meta-Description zu erstellen, die in den Google-SERPs eine echt gute CTR aufweisen. Auf jeden Fall müssen sie passen.

    Verlinke den Artikel intern, wo es Sinn ergibt, und natürlich auch andersrum. Also Links zu anderen internen Seiten.

    Natürlich kannst du auch hier Linkbuilding starten und die Seite technisch verbessern (Speed und UX).

    Hast du einmal publiziert, solltest du deine sozialen Netze bemühen. Auch kannst du Linkbringer direkt anschreiben, auf deinen Content hinweisen.

    6. Weitere Schritte, die deinem Ranking helfen können

    Besonders wenn du ein Local-Business bist, hilft dir sofort der Google-My-Business-Eintrag. So kannst du in den Local-Packs im Google-Ergebnis und bei Google Maps gefunden werden. Außerdem wirst du mit Local-SEO besser bei Suchanfragen mit regionalem Bezug und Suchanfragen aus deiner Region gefunden.

    Auch das Teilen und Existieren in Social Media wird dir helfen, mehr Besucher zu bekommen. Denn Sichtbarkeit in sozialen Netzwerken schafft Besucher. Das ist kein Rankingfaktor, aber es bringt Nutzer! Nutzer, die vielleicht deinen Content weiterteilen, oder gar Blogger, die deine Inhalte verlinken.

    Achte bei der internen Verlinkung darauf, dass deine Seite mit passenden Ankertexten verlinkt wird und darauf, dass du eine wichtige Seite auch viel verlinkst. Umgekehrt verlinkst du unwichtige Seiten eher selten.

    Nutze die Google-Search-Console, um gezielt Rankings zu verbessern

    Verwendest du die Google-Search-Console, um Traffic zu bestimmten Keywords zu erkennen und Backlinks zu sehen? Gut, verwendest du sie auch, um Fehler zu beheben und deine Sitemaps und Feeds hier anzumelden? Super. Aber verwendest du sie, um herauszufinden, bei welchen Suchanfragen du gerade auf Platz 11, 12 oder 13 stehst? Du könntest gezielt diese „Low-Hanging-Fruits“ optimieren.

    Featured-Snippets verbessern die Klickrate (CTR) aus Google

    Du kannst gezielt Featured Snippets optimieren. Denn die verbessern die Rankings deiner Website (ein Featured Snippet springt quasi auf Platz 1 bei Google). Und die Klickrate des ersten Platzes steigt noch einmal deutlich. Steht ein Konkurrent in einem solchen Snippet, dann sinkt deine Klickrate hingegen erheblich. Wenn meine Webseiten in einem Featured-Snippet stehen, dann steigt die SERP-CTR teilweise auf über 35 %!

    Über mich und intenSEO:
    Die Webseite intenSEO kann dir dabei helfen, SEO zu lernen. Ich bin Profi-SEO seit fast 20 Jahren. Außerdem Search-Nerd, Gamer und Programmierer.

    Diese Domain ist in erster Linie ein Testprojekt. Ich fahre hier diverse Tests und überprüfe Theorien. Der Inhalt aus dem Jahr 2026 ist jedoch aktuell und richtig. Du kannst also etwas mitnehmen und lernen. Jedoch kannst du meine Dienste nicht in Anspruch nehmen, ich biete keine SEO-Dienstleistungen für Dritte an.

    Ich bin ein SEO aus Brandenburg und war lange Head of SEO in der nerdigsten SEO-Agentur Berlins. Mittlerweile arbeite ich wieder InHouse und „mache“ SEO und Conversion-Rate-Optimierung bei bonify – der Forteil GmbH.
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