Bei Google besser gefunden werden: Google Ranking verbessern

Wer bei Google besser gefunden werden möchte, sein Google Ranking verbessern will, der ist hier richtig. Tipps vom Profi SEO mit über 10 Jahren Erfahrung werden auch dir helfen!
Bei Google besser gefunden werden, Google Ranking verbessern

Bei Google besser gefunden werden, das ist schwieriger als es erstmal klingt. Das soll dich nicht davon abhalten, jedoch ist es nicht so einfach, das Google Ranking zu verbessern. Viele denken jetzt an Metadaten, an Keyworddichte und Manipulation. Doch genau das ist es nicht. Besser gefunden wirst du dank Suchmaschinenoptimierung (SEO) und das ist eine Kunst, oder eine Wissenschaft, wenn du so willst, aber keine Manipulation. Du musst verstehen, warum Google Seiten anzeigt und deinen Weg in die Google-SERPs finden. Ich werde versuchen, dir hierbei zu helfen.

Inhalt des Artikels

Die SEO-Basics zuerst

Wenn du ein besseres Ranking möchtest, dann musst du die SEO-Basics auch durchziehen. Du darfst hier nicht zu viel tun und auch nicht zu viel erwarten, aber das Fundament muss stimmen, sonst steht dein Haus nicht. 

OnPage-SEO Basics

Die OnPage-SEO beinhaltet alles, was du direkt an deiner Seite selbst optimieren kannst. Was immer an du an deiner Seite optimieren kannst, solltest du optimieren. Ich nenne mal ein paar wichtige Dinge:

Ich denke, das sind die ersten Punkte, die jedem einfallen. Deine Seite wird nicht besser gefunden, nur weil sie einen Titel und eine passende H1 und Überschrift hat. Auch nicht, wenn sie indexierbar ist, der Inhalt einzigartig und sie zudem gut intern verlinkt ist. Das sind lediglich die Basics. 

Lass es mich so sagen, die ersten 10 bei Google, die haben all das auch. Warum also du? Selbst passende Canonicals und eine schnelle Ladezeit machen dich nicht gleich besser. Auch wenn schneller schon ein Rankingfaktor ist, so ist er doch klein. Es bedarf mehr.

Nicht dazu gehören

Leider driften viele Anfänger hier schon ab und achten auf Dinge wie:

  • Keyworddichte
  • WDFxIDF
  • Conentlänge
  • Unique Content
  • Keyword Spamming

Das alles ist entweder schädlich, oder unnötig. Es ist nicht nur wichtig die Basics zu kennen, sondern auch die Basics von dem unnötigen und schädlichen zu unterscheiden.

Geh über die SEO-Basics hinaus

Ich möchte damit sagen, du kennst die SEO-Basics und wendest sie an. Überall! Das jedoch ist es nicht, was den Unterschied von Platz 12 zu Platz 5 ausmacht, das ist Grundlage. Klasse 1 und 2, wenn du so willst und deine Konkurrenten haben studiert. 

Der Anfang des besseren Rankings ist der Anfang

Du kannst eine paar hundert Texte mit einer Länge von 2000 Wörtern und mehr haben. Das bedeutet gar nichts. Für das Google-Ranking entscheidend ist der Anfang! Wichtiger als jede Textlänge und jedes Keyword, das du schreibst, ist der Anfang. Wie fängst du an? Was wird am häufigsten gesucht und los? Das ist nicht mehr, als ein netter Versuch. 

Das Suchvolumen zu einem Thema ist ein guter Punkt um den Start vorzubereiten, jedoch nicht der Start. Am wichtigsten ist: 

  • Die Keywordrecherche
    • herausfinden, was ein eigenes Thema ist und was zu einem anderen gehört
    • wissen, was der Suchende erwartet
    • was die Konkurrenten wissen
    • und was du weißt, was die Konkurrenz nicht weiß, was der User aber will

Nehmen wir also an, du schreibst über Kredite, denn da gibt es viel Geld zu holen. Was die Konkurrenten machen und was der User will, das kann man Googeln. Wichtig wäre hier herauszufinden, wann will ein Suchender wissen was ein bestimmter Kredit ist und wann will er ihn haben. Ein großer Unterschied, sowohl Contentseitig, als auch strategisch. Führen wir das mal aus:

Ich verwende mal den „Sofortkredit“ als Beispiel. Jedes Ergebnis auf Seite 1 bei Google ist ein Angebot. Die SERPs sind voll mit Google-Ads, oben und unten. Der User will einen Kredit, jetzt, sofort. Was das Wort bedeutet ist ihm egal.

Und ich verwende den „Kontokorrentkredit“ als Beispiel. Keine Google-Ads ganz oben, stattdessen ein Wikipedia Knowledge-Graph und Featured Snippet. Der Suchende will wissen, was Kontokorrentkredit bedeutet. Er möchte keinen, er weiß gar nicht, was das ist.

Die unterschiedlichen Suchanfragen – User Intent 1.0

Es gibt bei Google unterschiedliche Kategorien von Suchanfragen, je nachdem, was der Suchende sehen möchte.

  • informational search query
  • transactional search query
  • navigational search query

Informational search query

Die am häufigsten gestellte Suchanfrage ist „Informational“. Jemand möchte etwas wissen. Der Kontokorrentkredit wäre eine davon. Aber auch „Was ist SEO“ oder „Wie kann ich bei Google besser gefunden werden“. 

Transactional search query

Sobald ein User etwas will, ein Buch, ein Telefon oder einen Kredit, dann wird es spannend für Google-Ads und unmöglich für Contentseiten ohne Produkte. SEO sieht hier ganz anders aus. Textlängen und all der kram – uninteressant!

Navigational search query

Frag nicht wie oft ich „amazon“ suche, oder ein Produkt in Kombination mit diesem großen Unternehmen. Ich will zu Amazon, jede andere Seite würdige ich keines Klickes. Das sind Navigational Querys. Suchen nach dem Weg.

Natürlich gibt es Mischformen, doch an sich ist es auf diese drei Arten der Suchanfragen herunterzubrechen. Daraus folgen unterschiedliche Arten der Suchmaschinenoptimierung und verschiedene Konzepte eines Designs.

Bei der Informational query ist die SEO so, wie du so oft von ihr hörst, anzuwenden. Die eingangs erwähnten SEO-Basics, sowie jeder weitere Schritt sind wichtig.

Bei der transacrional query brauchst du ein Produkt. Hast du keines, kommst du nicht ins Google Ranking. Du bist einfach keine Lösung für den Intent des Users. Standard SEO ist untergeordnet. Viel Worte vor dem Produkt sind Kontraproduktiv. Du merkst das, wenn du zum Beispiel für „Was ist ein Autokredit“ gefunden wirst und alle W-Fragen zum Thema, aber zum Autokredit selbst nicht. Dann hast du perfekt für eine informational query optimiert, obwohl das Ziel transactiuonal war. 

Bei navigational querys kannst du dir die Mühe fast sparen, wenn du nicht das Ziel bist. Suche ich „Fernseher bei Amazon“ klicke ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht auf „billige-fernseher.de/amazon-tv-angebote.html“ – selbst ann nicht, wenn du direkt hinter Amazon stehst. Der Anbieter (in dem Fall Amazon) selbst kann dabei auf jede Art der SEO quasi fast verzichten. Wenn seine Seiten nur irgendwie im Index sind. Ich habe ein Bildbeispiel:

besser als bmw gefunden werden?

Egal wie schlecht BMW auch seinen Inhalt auf „BMW kaufen“ optimiert, sie stehen vor den großen wie autoscout, mobile und heycar. Auch wenn die SEOs von BMW vielleicht an diesem Ranking arbeiten sollten, ich sagte nicht, er solle gebraucht sein.

Das hat übrigens nichts mit Keyword im Domainnamen und Exact Match Domains (EMD) zu tun, lediglich mit branding.

Finde den Suchtyp heraus

Für dich ist also eine Aufgabe: Den Suchtyp zu finden, um eine passende Optimierung zu wählen. Dabei hat das nichts mit der Länge der Phrasen zu tun, du musst oft selbst danach suchen und Ergebnisse anklicken. Es ist nicht immer so klar, wie in den Beispielen oben.

Nehmen wir die Schufa, eine Suche nach ihr oder nach meine Schufa ist eine navigational query. Die Suche nach einer Schufa-Auskunft, wäre die Suche nach ein Produkt der Schufa – wenn du eine Auskunftei wärst, könntest du hier angreifen. Viele wollen auch nur wissen, was eine Schufa-Auskunft ist, also ein Mischform – vielleicht aus allen drei Arten. Die Suche nach dem Schufa-Score ist hingegen eine absolute informational query. Hier siegt die beste Information über den Besitzer des Scores. Es ist kompliziert richtig… Weniger bei W-Fragen, die sind zu 100 % informational.

Hast du den Suchtyp, dann hast du verstanden, was der Suchende von Google erwartet. Damit ist dir klar, was Google von dir erwartet. 

Was kannst du dem Ranking bieten

Nachdem du weißt, was Google und der User sehen wollen (so grob), musst du wissen, was du bieten kannst. Besonders das, was du bietest, was kein anderer kann. Wenn du keinen Mehrwert hast, bist du ohne jede Chance. Bist du der 35ste der dieses Produkt anbietet, dann ist Position 20 schon gut ohne Mehrwerte. Bist du 101ste der zu einem Thema informieren möchte, dann braucht es mehr als das Übliche, um ins Ranking zu kommen.

So wahr Amazons Mehrwert einst die vielen Bücher, bald der kostenlose Versand und irgendwann einfach Amazon zu sein. Was bietest du? Ein Mehrwert kann vieles sein, jedoch nicht vieles oft zu sagen.

Mehrwerte die du bieten kannst
  • Eigenes Wissen vor allem anderen
  • Zusammenfassend was alle anderen wissen (wenn nicht schon passiert)
  • Leichtere Verwendbarkeit deines Inhalts – schon nur schwach
  • Etwas völlig anderes sagen – fast unmöglich zu etablieren
  • Schneller sein (ist als Faktor nicht groß genug)
  • Andere Medien (Infografik, Video) nutzen – besonders wenn danach gesucht wird, und keiner sie nutzt
  • Kombination aus allem
  • Dein Mehrwert

Dein Mehrwert sollte existieren, sonst wird deine Arbeit ein ständiger Kampf. Warum machst du das, es muss doch einen Grund geben. Der muss sich in deinem Produkt zeigen, sonst ist dein Warum am Ende nur eine haltlose Phrase.

Zurück zum Anfang und mach einen Plan draus

Du weißt, was der User will und du kennst deinen Mehrwert. Jetzt musst du wissen, was bei Google wozu gefunden werden soll und welche Art der Content optimiert wird (transactional, informational, navigational). Bleibt die offene Frage: Was ist ein Thema für einen Beitrag, was sind zwei.

Ohne Namen zu nennen, es erfahren gerade diverse Anbieter für Kredite, das sowohl Kredit als auch Kreditvergleich das Gleiche sind. Und das es schlecht ist, informational Content mit transactional Content zu mischen, wenn man ihn zeitgleich auch noch Cannibalisiert! Das darf dir nicht passieren und dafür musst du Googeln.

Fakt 1: Wenn ich etwas Neues starte, dann google ich so endlos viele Fragen, schaue so viele Seiten an – 7.500 Suchanfragen an einem Tag ist laut Google-Historie mein Spitzenwert. Das resultiert in der Regel darin, dass ich exakt weiß:

  • Welche Keywords sind identisch – gehören in einen Artikel, welche sind auf ein zusätzlicher Artikel.
  • Was wissen die Konkurrenten nicht, wo ist mein Mehrwert bei welchem Thema
  • Wie viele informational Artikel benötige ich für ein Thema, welche Produktseiten muss ich wie erstellen
  • Wie verlinke ich das alles Sinnvoll

Und aus diesem Wissen, bis hierhin oft in Google-Tabellen gebündelt, erstelle ich eine SEO-Strategie mit Maßnahmenplan und Zeiten. So stelle ich sicher, dass ich bei Google besser gefunden werde, als das, was schon da ist.

Es wächst zusammen was ins Ranking gehört

Das alles mit den OnPage-Basics ist quasi das Abitur. Erwähnte ich am Anfang das deine Konkurrenten studiert haben. Also sieh das – wie auch die Überschriften es sagten – als den Anfang! Den entscheidenden Unterschied machen nun die Backlinks. Die, die du erstellst sind es nicht, sondern die, die du gewinnst.

Fakt 2: Ich bin schlecht im Betteln um Links. Bei einer Suchmaschine die Links als wichtigsten Rankingfaktor ansetzt schlecht? Nö!

Fakt 3: Ich bin gut darin, mit dem richtigen Content Links zu gewinnen. Der Schlüssel hier sind die „informational Content Artikel“. Denn Wissen erlangt immer Backlinks. Wenn du auch noch Zahlen und Statistiken bieten kannst, dann hast du genau das, was am häufigsten im Internet verlinkt wird. Wissen und Zahlen, am besten in Text und Bildform. 

intenSEO wikipedia
Dann gibt's auch Links bei Wikipedia - die auch nur Nofollow sind ;(

Um besser bei Google gefunden zu werden brauchst du also

  • Einen sauberen Start
  • Perfektes Wissen über dein Thema
  • Einen Grund warum ausgerechnet du
  • Eine optimale Struktur
  • Viel harte Arbeit
  • Ausgezeichneten Inhalt
  • Das wissen, welche mit welchen Suchtypen du arbeitest
  • Breites Wissen über die Grenzen hinaus
  • Den Mut und die Kraft das Wissen zu zeigen
  • Eine SEO-Strategie basierend auf diesem Wissen
  • Den passenden Contentplan
  • Verlinkbare Inhalte für Backlinks
  • Zeit

Fairerweise musst du sagen, ich hab nie behauptet es ist leicht. Nichts was es sich zu haben lohnt, fällt einem in den Schoß!

Dabei stellst du aber fest, du brauchst keine Tools, kein extra Geld, du kannst das alles selbst erreichen.

Der schwerste Teil ist natürlich, wie du das in eine Strategie packst, aus einer harten Keywordrecherche müssen Themen sortiert und kategorisiert werden. Also wie du Keywords findest, entscheidest welche ein Artikel werden und welche zusammengehören. Wie du sie nach den Suchtypen einordnest und später daraus einen Contentplan erstellst. Anschließend alles gut strukturierst, umsetzt und verlinkst. Und genau darum, gehts beim nächsten Mal!

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