SEO in 2021

Eine komplette DIY SEO-Anleitung mit Trends und Tipps

Das hier ist eine komplette Anleitung für Suchmaschinenoptimierung (SEO) in 2021. In Do-it-yourself Form mit SEO-Tipps und SEO-Trends von heute. 

Um ehrlich zu sein, das ist so komplex, es ist fast schon ein Buch, daher unterteile ich den Beitrag in viele kleinere Abschnitte. Hol dir einen Kaffee, nimm etwas Zeit und schärfe den Verstand – es ist Zeit, SEO zu lernen.

Dich erwarten natürlich auch die SEO-Trends aus 2021, aber genauso stehen hier SEO-Strategien, die schon jetzt funktioniert, um bei Google besser gefunden zu werden.

Du willst besser gefunden werden? Deine SEO-Skills noch weiter ausbauen? Dann wirst du das hier lieben. Dieser Artikel eignet sich für Anfänger und Profis! Übrigens gibt es jedes Jahr ein Update und damit meine ich nicht das Jahr von 2020 auf 2021 zu ändern. Ein echtes Update! Und da ist das Ding!

SEO Anleitung Trends und Tipps

Ist SEO 2021 überhaupt noch nötig?

Viele stellen sich die Frage (schon immer): Ist SEO überhaupt noch notwendig? Und die klare Antwort ist ja. Denn nur mit SEO holst du das Beste aus deiner Webseite heraus. Du vermeidest Fehler und bekommst organische Besucher. Wartest du ohne SEO auf Besucher, dann wartest du vermutlich noch in drei Jahren auf Erfolge. Willst du Erfolg in Suchmaschinen, dann geht das nur mir Suchmaschinenoptimierung.

Aber die Art der SEO hat sich verändert. Haben SEOs 2009 ein paar Links erstellt, dann wurde die Webseite gefunden. Dabei spielte weder die Qualität der Backlinks, noch die Qualität der Seite eine große Rolle. Auch der User war weniger wichtig.

Ein guter SEO braucht 2021 schon deutlich mehr Skills. Wir SEOs werden von Nerds die am heimischen PC Backlinks erstellen und keine sozialen Kontakte pflegen glatt noch zu Menschen, die sich in den Benutzer der Webseite hineinversetzen und empathisch werden.

Die Kapitel im SEO Jahr 2021

Knapp die Hälfte der Kapitel bezieht sich auf aktuelle Trends und SEO maßgeschneidert für das Jahr 2021. Die andere Hälfte ist frischer Input für das, was uns in diesem Jahr am wichtigsten sein sollte. Jedes Kapitel hat diverse Abschnitte mit aktuellen Tipps und Fakten für deine SEO. Die Lesezeit für alle ist, sagen wir lang. Das Wissen, das du bekommst riesig. Mit einem Klick auf das Bild springst du zum Kapitel. Jedes Kapitel lohnt sich!

User Intent: das wichtigste ist dein Verständnis für den User und was er will

E-A-T: Sei ein Experte auf deinem Gebiet und mache das deutlich

SEO-Texten: sei „einfach“ 10 mal besser als das beste Ergebnis – so gehts

Links: immer noch wichtig, nur anders als je zuvor zählen deine Backlinks

Lets Click Through: die organische CTR aus Google sinkt, geh dagegen vor

Visual Search: das nächste große SEO-Ding ist altbekannt, jedoch steigt es zuletzt stark an

Core Web Vitals: wieder der User, nur diesmal die UX deiner Seite

Mobile Only: Mobile First war gestern, wir sind im Jahr von Mobile only

Snippets und Parts: Featured Snippets und „Passage Ranking“ meistern

Kapitel 1:

User Intent verstehen

Der sogenannte Search Intent (Nutzererwartung) gehört in das Kapitel 1, denn eines ist klar: Wenn dein Content den Search Intent nicht erfüllt, dann wird er nicht gefunden. Das ist zu 100 % sicher und solche Garantien gibt es in der Suchmaschinenoptimierung nicht oft.

Google versteht genau, was der Nutzer sehen will, wenn er ein Keyword googelt. Diese Maschine wird sogar besser und besser darin. Du musst das genauso verstehen!

Seit Jahren wird der Search Intent erwähnt und noch immer werden Seiten erstellt, die vollkommen daneben gehen. Dabei ist es gar nicht so schwer, den Nutzer oder Suchenden zu verstehen. Ich zeigs dir!

User Intent

Verstehe und nutze, was hinter jedem Keyword erwartet wird

Jedes gesuchte Keyword geht mit einer Erwartung des Suchenden einher!

  • Wird etwas Information hinter dem Keyword gesucht oder
  • soll ein Produkt mit einem anderen verglichen werden?
  • Vielleicht wird nach einem Produkt zum Kauf gesucht?

Diese und viel mehr Möglichkeiten bestehen. Ist deine Antwort nicht das, was der Suchende erwartet, dann wirst du nicht gefunden.

Du musst herausfinden, was der User erwartet! Und das ist manchmal ganz einfach. Du musst nur kurz nachdenken, denn oft steckt der Intent im Keyword selbst.

User Intent verstehen hilft SEO

Oft ist es nicht so klar wie hier, doch auch hier lohnt sich ein genauer Blick! 

Ein Razer Headset ist ein Gaming Headset. Verkaufst du Headsets, hast aber keine Gaming-Headsets, dann bist du chancenlos.

Eine Alternative zu Razer hat zwar die Chance, doch wer nach der Marke sucht, der hat oft einen Grund. 

Ich zum Beispiel habe eine Maus, Keyboard und auch ein Mauspad von Razer. Ich habe auch ein Headset von Razer und vermutlich so danach gesucht. Ein Headset von Logitech käme für mich und meiner Verbundenheit zu Razer gar nicht infrage. Behalte auch das im Kopf.

Überlege genau, ob es Sinn ergibt, den notwendigen Aufwand zu betreiben für die vermeintlich wenigen Klicks.

Machen wir es etwas schwerer, hinter den Intent eines Keywords zu kommen!

Das Keyword „SEO“ zum Beispiel, dieser Beitrag ist nicht, was du sehen möchtest. Dabei gibt es hier viel über SEO zu lesen. 

Auch möchte der Suchende keinen SEO engagieren oder sucht eine Agentur. Eigentlich möchte er wissen, was SEO überhaupt ist.

Wie findet man das am leichtesten heraus? Ich sagte schon, dass Google den User Intent sehr gut erkennt. Am einfachsten ist also, ein Keyword zu googeln.

SEO Keyword intent

Es ist ein absolutes Muss, jedes Keyword, für das du selbst Content erstellst, musst du auch selbst googeln. Nur so weißt du, was Google zeigen will und erkennst den User Intent.

Erstelle Content der für den User Intent ein 100 % Match ist

Du kennst den User Intent, dann erfülle ihn auch zu 100 %. 

In meiner Arbeit für bonify zum Beispiel, habe ich für das Keyword Bonität verbessern gemerkt, alle Ergebnisse sind Listen.

Ein Beitrag, der Einfach in vielen Worten erklärt, wie man seine Bonität verbessert, hat es schwer. 

Eine Liste mit kurzen und knappen Tipps wie es geht, die wird gewinnen.

Erreicht haben wir ein Featured-Snippet, das sorgt (wenn man erkennt, das nicht alle Schritte im Googles Antwort stehen) sogar für eine richtig starke Klickrate. Doch zu beidem (Klickraten und Snippets) kommt später noch mehr.

Das funktioniert auch anders rum. Bei der Suche nach dem besten SEO, da suchst du eine einzige Person. Wenn jeder mit einer Liste von den Top 10 oder Top 100 SEOs antwortet, dann ist das eine irgendwie passende Antwort.

Wenn aber eine Seite nur einen einzigen nennt, dann ist das die bessere Antwort. Dabei ist egal, wie absurd es vielleicht auch scheinen mag.

Gesagt, getan – da hab ich einen Test gefahren und tatsächlich den User Intent verstanden.

snippet test

Natürlich ist der gesamte Beitrag von mir auf dieses Snippet designt. Wie das geht, erfährst du im letzten Kapitel.

Es wird übrigens auch passieren, dass Google den Intent besser versteht und SERPs komplett ändert. Dann musst auch du dich ändern. 

Es ist generell nichts Schlechtes, hast du den Intent nicht getroffen, dann waren die User mit dir auch unzufrieden.

Ich will sagen, wenn der User eine Liste erwartet, dann zeig ihm die. 

Sind auf der analysierten Google Suchergebnisseite (SERP) Videos zu sehen, dann solltest du auch ein Video anbieten.

Den User Intent verstehen hilft allen. Googles Suchergebnisse sind besser, der Suchende findet, was er sucht, deine User sind zufrieden mit dir.

Dazu musst du nicht nur die Keywords googeln, sondern die Seiten im Suchergebnis anklicken und ansehen. Ihre Stärken und Schwächen erkennen. Verstehen, warum genau diese Seiten im Top 10 Ranking sind. 

Das gibt dir auch schon einen Hinweis darauf, wie dein Content am Ende aussehen wird und ob ein Top-Ranking für dich überhaupt möglich ist.

User Intent erfüllen heißt: Verstehen, was wirklich hinter dem Keyword steht und die passende Antwort zu geben. Nicht nur in Wort, sondern auch in Form.

intenSEO

Jetzt prüfe und optimiere auch alte Inhalte auf den Intent hin

Jetzt wo du weißt, dass die Erwartung hinter der Suchanfrage so wichtig ist und du vielleicht erkannt hast, dass du es bisher falsch gemacht hast. Super! Du kannst alle deine Inhalte prüfen und auf den User Intent hin optimieren.

Riesenpotenzial schon im ersten Kapitel aufgetan. Auf zum Zweiten.

Kapitel 2:

E-A-T heißt Experte sein

E-A-T steht für Expertise, Authority und Trustworthiness. Es steht für dein Maß an Vertrauenswürdigkeit und Fachkompetenz, wenn du so willst.

Google evaluiert Webseiten anhand dieser E-A-T Faktoren, zumindest bei vorkommenden manuellen Prüfungen. 

Das bedeutet, dass E-A-T so ziemlich dem entspricht, was Google für eine gute Webseite hält, die ein gutes Ranking verdient.

Na dann zeig ich dir doch, wie du … sagen wir für E-A-T optimierst.

EAT

Nach Kapitel 1 hoffe ich, es macht den Anschein, als wäre ich beim Thema SEO kompetent, um nicht zu sagen ein Experte. 

Ich arbeite seit mehr als 10 Jahren als SEO, das ist ein Hinweis auf Expertise. Aktuell seit einigen Jahren in einem sogenannten Your-Money-Your-Life Business und damit habe ich mehr Kontakt zu E-A-T als SEOs für andere Branchen.

Anmerkung: Webseiten, die sich auf Gesundheit oder in meinem Fall Finanzen beziehen, beziehen sich auf wichtige Punkte in deinem Leben. Damit bekommen sie eine besondere Aufmerksamkeit und werden Your-Money-Your-Life (YMYL) Seiten genannt. 

Ist E-A-T ein Rankingfaktor

Wenn ein Rankingfaktor das ist, was der Google-Algorithmus prüft, bewertet und einordnet, dann irgendwie nein.

EAT kommt aus den Quality-Rater-Guidelines und ist damit genau das, was Google von einer zu rankenden Webseite erwartet.

Aus diesem Gesichtspunkt ist es ein ziemlich klarer Faktor. Erfüllst du die Vorgaben nicht, dann erscheinst du doch als „nicht rankenswert“. 

Ziemlich exakt das sagt auch Danny Sullivan von Google:

Ist E-A-T ein Ranking-Faktor?

Nicht, wenn Sie damit meinen, dass es eine technische Sache ist, wie etwa die Geschwindigkeit. Also etwas das wir direkt messen können.

Wir verwenden eine Vielzahl von Signalen, um festzustellen, ob der Inhalt mit E-A-T übereinstimmt, oder auch wie es ein Mensch beurteilen würde.

In dieser Hinsicht ist EAT ein Ranking-Faktor.

Danny Sullivan – GOOGLE SEARCH LIAISON

Google hat eine Seite, auf der die Funktion und das Ranking von Google erklärt wird. Also eine „So funktioniert Google“ Seite hier.

Und auch da macht Google deutlich, was für das Ranking bei Google wirklich wichtig ist:

Rankingfaktor EAT

Das wird nicht nur einmal erwähnt, EAT steht faktisch überall. Es ist das, was Google nun mal im Ranking sehen möchte:

Wenn du Googles Quality-Rater-Guidelines lesen wills, folge diesem Link zum Originaldokument von Google.

Hier tauchte E-A-T in genau dieser Bezeichnung zum ersten Mal auf.

Jeder SEO oder Webmaster, der heute noch glaubt

  • EAT ist nicht wichtig für das Ranking bei Google oder
  • EAT ist nur wichtig für YMYL-Seiten.

Hat die aktuellen Gegebenheiten und SEO-Faktoren nicht erkannt.

E-A-T ist wichtig und du musst wissen, wie du die Expertise, Autorität und das Vertrauen deiner Webseite steigern kannst.

Sei ein Experte auf dem Gebiet (oder habe Experten)

10-Jahre Profi SEO, eine Webdesign- in eine SEO-Agentur umgebaut, lange Head of SEO der wohl nerdigsten Agentur in Berlin. Ich denke, auf dem Gebiet ist die Expertise da.

Bei bonify angefangen habe ich viel über Bonität, Kredite und Finanzen gelernt. Ich bin da jetzt sicher deutlich mehr bewandert als viele andere Menschen. Trotzdem, ich bin umgeben von Experten in diesen Gebieten.

Wenn du also Texte von irgendwem erstellen lässt, ich sag es dir, wie es ist: Du hast Probleme mit EAT!

Google möchte Content, der von Experten auf ihrem Gebiet erstellt wurde. Nicht von Leuten, die gegoogelt haben, was sie dann schreiben!

Recherche bei Google steigert deine Expertise nicht, egal ob du googelst oder die, die für dich schreiben.

Natürlich kommt das bei meiner täglichen inhouse-Arbeit im YMYL-Business noch stärker zum Tragen.

Daher bin ich dankbar, dass mich Experten umgeben. Hast du also eine Finanzseite, dann hoffe ich, du bist Finanzexperte oder kennst welche.

Am schwierigsten wird es beim Thema Gesundheit. 

Google will 2021 eines ganz klar: Content von Experten auf ihrem Gebiet!

EAT-Google

Sei transparent, ehrlich und authentisch

Der Glaube, dass deine Autorität und EAT nur mit Backlinks wächst, ist falsch!

In den Quality-Rater-Guidelines wird sehr oft auf On-Page Signale für EAT hingewiesen. 

Die Screenshots hier sind alle aus dem oben verlinkten offiziellen Google-Seiten. Demnach ist es durchaus sinnvoll wenn du:

  • eine „Über Dich“ Seite hast.
  • klarmachst, wer den Content erstellt hat.
  • Referenzen und Quellenangaben verwendest.
  • Autorenbiografien in Artikeln verwendest.
  • Impressum, Datenschutz und AGB wenn nötig verlinkst.

Es sind nicht nur Links, die Hinweise auf E-A-T geben.

Nicht nur heißt auch!

Werde zitiert, bekomme Links

Die meisten Hinweise auf E-A-T bekommst du allerdings tatsächlich von anderen. 

Das ist auch richtig so, denn jede Person könnte sich einfach als Experte auf einem Gebiet ausgeben. 

OK, jetzt würde bei vielen die Mühe und Expertise für einen Beitrag wie diesen hier fehlen, doch möglich ist es.

Die Google Guidelines sagen: Wenn eine Webseite etwas behauptet und andere externe und vertrauenswürdige Webseiten etwas anderes sagen, dann vertraue der externen Quelle!

Du brauchst also Personen die

  • dich erwähnen
  • mit dir übereinstimmen und vertrauenswürdig sind
  • dich zitieren
  • dich verlinken

Das muss nicht alles auf einmal passieren!

Wirst du als Referenz verlinkt:

referenzlink
Danke dafür "seoagentur-hamburg"

Oder bei Wikipedia zu einem relevanten Thema:

intenSEO wikipedia

Oder jemand erwähnt dich mit Namen und dem Thema – das kann einen großen Unterschied machen:

(Ich sollte recht behalten, mit allem, was da zu meinem Beitrag geschrieben wurde).

Ehrlich, ich habe niemanden um einen solchen Link, ein Zitat oder eine Erwähnung gebeten. Ich würde sagen, das liegt mir einfach nicht

Und es spielt bei EAT nicht wirklich eine Rolle, ob Keywords im Anker vorkommen, ob es ein Follow oder Nofollow Link ist. Es spielt nicht mal eine Rolle, ob es überhaupt einen Link gibt. Für den Pagerank ist das vielleicht wichtig, für E-A-T nicht so.

Ich bin eher jemand, der sowas hier erstellt und dann Links bekommt. Du denkst, das passiert nicht? Doch!

Das passiert! Wenn euer Content das auch zulässt! Womit wir beim dritten Kapitel sind, dem Content. 

Kapitel 3:

SEO-Texte mal richtig

SEO-Texte schreiben ist weit mehr, als das Keyword ein paar Mal in deinem Inhalt zu erwähnen. Nach den ersten beiden Artikeln ist klar, dass SEO im Jahr 2021 so nicht läuft.

Es ist so vieles mehr! Ich könnte (und werde vermutlich) einen Artikel zum Thema SEO-Texte schreiben, der so lang ist wie dieser.

Doch ich gehe davon aus, dass du den User-Intent kennst und auch E-A-T (für beides siehe oben), dann kann ich dir jetzt sagen, wie du deinen Inhalt für SEO aufmöbelst.

Das geht ohne Tools, ohne Geld und klappt sogar dann, wenn du von dir sagst, das schreiben dir nicht liegt. Oder du nicht „kreativ“ bist.

SEO-Texte

Eines ist so, ohne Keywords zu verwenden, geht es tatsächlich nicht. Heißt: Willst du unter einem Begriff gefunden werden, dann musst du ihn auch erwähnen.

Das passiert in einem ordentlichen Maße auch bei natürlichem Schreiben. SEO-Texte richtig zu schreiben bedeutet im Jahr 2021 nicht das:

SEO-Texte Keyword

Das wäre ein Text mit einer Keyworddichte von knapp 7 %. Egal wie viele SEO-Tools dir sagen, diese Dichte ist richtig, ich denke du siehst, dass es unnatürlich aussieht.

Schon lange ist das unerwünscht. Heute geht es darum, auf ein Keyword optimierte Texte zu erstellen, die ein Leser als natürlich empfindet, die Suchmaschine aber als optimiert versteht.

Der Screenshot von eben ist vielleicht sehr Crawlerfreundlich, aber einen User lockst du so nicht hinterm Ofen hervor.

Wenn du aber total natürlich schreibst, dann kommt das entscheidende Keyword vielleicht nur als Synonym vor. Oder vielleicht viel zu spät, eventuell nie an der richtigen Stelle. 

Die richtige Balance aus beiden Versionen zu finden, das ist es, worum es 2021 (und schon viel länger) geht.

Es ist so, dass Content der für Maschinen geschrieben ist, auch bei Google weit oben stehen kann. Gegen Content mit einer guten Balance ist er aber deutlich schlechter – auch im Ranking.

Hast du also bisher für die Maschine geschrieben, wieder Super, ein weiterer Punkt den du verbessern kannst.

Das war bisher nur Theorie, kommen wir zur Praxis!

SEO-Texten, so gehts 

Dein Beitrag beginnt mit einem Titel. Der Meta-Title ist einer der größten OnPage-Rankingfaktoren. Und er ist noch mehr!

Dein Zielkeyword ist oft kurz, wie bei diesem Beitrag zum Beispiel „SEO 2021“. Aus einer Keywordrecherche und User-Intent Analyse weiß ich: SEO-Trends werden vom suchenden erwartet und SEO-Anleitung auch oft gesucht, mit ähnlichen Resultaten bei Google. 

SEO 2021 – DIY SEO-Anleitung mit Trends und Tipps“ ist ein Title, der alles aufnimmt. Später auf der Seite leicht verändert als H1 und H2 Überschriften (Es könnte auch einfach eine H1 sein).

Außerdem bietet der Title die Möglichkeit für Longtail-Keywords zu ranken. Ist dein Content für den Shorthead gut, dann wohl auch für ein paar Longtails. DIY SEO-Anleitung und SEO 2021 Trends oder Tipps, alles Longtails die (so hoffe ich doch) hier ihre Daseinsberechtigung haben.

Für deine Seite solltest du dir ein paar Title-Modifikatoren zurechtlegen. Je nach Thema kommen ein paar infrage.

  • einfach
  • schnell
  • kostenlos
  • leicht
  • Tipps
  • Trends
  • X Wege wie du

Es gibt unzählige Möglichkeiten. Nun baust du dir einen sehr kurzen Titel (bis zu 40 Zeichen) aus deinem Hauptkeyword. Anschließend versuchst du mit deinen Modifikatoren einen finalen Title zu bauen.

Vergiss nicht an den Intent zu denken und dass deine Modifikatoren im Content vorkommen müssen. Tipps und Trends ohne passenden Inhalt sind nicht sinnvoll.

Mehr als die Kreativität beim Title wird jetzt übrigens nicht mehr verlangt. Der Rest ist Antworten geben.

Neben dem Hauptkeyword solltest du verwandte Keywords und Antworten auf relevante Fragen geben. Aber wie finden? Mit Google!

Auf der Suche nach deinem Hauptkeyword bei Google, scrollst du nach ganz unten. Wäre mein Hauptkeyword „Kleinkredit“ so hätte ich Folgendes, was in meinen Content sollte:

Wenn du nicht zu allem etwas sagen kannst, ist das nicht dramatisch. Im Fall „von Privat“ zum Beispiel, da kann nicht jeder mitgehen. 

Auf jeden Fall liefern dir Googles Verwandte Suchanfragen sehr viel, was den User interessiert. 

Aber nochmal, nur die Keywords verwenden ist nicht genug. Schau dir die Ergebnisse an und verstehe, was der User erwartet. 

Das kannst du so lange treiben, bis Google dir nichts mehr vorschlägt.

Google-Suggest kannst du dafür genauso verwenden! Also die Vorschläge, die du während des Tippens im Suchfenster erhältst. 

Pro-Tipp für Shops: Du suchst nach Suchanfragen, die für deine Produkte relevant sind? Schonmal die Suggest-Funktion von Amazon und eBay verwendet?

Wunderbare related Keywords. Wie du erkennen kannst, sind die Themen auf Amazon und eBay ähnlich, die gucken nicht ab – das ist, was deine Käufer wollen!

Wenn du nun den Content, mit related Keywords und Hauptkeyword erstellst, dann denke zuallererst an den User-Intent. 

Wenn du den beantwortest, mit eigenem Wissen (siehe E-A-T), dann ergibt sich dein Text von allein.

Auch die Länge ergibt sich aus deinen Antworten. Die Antworten hängen an den Fragen und schwafeln und etwas nur wegen eines Keywords zu sagen, lässt du einfach weg.

Achte aber darauf, dass deine Zielkeywords vorkommen, und zwar:

Nicht eine bestimmte Anzahl ist entscheidend, sondern dass sie vorkommen. Der Rest ist natürlich geschrieben, vollkommen ausreichend.

Eine perfekte Länge gibt es nicht, dieser Beitrag sollte zeigen, dass es zu lang nicht gibt. Jedoch ist es auch problemlos möglich, mit kurzen Beiträgen zu ranken.

Wichtig ist, dass deine User deinen Content als nützlich erachten und ihn auch verwenden. Wenn du also die Zeit, die ein Leser auf der Seite verbringt, steigerst, dann ist das gut.

Dafür eignen sich übrigens Infografiken und Videos gut. Manchmal genügen kleine Dinge.

  • Schreib kurze Absätze
  • Vermeide unnötige Füllwörter (oh ich wünschte, ich könnte das)
  • Lockere den Content auf
  • Schreibe für deine Zielgruppe

Sehr gut funktioniert es, wenn du am Anfang den User darauf trimmst, was er bekommt. 

Mit fast schon ein Buch, da habe ich die Länge ziemlich gut angesagt. Man könnte sagen vorbereitet. Mit SEO-Skills verbessern und Dinge, die sofort helfen, habe ich hoffentlich geschafft, zum Bleiben zu überreden. 

Du willst besser gefunden werden steht in meiner Einleitung nicht, weil es Keywords sind, sondern etwas, was der Leser will. Ich erhasche einfach Zustimmung. Dafür musst du nun etwas lesen, könnte aber sofort helfen.

Mit der Tatsache, dass bei Google gefunden zu werden, mir gleich Vertrauen mitgibt, bleiben die meisten am Ball. 

Kurze Absätze helfen zu verstehen. Sorry, ich weiß, dass meine Sätze oft zu lang sind.

Jedes Thema gibt eine kleine Vorschau, was dich erwartet. Passt es nicht, kannst du zum nächsten Springen. Sogar das ist mit der Sidebar leicht gemacht. 

Dieser Beitrag ist weiß Gott nicht optimal, er ist an sich viel zu lang und eigentlich kann ich nicht erwarten, dass jemand bis zum Ende kommt. Doch es lohnt sich

Weitere Tipps zum SEO-Texten in 2021

Bevor du jetzt loslegst und schreibst, dann googelst und weiter schreibst, hier ein paar Tipps:

  • Mache ein echte Keyword- und User-Intent Recherche.
  • Schau dir all deine Konkurrenten an.
  • Notiere Fragen, die du beantworten möchtest und erstelle eine sinnvolle Reihenfolge.
  • Notiere deine semantischen Keywords.
  • Erstelle einen Plan, welche Fragen zu welchen semantischen Keywords gehören.
  • Erstelle also eine Struktur deines Inhalts und fülle ihn dann.
  • Such dir passende Bilder, Videos, usw.

Außerdem findest du eventuell Dinge, die du weißt, aber kein anderer erwähnt. Perfekt! 

Und vergiss nicht, die Quellen zu verlinken, wenn du welche verwendest. Das kennst du aus dem E-A-T-Kapitel. Es hilft!

Ansonsten ist es wie gesagt, der Intent bestimmt deinen Content. Je besser dein Content die Fragen beantwortet, umso besser wird er auch gefunden.

Content mit eigenem know-how und eigenen Zahlen, Statistiken, Wissen, der generiert übrigens Links und wie das geht, steht im nächsten Kapitel.

Kapitel 4:

Backlinks in 2021

Wir schreiben das Jahr 2021 und Backlinks sind noch immer der wichtigste Rankingfaktor.

Jedoch ist Linkbuilding nicht das, worum es hier geht. Ich zeig dir, wie du Links bekommst – durch Content den du wie im letzten Kapitel erstellt hast.

Vergiss Bookmarks, Webkataloge und Bettelmails! Das ist nicht unser Business. Auch wenn du oft etwas anderes hörst und liest.

Gewinne Backlinks durch das, was du beeinflussen kannst.

Im E-A-T Kapitel hab ich gezeigt, dass es wirklich geht und jetzt zeig ich, wie!

Backlinks

Schaffe eine Backlinkbasis

Solltest du es nicht Wissen, Google basiert auf dem Pagerank. Ein Algorithmus, der Links im Internet zu dir als „Vote“ ansieht.

Die meisten Votes gewinnen? Schon lange nicht mehr. So ging Google vor Pinguin-Updates und Co.

Heute geht es um viele Hundert Rankingfaktoren und Backlinks sind ein Wichtiger, denn Google ist und bleibt ein linkbasierte Suchmaschine. (Nicht nur Google, auch Bing, Yahoo, Yandex…)

Im Jahr 2021 spielt die Gesamtmasse an Backlinks keine Rolle. Die Art der Backlinks allerdings, die ist wichtig! 

Doch zuvor: Eine schlecht verlinkte Seite ist schlechter zu finden als eine gut verlinkte. Also schaffe dir ein paar Basic-Backlinks drauf.

Suche mit Google nach Erwähnungen von 

  • dir
  • deiner Webseite
  • deinem Produkt
  • deinem Unternehmen
  • deinem CEO/ CTO/ CPO …

und bitte per Mail um einen Link.

Suche nach Seiten die 2 oder 3 Konkurrenten erwähnen, jedoch nicht dich und bitte um Erwähnung.

Das war es mit dem betteln um Links. Keine bekommen? OK, nicht schlimm. Will jemand Geld? Frag, ob es einen Follow Link gäbe? Ja, dann sende die Antwort mit Hinweis auf Linkverkauf an Google. Nein? Dann spielt es eh keine Rolle.

Du willst wissen, wohin du Spam und Linkverkäufe melden musst? Hier ist deine Meldung abzugeben

Alle, die jetzt zittern, weil sie mir Follow-Links zum Kauf angeboten haben, ja ihr seid gemeldet… sorry.

Wie gesagt, ob und wie viele Links du so bekommst, das spielt keine Rolle. Eine Mention ist auch gut. Ich habe noch mehr Tipps für deine ersten Backlinks, doch es geht auch komplett ohne!

Linkearning – Gewinnen von Backlinks durch Content

Es kommt mehr auf die Qualität von Links an, als du denkst, denn die meisten Backlinks in Linkprofilen deiner Konkurrenten sind sicher schwacher Natur. 

Statt E-Mails zu schreiben, die jemanden versuchen, davon zu überzeugen, zu dir zu linken, kümmere dich um das, was du in der Hand hast.

Erstelle (wie es Rand Fishkin genannt hat) 10X Content. Also Content, der 10-Mal besser ist als das, was bei Google existiert.

Finde deinen Mehrwert! Ob zusammenfassen von Inhalten, Infografiken, Videos – whatever.

Beantworte jede relevante Frage und verstehe, den waren User-Intent. Manchmal liegen andere einfach falsch oder nicht ganz richtig.

Verbreite diese Inhalte auch über Social Media oder in Foren, in denen du aktiv bist. So bekommst du mehr Pageviews. 

Mach dir klar, dass im Internet jeden Werktag unzählig viel Content geschrieben wird und sogar werden muss. Leute, die händeringend nach Ideen suchen.

Also: Erstelle Content der auf Links zielt. Indem du Journalisten, Bloggern und Marketern hilfst mit Zahlen, Daten, Fakten, Statistiken. 

Das bringt dir sofort Nutzer, wenn der Content veröffentlicht wurde. Das tun die Mails und anfragen nach Links nicht.

Gewinnt dein Content Links, profitiert er mit noch mehr Usern und besseren Rankings. Der Content selbst und jeder verlinkte Content.

Das Märchen der bösen Links

Solltest du dich um böse Links kümmern? Also um Backlinks, die so schlecht sind, dass du glaubst, du musst sie entwerten (disavow)? Nein, in der Regel nicht!

  1. Google entwertet schlechte Links selbst und das gut
  2. Wenn du keine manuelle Strafe hast, oder glaubst die Links werden eine auslösen, tu es nicht (so Google / siehe Screenshot)

Dabei ist „viele Spamlinks“ relativ. Alle Webseiten haben einen Haufen Spamlinks und Google erkennt Spamlinks wie gesagt gut, bist du dir nicht sicher, ob sie problematisch sind, dann sind sie es nicht!

Kapitel 5:

Steigere deine CTR

Die Click-Through-Rate (CTR) deiner Webseite aus Google Suchergebnissen heraus, die kannst du steigern!

Der Content, den du erstellt hast, bekommt sofort mehr Besucher.

Google möchte oft nicht, dass Klicks erfolgen und die Google-Suche verlassen wird, doch auch User sind „klickfauler“ als je zuvor.

Schreit deine Webseite im Suchergebnis nicht „Klick Mich“, dann wird sie zu selten geklickt und du kannst das leicht ändern!

CTR

Viele Webseitenbetreiber und SEOs freuen sich über Rankings und schenken der CTR aus Google und den Besuchen kaum Beachtung.

Dabei geht es bei der SEO eher um organische Besucher als um organische Rankings!

Die Menschen sind natürlich nicht klickfauler geworden, jedoch verbringen sie viel Zeit ihrer Langeweile auf Google.

Trotz allem hat der Tag nur 24 Stunden und das wurde bisher einfach nicht mehr. Wir haben mehr Zeit zu googeln (und mehr Möglichkeit), jedoch nicht mehr Zeit, um das alles auch zu lesen.

By the way, du liest hier noch? Ein fettes Danke dafür!

Wir haben alle mehr Zeit zu googeln. In der Bahn, an der Haltestelle, selbst an der Ampel. Aber klicken und lesen wie früher? Maximal einer wird geklickt.

Zwei Dinge musst du also perfektionieren:

  1. Zum Klicken im Google SERP animieren
  2. Auf der Seite zum weiterlesen animieren (Siehe Kapitel 3 /Texte)

CTR aus Google steigern und mehr Klicks bekommen

Um deine CTR zu steigern, musst du sie kennen! Am einfachsten nutzt du die Google Search Console und ihren Leistungsbericht.

CTR Januar 2021 GSC

Die Search Console ist ein kostenloses Tool von Google, um dir Klicks, Klickraten usw. zu zeigen. Um deine SEO zu unterstützen und dir Probleme zu zeigen. Nutze sie!

Du kannst die CTR auf Seiten und Keywords runterbrechen und optimieren. Du kannst auch selbst mit Keywords nach dir suchen und sehen, ob du dich anklicken würdest.

Du wirst feststellen, dass es Snippets und Features im Google-SERP gibt, die kannst du eventuell auch bekommen (und auch die können sich positiv auswirken), jedoch kommt das erst im Kapitel 9, jetzt gehts um die Basics!

Um geklickt zu werden, solltest du Keywords in der URL verwenden. Auch wenn Google breadcrumbs daraus baut, so bleiben die Keywords darin erhalten.

Jedoch: ändere existierende URLs nicht, das bringt eher Verluste als positives. Sie das als Tipp für die Zukunft!

Sei emotional, aber nicht brutal mit deinen Titeln. Baust du Titel wie oben empfohlen – alles gut. Sieht dein Title eher nach einem Clickbait aus, bleiben auch die Klicks aus.

Willst du jemand unbedingt pushen oder verwendest Emojis, dann wird das oft als Spam erkannt und nicht geklickt.

Ist dein Title eine Aneinanderreihung von Keywords, dann bist du vermutlich nicht mal im Ranking. 

Schreibe eine Meta-Description für jede Seite. Einzigartig und passend ins Google SERP (also etwa 155 Zeichen).

Folge idealerweise dem AIDA-Prinzip (Attention, Interest, Desire, Action). Also verschaffe dir Aufmerksamkeit, wecke Interesse und Verlangen und fordere zur Handlung auf. Das in 155 Zeichen ist schwer, aber notwendig.

Bevor wir in Kapitel 9 zu den Snippets und Features kommen, folgt in Kapitel 6 der Visual Search Trend.

Kapitel 6:

Bilder und Video in 2021

Bilder und Videos im SERP – sie werden immer wichtiger für SEO.

Okay, weder Bilder noch Video werden das SEO-Game dieses Jahr stark verändern, doch die Nachfrage steigt.

Cisco geht davon aus, das 82 % des Traffics im Jahr 2022 durch Videos gefressen wird. Hey, das wäre nächstes Jahr.

Die zweitgrößte Suchmaschine der Welt ist YouTube. Muss ich mehr zu Videos sagen?

Aber warum Bilder? Wir wollen nach Bildern suchen! Google-Lens schonmal verwendet? Wir wollen nach Bildern suchen!

Visual Search

Visual Search 1 – Bilder

Pinterest allein zeigt, dass wir Bilder lieben und suchen.

Wir wollen die Bildersuche verwenden, denn sonst würde es Google-Lens nicht geben. Es wurde schon eine Milliarde mal installiert, also? (Quelle)

Öffne deine Kamera (oder die Lens App, solltest du kein neues Android-Smartpone haben) und starte den Google-Lens Modus. Halte die Kamera auf ein Objekt und Boom: Das Sofa als Produkt im Web. Die Pflanze mit Namen und Erklärung bei Wiki. Der Pilz essbar, oder nicht?

Und wie optimiert man für Lens und Bilder? Wichtig ist, eine mobil optimierte Webseite. Das ist (siehe Kapitel 8) ohnehin unerlässlich im Jahr 2021.

Ansonsten ist es die übliche Bildoptimierung:

  • Alt-Attribut mit Keyword
  • Name im Bild mit Keyword
  • Optimierung des Textes um das Bild herum

Das ist das Minimum an Optimierung für die Bildersuche, bei Lens weniger relevant.

Wichtige Punkte hier sind die Größe und Qualität, aber auch der Dateityp oder Dateiname

Der Text der Seite selbst, die bei Google-Lens gezeigt wird, kann dabei auch kürzer sein. Es geht eben mehr um das Bild (und den Intent des Bildersuchenden).

2022 wird wohl auch der Bilderteil größer ausfallen, hier will ich sagen, sei vorbereitet! 

Visual Search 2 – Video

Wenn Videos nicht dein Thema sind, dann sollten sie es werden. Denn je nach Zielgruppe kann es sein, dass du schon auf YouTube gesucht wirst und nicht mehr bei Google.

Videos haben in der Googlesuche selbst ein eigenes, riesiges Snippet (und das nicht nur, bei Musik!):

Der erste Text in der Suche ist weder auf dem Handy, noch auf dem Desktop zu finden. Stattdessen vier Videos von YouTube.

Tauchen in deinen Suchergebnissen Videos auf, klein oder groß? Dann brauchst du in Zukunft einen funktionierenden und optimierten YouTube Kanal!

Google verwendet natürlich den Titel und die Beschreibung als Hinweis für Rankings, aber auch Tags sind wichtig. Nur, das ahnt jeder!

Ein Transcript ist aufwendig, doch noch wird nicht jeder den aufwendigen Weg gehen, fang an!

Ein Rankingfaktor bei YouTube ist es, die Nutzer auf YouTube zu halten! Auch die Länge, die deine Videos haben und wie lang sie angeschaut werden.

Wo gehen die Nutzer danach hin? Bleiben sie bei YouTube – super!

Erstelle lange Videos, auf alle Fälle 10 oder 12 Minuten. Forciere Reaktionen auf deine Videos!

Hier habe ich mehr zur Optimierung von Videos bei YouTube und der Optimierung des YouTube-Kanals.

Videos helfen auch deinem Content. Baue sie als embed einfach auf deiner Seite ein, du hast einen Mehrwert und etwas, das die Aufenthaltsdauer der Nutzer steigert.

Steht es weit oben, dann steigert das die Chance auf Video-Rankings. Umgeben von passenden Überschriften und dem richtigen Content.

Kapitel 7:

Core Web Vitals - der neue Faktor in 2021

Die Core-Web-Vitals werden ein Rankingfaktor im Mai 2021. Das vermute ich nicht, das sagt Google.

Die Core-Web-Vitals beschreiben die Nutzerfreundlichkeit deiner Webseite.

Dabei geht es primär um: Ladezeit (Largest Contentful Paint – LCP), Interaktivität (First Input Delay – FID) und Visuelle Stabilität (Cumulative Layout Shift – CLS).

Diese 3 Werte haben im May 2021 direkten Einfluss auf dein Google-Ranking!

 

Core Web Vitals

Der Pagespeed als Rankingfaktor waren für dich kein Problem? Gut, doch Core-Web-Vitals sind etwas anderes!

Du kannst wieder in der Google Search Console nachsehen, wie es um deine Seite steht. Genauso kannst du Google Pagespeed Insights nutzen.

Vergleiche dich mit deinen Konkurrenten und du kannst erahnen, was dir im Mai 2021 bevorsteht.

Allerdings werden dich die Core-Web-Vitals nicht komplett aus dem Ranking werfen. Sie sind kein „make it or die“ Faktor

Trotzdem ist es sinnvoll, sich an die Optimierung der drei wichtigen Faktoren zu setzen, ich sag es nochmal:

  • Largest Contentful Paint (LCP)
  • First Input Delay (FID)
  • Cumulative Layout Shift (CLS)

Sind die Werte, die du angehen musst. In Pagespeed Insights bekommst du direkte Vorschläge für genau diese Probleme. Jedoch musst du Template für Template prüfen. Und oft Seite für Seite.

Die Search Console zeigt dir, wo du Fehler hast und welche Fehler es sind. Du kannst dich durchklicken und findest das Problem, Tipps zur Optimierung erhältst du in Pagespeed Insights und dort kannst du auch die Behebung prüfen.

Hast du die Fehler oder Probleme behoben, kannst du mit der Search Console wieder eine Überprüfung erfragen.

core-web-vitals Rankingfaktor in 2021

Leider kann ich dir keine direkte Anleitung geben, wie du deine Core-Web-Vitals verbesserst. Das hängt sehr individuell an deiner Webseite

Mit der Search Console und Pagespeed-Insights hast du aber 2 Tools an der Hand, die dich auf Fehler und ihre Lösung Hinweisen.

Das, was du hier siehst, ist das Minimum, was du erreichen willst. Eine 0 bei schlechten URLs!

Am liebsten hättest du sicher eine 0 bei Optimierungsbedarf und alles ist gut, aber das ist manchmal technisch unmöglich.

Ich habe bewusst nur den „Mobile-Teil“ ausgeschnitten, denn das ist es, was 2021 wirklich zählt. Nur der mobile Teil ist noch wichtig, wenn der „Mobile Only Index“ kommt und um den geht es im nächsten Kapitel!

Kapitel 8:

Mobile Only - nicht mobile first

Es heißt Mobile-First-Index heißt, das die mobile Variante deiner Webseite zählt.

Mobile-First-Index ist kein Index, sondern eine Art der Indexierung.

Die Art der Indexierung ist für alle ab März 2021 (siehe Google Updates) der Standard.

Ein paar Dinge solltest du wissen und von nun an eher mobile only statt mobile first denken.

Hier ist, was du wissen und worauf du dich vorbereiten musst.

Mobile Only

Fakten zum Mobile First Index

Seit 2013 pocht Google auf mobile Optimierung und empfiehlt ein responsive Design.

Mobile-First-Index ist eine Art der Indexierung, nicht, wie oft falsch vermutet, ein eigener Index.

Aktuell leben wir in einer Übergangsphase, in der noch nicht alle Webseiten mobil indexiert werden.

Das heißt, der Crawler der die Seite indexiert, ist ein Desktop-Crawler. Genau das ist ab März 2021 nicht mehr der Fall.

Um zu überprüfen, wie deine Webseite aktuell indexiert wird, kannst du in der Google Search Console unter Einstellungen nachsehen. 

mobile first crawler

Ich bin also schon lang unter den Fittichen des „Googlebot Smartphone“ – du auch?

Es geht jetzt also primär darum, dass ab März 2021 deine Webseite nicht nur mobil optimiert sein sollte, sondern es sein muss.

Bis dato hat Google deine mobile Variante (wenn nicht responsive Design) als Alternative gesehen. Ab dann ist das nicht mehr so, es zählt dann nur noch die mobile Seite und mobile Optimierung.

Mobile Optimierung

Deine Optimierung auf mobile Endgeräte kannst du testen, zum Beispiel mit dem mobile friendly Test von Google.

Die Search-Console zeigt dir ebenfalls den Stand deiner mobilen Optimierung und eventuelle Fehler an.

Wie auch bei den Core-Web-Vitals aus dem letzten Kapitel kannst du beide Tools nutzen, um die Probleme zu finden, zu beheben und die Berichtigung zu senden.

Beim responsive Design kommt es, wenn du nicht zu fancy bist, seltener zu Problemen. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen! Hier Punkte, auf die du deine verschiedenen Versionen und Seiten überprüfen musst:

  • robots-tag ist identisch
  • kein lazyload nach Nutzerinteraktion
  • Inhalte dürfen nicht blockiert werden (in der robots.txt)
  • strukturierte Daten müssen übereinstimmen
  • beachte die Better Ads Standards, wenn du Anzeigen ausspielst
  • bedenke das URLs mit # nach dem # nicht als extra URL zählen (nicht so indexiert werden, nur der Teil davor)
  • Canonicals stimmen überein
  • interne Links sind bei mobil und Desktop identisch

Google hat eine lange Liste mit Hinweisen für dich, hier.

Du solltest dir von nun an angewöhnen, deine Webseiten immer auf dem Smartphone zu checken und immer an mobile SEO statt an SEO zu denken.

Die mobile Optimierung ist nichts Neues und sollte schon eigentlich 2020 erledigt sein. Aufgrund von Corona in das Jahr 2021 verschoben, taucht es hier erneut auf. Doch nun, zum letzten Abschnitt des SEO 2021 Beitrags, das 9. von Kapiteln – Wow.

Kapitel 9:

Snippets und Passage-Rank

Fast 7 % aller Google-Ergebnisse haben ein Featured Snippet! Und es gibt mehr Snippets, als nur das.

Wer nicht auf Featured Snippets optimiert, verliert Sichtbarkeit. Wer nicht richtig optimiert, verliert Klicks.

Mit ihnen einher kommt „Passage-Rank„. Klickt jemand auf dein Snippet, dann scrollt er direkt zur passenden Textpassage.

Erfahre, welche Snippets du bekommen kannst, wie du dafür optimierst und du aus Passage-Rank ein Bonus herausholen kannst!

Snippets und Parts

Featured Snippets

Schon bei der Keywordrecherche suchst du nun nicht mehr nur nach Suchvolumen und Keywords. Du denkst (wie oben besprochen) an den User und seine Erwartung. Dafür googelst du jede Frage und notierst, wo ein solches Snippet existiert und was es für eins ist.

Du findest sie direkt auf Position 1 (oder 0), ganz oben. Auch wenn die Seite, die das Snippet hat, eigentlich auf Position 9 stehen würde, rutscht sie nach ganz oben.

Es gibt mehrere Featured-Snippets:

  • Text Snippets
  • Tabellen und Listen Snippets
  • Video Snippets (siehe oben)

Du kannst nur auf Snippets optimieren, wenn du weißt, dass es eines gibt und welches es ist. Du könntest übrigens auch Keywordtools benutzen, SEMrush sei erwähnt, es kann dir Snippet-Chancen aufzeigen.

Um zum Beispiel ein solches Featured-Snippet zu bekommen, gibst du auf diese Keywords die passenden Antworten mit etwa 40 – 50 Worten. Das ist die Anzahl an Worten, die in das Snippet passen.

Das Ganze direkt vor oder nach dem Keyword stehend in einer Überschrift auf deiner Webseite.

Folgt nun noch ein passend optimiertes Bild, hast du schnell das Snippet inne.

Bei Tabellen- bzw. Listen-Snippets ist es ähnlich, nur folgt eine Liste oder Tabelle nach der Überschrift. Ebenso sieht es mit den Videos aus.

Was leicht klingt, das ist es, wenn keine starke Konkurrenz existiert. Hat das Snippet jedoch bereits ein starker Konkurrent inne, so musst du die perfektere Antwort geben.

Baut sich Google das Snippet aus mehr als einer Textpassage (zu erkennen an den drei Punkten zwischen den Texten), hast du leichtes Spiel. Sonst hilft nur das Nachdenken darüber, was dem User wichtig ist.

Die Klickraten meiner Snippets liegen übrigens bei 30 – 35 % aus Google. Hier ist besonders bei Listen-Snippets und Tabellen-Snippets darauf zu achten, dass du mindestens eine Zeile mehr anbietest, als in das Google Snippet passen. Denn das erweitert das Snippet in Google um einen weiteren Link zu dir.

Mehr dazu, kannst du in meinem Artikel über Featured-Snippets lesen.

Weitere Snippets im SERP

Außerdem kannst du ein jeweiliges Markup für weitere Snippets anbieten, auch das kann die CTR aus dem SERP steigern.

FAQ-Snippets zum Beispiel sind recht einfach eingebaut und helfen viel. Sie nehmen einen weiteren Platz im SERP weg, machen dich also fast doppelt so groß.

Alles, was du brauchst, ist ein SCHEMA-Markup und den passenden Text so auf deiner Seite.

Du kannst diverse weitere Snippets einbauen, wenn du denn die passenden Ergebnisse lieferst, zum Beispiel

  • Article
  • Book
  • Course
  • Kritikerrezension
  • Dataset
  • Event
  • Faktencheck
  • Aktivitäten für zu Hause
  • Anleitung
  • JobPosting
  • Movie
  • Podcast
  • Product
  • Fragen und Antworten (nicht FAQ)
  • Recipe
  • Rezension
  • Video

und mehr, das ist nicht alles und es werden sogar noch immer mehr Möglichkeiten hinzugefügt. Welche du so einbauen kannst und wie, das liest und testest du am besten direkt bei Google.

Featured-Snippets für deine Conversions nutzen

Teile deinen Content in thematische Parts ein. Denn das erhöht die Chancen auf ein Featured-Snippet noch einmal.

Nimm diese Seite hier als Beispiel, jedes Kapitel, ein Part. Stell dir vor, Google sieht jeden Part hier quasi als eigene Seite, mit eigenen Chancen auf eigene Snippets. Dass es am Ende eine komplexe Seite ist, spielt nur noch für das „Überthema“ eine Rolle.

Du kannst anhand deiner Snippets erkennen, wo dein User landet. Du kannst das sogar an den URLs im Leistungs-Report der Search-Console sehen.

Damit hast du 2 wichtige Punkte:

  1. du weißte was der User ganz genau erwartet und sucht
  2. du weißt auch ganz genau, wo er landet

Jetzt kannst du an diese Stelle einen passenden CTA legen, der dem User zeigt, wie dein Produkt ihm hier hilft. Es wird nur guttun, denn besser auf ihn eingehen, dass kannst du kaum.

Oder einen passenden Verweis zu einer möglichen Lösung von dir aufmachen und genau das für Conversions für dich nutzen.

Um das klar zu unterstreichen, dieses vorgehen hat nichts mit dem Passage-Ranking zu tun. Das ist der nächste Abschnitt!

Passage-Ranking nutzen

Nutze Passage-Ranking (auch Parts-Rank oder Partial-Rank) für dich! Die offizielle Bezeichnung ist „Passage Ranking“ und wurde am 10. Februar 2021 in der Nacht gelauncht.

Allerdings nur im englischsprachigen Raum. Das heißt für SEOs in Deutschland, bei Erfolg wird es 2021 kommen!

Durch Passage-Ranking sollen größere Seiten, durch eine Betrachtung einzelner Sektionen, im Ranking noch besser da stehen können als sie es ohnehin tun.

Aufgrund von Passage-Ranking selbst musst du nichts ändern. Jedoch ist es jetzt doppelt sinnvoll, auf holistische und lange Beiträge zu setzen. 

Wenn sie in klare Sektionen aufgeteilt sind, steigen die Chancen weiter. 

Struktur tut SEO auf allen Ebenen gut, sei es die Webseitenstruktur, die Struktur der Überschriften, ja sogar die Struktur einer einzelnen Seite ist wichtig und hilfreich.

Das waren die 9 Kapitel zur Suchmaschinenoptimierung im Jahr 2021, mit Trends und Tipps – die du sofort anwenden kannst! Wenn du bis zum Ende durchgehalten hast, Respekt! Ich hoffe, es zahlt sich bald für dich aus!

Das sind die SEO Trends 2021

Nachdem du jetzt viel über die aktuelle SEO im Jahr 2021 gelesen hast, kommen nun die SEO-Trends des Jahres. Besonders in Deutschland ist technische SEO ein starker Markt. Nichts was wir nicht machen! Deutsche Webseiten verwenden mehr Markups, als jedes andere Land. Die Webseiten sind schnell und mobil optimiert. 

Mit dem finalen mobile First Index und den Core Web Vitals wird auch 2021 wieder technisch. Ich denke schnell haben wir die schnellsten mobilen Webseiten der Welt. Wann immer Google etwas offiziell macht, sind deutsche SEOs und Webmaster dabei, die Vorgaben umzusetzen.

Passage-Ranking wird zu noch längerem und holistischem Content führen. Wird Passage-Ranking in Deutschland veröffentlicht, dann werden wir diesen Trend sehen.

Vielleicht führt das sogar dazu, dass nicht eine bestimmte Anzahl an Content ein KPI in der SEO ist, sondern die Qualität. Das generell mehr auf das Verhalten des Nutzers geschaut wird. Wie viele Hinweise soll Google noch geben? Das ist es, was zählt: Dein Nutzer!

Videos werden vermutlich hier und da ein Thema werden. Dabei sollten sie längst ein Thema sein. YouTube ist schon lange die zweitgrößte Suchmaschine dieses Planeten und viele werden das nutzen wollen. 

Ansonsten unterscheidet sich 2021 kaum vom Vorjahr. Nach einigen Core-Updates werden Webmaster auf E-A-T schimpfen und zugeben müssen, dass es an Expertise fehlt. Wer hier alles gelesen hat, ist auch für dieses SEO-Jahr gerüstet! 

Über den Autor:

Andreas Becker
Andreas Becker

Ich bin seit über 10 Jahren professioneller SEO und aktuell Inhouse-SEO bei bonify in Berlin.