Wie funktioniert Google und wie funktioniert SEO für Google?

Hier kommt eine leicht verständliche Erklärung, wie Google funktioniert. Und anschließen die Aufklärung, wie du Suchmaschinenoptimierung betreiben musst, dass deine SEO für Google funktioniert!
wie funktioniert google

Die Google Suchmaschine ist beantwortet uns jede Frage. Google ist Teil von unserem Leben, wir googeln alle mehrfach täglich. Wir hängen so sehr an dieser Suchmaschine, dass es sinnvoll ist sich diese Frage zu stellen: Wie funktioniert Google?

Wer ein Online Business hat, der stellt sich gleich die nächste Frage, wie wird man bei Google gefunden? Das geht durch Suchmaschinenoptimierung (SEO). Und wie SEO für Google funktioniert, kannst du nur dann verstehen, wenn du weißt wie Google funktioniert!

Der erste Teil wird gar nicht technisch, sondern wirklich leicht. Jeder soll verstehen können, wie er an seine Ergebnisse kommt. Danach wird es komplexer, mit Indexierung, Crawling, Ranking und Filtern. 

Inhalt des Artikels

Wie funktioniert die Suchmaschine Google?

Die Suche

Wenn du etwas im Internet finden, dann fragst du Google. Du gibst etwas in den Google-Suchschlitz ein, tippst es im Chrome oder du fragst dein Smartphone, in welcher Form auch immer. 

Die Ergebnisse

Google zeigt dir Antworten, es sind nicht immer 10, auch wenn du das denkst! Ganz oben und unten steht oft Werbung. Das ist der Bereich, für den die Webseitenbetreiber bezahlen, wenn du darauf klickst. Sie bezahlen für Keywords und verwandte Begriffe, wenn du klickst, dann verdient Google Geld. 

Zwischen der Werbung (wenn denn welche vorhanden ist) stehen die sogenannten organischen Suchergebnisse. Das sind die Webseiten, von denen Google glaubt, dass sie die beste Lösung für deine Suchanfrage ist. Diese Seiten bezahlen nicht für Klicks, sie profitieren dadurch, dass sie bei Google gefunden werden. Diese Ergebnisse kannst du durch gezielte Suchmaschinenoptimierung beeinflussen.

Auch tauchen hin und wieder Featured-Snippets auf, Sätze die dein Google-Assistent vorliest, große und prominente Antworten. Diese kannst du ebenfalls mit SEO erlangen. Genauso wie andere Features auf der Google-Suchergebnisseite (SERP).

Wie funktioniert das organische Google-Ranking?

Bis hierhin war alles Basic. Jetzt kommt der wichtige Part. Du magst denken, gefunden wird, wer dein gesuchtes Wort am häufigsten verwendet. Doch das ist nicht der Fall. Google sagte 2006: „Wir verwenden über 200 Rankingfaktoren“ und runterbrechen kann man das locker auf 1.000 Faktoren, die ein Googleranking beeinflussen. 

Die wichtigsten Rankingfaktoren und was sie bedeuten

Ich geh mal den anderen Weg, denn genauso gut kann ich die vielen Faktoren auf zwei runterbrechen! Wir SEOs machen das seit jeher, die beiden Faktoren nennen wir:

  • Relevanz und
  • Autorität.

Das sind die zwei Faktoren die entscheiden, ob deine Webseite bei Google gefunden wird, oder nicht!

Wichtige Faktoren fürs Google Ranking

Die Voraussetzung für Rankings ist natürlich, dass Google deine Seite kennt (gecrawlt hat) und auch für einzigartig und wichtig erkennt und daher im Index aufnimmt (indexiert). Nur so kannst du mit anderen überhaupt verglichen werden. Dazu komme ich später genauer.

Relevanz

Ich erfinde die Faktoren nicht neu, ich verwende nur passendere Namen. Denn die Relevanz kommt von deiner Seite selbst. Das ist also zum großen Teil das, was du vielleicht schon als „On-Page“ oder „On-Site“ gehört hast.

Die Worte (auch die Keywords), die Bilder, der Inhalt auf einer Seite. Es ist also wirklich alles das, was du auf der Seite selbst zu sehen bekommst.

Wie relevant ist eine Webseite und ihr Inhalt, zu dem was du Google gerade gefragt hast?

Ich denke was hier gemeint ist, das ist leicht zu verstehen und ergibt zu 100 % Sinn.

Relevanz hat natürlich auch mit anderen Dingen zu tun. So ist der Wiki-Beitrag über Dieter Bohlen so überhaupt nicht relevant, wenn alle wissen wollen, warum er bei DSDS und dem Supertalent aufhört. Und das, obwohl er doch relevant ist zur Person Dieter Bohlen. Das würde die von Google erwartete Relevanz also für einen kurzen Zeitraum verändern. 

Autoriät

Der Unterschied zwischen der Suchmaschine Google und allen anderen davor ist diese Autorität. Sie in Betracht zu ziehen verbesserte die Suchergebnisse enorm. 

Benannt nach Gründer Larry Page nennt Google diese Erfindung, die Autorität, den Google Pagerank. Das bedeutet kurz gesagt, hat eine Seite auch Links von anderen Seiten. Wird dieser Seite von anderen Seiten im Web vertraut? Ein Link ist in dieser Form eine Art „Vote“, der einer anderen Seite Autorität gibt. Mehr Autorität, wenn eine Seite mit selbst vielen eingehenden Links zu einer anderen verweist. SEOs nennen diesen Link einen Backlink.

Wie stark ist das Vertrauen von anderen Webseiten/ Domains?

Das ist dir vielleicht bekannt als Off-Site oder Off-Page Faktor. Ein Faktor den du nicht auf deiner eigenen Seite hast. Den Pagerank konnten wir früher in einer Toolbar sehen, doch heute gibt es ihn nicht mehr öffentlich. Er ist aber noch vorhanden und noch immer der wichtigste Faktor.

Dieser Faktor machte das Web besser, den wird Google nicht verwerfen. Jedoch wie er funktioniert wurde immer mehr verbessert. Manipulation ist jetzt keine Option mehr, in der SEO-Anfangszeit war das noch daily business.

Da wir den Pagerank nicht mehr kennen, gibt es SEO-Tools, die uns einen ähnlichen Wert zeigen. Wenn du also Domain Authority, Popularity oder Trust hörst, dann ist der Pagerank gemeint. Genauso ist es mit dem LinkJuice.

Allein bei den vielen Namen kannst du dir denken: Der Faktor ist wichtig.

Neben dem Vertrauen zeigen verweisende Webseiten auch, zu welchem Thema sie Vertrauen schenken. Durch ihren Content aus dem sie verlinken und durch das, womit sie verlinken (Ankertext).

Auch hier ist es nochmal besser, wenn eine vertrauenswürdige Seite (mit vielen Links) einer anderen Links gibt. Das kann man endlos weiterspinnen. 

Am Anfang kommt der Google-Bot

Google untersucht Webseiten und sortiert diese in bestimmte Kategorien ein. Dafür verwendet Google Crawler, Bots, Spider oder Robots. Diese Worte stehen für das Gleiche, aber es gibt verschiedene Arten. 

Diese Tierchen indexieren die gecrawlten Webseiten, wenn sie denn dürfen. Ein Webmaster kann zum Beispiel das Crawling in der robots.txt verbieten und das Indexieren mit dem Robots-Meta-Tag.

Sie springen über Links von einer Webseite zur nächsten. Wie viele Webseiten im Google Index stehen? Sogar Google hat aufgehört zu zählen! Eine nicht gecrwalte Seite wird es also nicht im Index geben. Wenn jetzt ein Google Nutzer etwas sucht, dann wird im Index nach relevanten und vertrauenswürdigsten Ergebnissen geschaut.

Wie kommt es dann genau zu Suchergebnissen

Google hat deine Seite indexiert, kategorisiert und gespeichert. Nun sucht jemand, er stellt eine Suchanfrage. Es erfolgt die Wortanalyse seitens Google. Die Maschine versucht zu verstehen, was du wirklich willst.

Rechtschreibfehler werden korrigiert, neueste Trends werden durchgeschaut und spezielle Suchworte wie: Öffnungszeiten, Bilder, Video oder Rezension werden in der Frage gesucht. Der Google-Algorithmus versucht dich zu verstehen. Die Suchmaschine übersetzt deine Suchanfrage in „Googlisch“, wenn du so willst. Dabei spielt gar keine Rolle wie du suchst. Google kommt schon klar mit deiner Suchanfrage!

Diese Suche wird nun mit dem Index abgeglichen. Wenn die Phrase in den wichtigen Teilen einer Website (Meta-Title, Linkankern usw.) vorkommt, dann wird sie relevant sein. Google stellt nun die genannte Relevanz der Seiten fest, durch all seine Rankingfaktoren. Natürlich auch die Autorität wird jetzt entscheidend, um eine gute Position zu ergattern.

Am Ende kommen Filter und Personalisierung, um den Kontextbezug herzustellen und noch relevanter für dich persönlich zu sein.

Google filtert für dich

Was wir nicht merken, es laufen mehrere verschiedenste Filter über die Google Suche – das Suchergebnis ist also nicht überall gleich. Ganz im Gegenteil! Die im Zug neben dir Sitzende, kann bei gleicher Anfrage, eine total andere Suchmaschinenergebnisseite sehen.

Filter gibt es zum Beispiel für Lokalität (woher kommt die Suchanfrage) oder für Vorlieben (welche Webseiten habe ich bisher besucht). Auch für frühere Suchanfragen (was sucht er wirklich). Suche ich zum Beispiel nach Pinguin dann sehe ich nicht nur Pinguine auf Seite 1, sondern auch Google Updates. Es spielt allerdings keine Rolle, was man in sozialen Netzwerken liked.

Über 200 Filter laufen über eine solche Suchanfrage. Man nennt das auch personalisierte SERP oder sogar private SERP. Am Ende kann selbst eine Rolle spielen, mit wem man E-Mails ausgetauscht hat. Mehr dazu kann man unter: Die Wahrheit über Google SERPs erfahren.

Es existiert nicht immer das gleiche Google für jeden! Die Filter und Algorithmen, die für das Google Suchergebnis zuständig sind, werden angepasst, optimiert oder sogar komplett verändert. Dafür gibt es von Google offline, aber auch live Tests!

Wie oft gibt es solche Anpassungen? Google änderte im Jahr 2013 die Suchalgorithmen über 600-mal. Das ist also fast 2-mal am Tag. Große Updates die entscheidende Veränderungen hervorrufen, sind aber selten. Diese kommen vielleicht 3 bis 5-mal im Jahr vor und versorgen SEOs mit Stoff für Diskussionen.

Google bekämpft aktiv Spammer

Spam und gehackte Seiten, auch Seiten mit Blackhat-SEO, werden von Google aus den Suchergebnissen entfernt.

Google hat ein Team das Webspam bekämpft. Der bekannteste im Team ist sicher Matt Cutts (siehe Video). Er war lange der Head of Webspam bei Google. Diese Menschen suchen nach Wegen den Spam zu bekämpfen, um die Qualität der Google Suchergebnisse zu verbessern.

Es ist dir sicher aufgefallen (oder du hast das nie erlebt): Es ist sehr lange her, dass du eine Seite gefunden hast, die komplett falsch und am Thema vorbei war. Mit der Qualität der Google SERPs kann man sehr zufrieden sein! Aber Google optimiert weiter.

Wenn man von Hand (also manuell) als Spammer aus Google verbannt wird, dann wird man über die Google Webmaster Tools (Search Console) über solche manuellen Maßnahmen informiert und kann diese beheben. Der lange Weg zurück ins Suchergebnis. Wenn man aber einem Algorithmus erlegen ist, dass muss man schon selbst herausfinden. Darüber informiert Google nicht.

Du merkst jetzt schon, dass Google mehr ist, als eine einfache Suchmaschine…

Hinter einer einfach aufgebauten Seite, auf der Sie Ihre Suchergebnisse sehen, steht ein komplexes, sorgfältig entwickeltes und getestetes System, über das tagtäglich mehr als 3 Mrd. Suchvorgänge ausgeführt werden.

Im Video spricht Matt Cutts über die Google Webseite die erklärt, wie Google funktioniert. Er spricht auch über einige kleine, aber interessante Dinge. Wie zum Beispiel die Googleseite die erklärt, wie Google funktioniert (diese hier). Es ist auf jeden Fall sehenswert:

Übrigens: Unter myaccount.google.com kannst du festlegen, was zur Verbesserung der Suchergebnisse verwendet werden darf  und welche Daten in deinem Google-Konto gespeichert werden. Deaktiviere „Web- & App-Aktivitäten„, um die Personalisierung der Google-Suche zu deaktivieren.

Wie funktioniert SEO für Google?

Google und SEOs sollten ein gemeinsames Ziel verfolgen: Die Suchergebnisse bei Google verbessern! Google hat dieses Ziel und erfolgreiche SEOs ebenfalls.

Relevanz erhöhen

Generell wird in der Suchmaschinenoptimierung der Content einer Seite so lange für eine bestimmte Suchanfrage verbessert, bis sie das beste Ergebnis ist, das Google kennt. Dabei achtet man auf diverse SEO-Basics, zum Beispiel Meta-Title und H1-Überschrift, aber auch Bilder-SEO und besonders auf den User und wie er sich auf der Seite verhält.

Dabei ist Content nicht immer Text und Bild, auch nicht nur Video und Audio. Manchmal ist es eine Funktion oder eine Tabelle. Wenn du zum Beispiel nach einem Zinsrechner suchst, dann kannst du auf deiner Seite versuchen einfach und gut zu erklären, wie man per Hand Zinsen berechnet. Hat eine Seite aber einen Rechner der online funktioniert, dann ist der Content besser – ohne jede große Erklärung.

Zu diesem Zweck machen SEO-Manager oder Agenturen diverse SEO-Audits. Sie finden so die SEO-Fehler und Chancen auf einer Webseite. Diese Probleme und Chancen anzugehen, wird das Google-Ranking schon verbessern. Jedoch ergibt es mehr Sinn und ist effektiver, wenn man

  • sich Ziele setzte
  • eine SEO-Strategie erstellt
  • und einem zeitbasierten und priorisierten Plan aufstellt

Aus der On-Page-Sicht ist das Ziel, das alle Seiten die bestmögliche Qualität haben, keine Fehler mehr existieren und den best practices gefolgt wird.

Autorität aufbauen

Nun muss man natürlich auch den zweiten Faktor angehen, die Autorität. Dafür erstellt man eine Linkbuilding-Strategie. Denn auch hier gibt es sinnvolle Maßnahmen, die auf erlaubte Art und Weise Backlinks generieren. 

Erlaubt deswegen, weil der Linkaufbau an sich – nur um Backlinks zu haben – nicht wirklich den Vorgaben und Richtlinien von Google entspricht. Diese Google-Guidelines kannst du hier nachlesen.

Außerdem hat Google auch einen Startleitfaden zur Suchmaschinenoptimierung, den findest du hier.

Entscheidend für den Aufbau an Links und Autorität ist dein Content! Um Links aufbauen zu können ist es äußerst hilfreich, wenn dein Content aus der Masse durch Klasse hervorsticht. 

Generell arbeiten alle Rankingfaktoren auf das gleiche Ziel hin, die besten Ergebnisse für den Suchenden. 

Das war doch gar nicht so schwer. Du weißt nun wie Google funktioniert und wie SEO im Allgemeinen funktionieren sollte. Um SEO anwenden zu können, SEO selbst zu machen, musst du allerhand lernen. Keywordrecherchen, User-Intent verstehen und dadurch die richtigen Keywords zu finden, Basics kennen, Taktiken anwenden und Erfahrung sammeln. Dabei helfen dir:

und natürlich anwenden von dem, was du über SEO gelernt hast! Es schadet auch nichts, wenn man auf dem Laufenden bleibt, wenn du SEO lernen möchtest, dann Schau gleich auf die aktuellen SEO Trends.

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