Ein SEO-Audit erstellen, kostenlos und wie ein Profi.

Du kannst dir ein SEO-Audit erstellen und Geld sparen oder bei intenSEO ein professionelles Audit erstellen lassen und diese abarbeiten. Aber hier und heute will ich dir zeigen, wie du ein eigenes SEO-Audit erstellen kannst! 

Bei einer kleinen Webseite bekommst du die wichtigsten Technischen- und OnPage- oder Contentspezifischen-SEO-Maßnahmen schon in 60 Minuten. Völlig kostenlos

SEO-Audit erstellen kostenloser SEO-Check

Bei größeren Webseiten steigt der zeitliche Aufwand und bei über 500 Seiten solltest du 165 Euro investieren. Denn dann kannst du so viele Seiten Analysieren und einer Prüfung unterziehen, wie du möchtest. Und das ein ganzes Jahr lang! 

Du findest mit der Audit deine Contentschwachstellen, also Kannibalisierung, Thin-Content oder Nearby-Duplicates. Du siehst technische Probleme wie die schwächsten Seiten im Pagespeed, oder Unterseiten mit Problemen bei der mobilen Optimierung. Auch kannst du die interne Linkstruktur abbilden und an einer perfekten Webseitenstruktur arbeiten. Sogar Rechtschreib- und Grammatikfehler wirst du sehen können, all das schön übersichtlich. 

Ich fange für SEO-Anfänger und SEO-Beginner wie immer ganz vorne an, also los gehts!

Inhalt des Artikels

Was ist ein SEO-Audit

Ein SEO Audit ist eine komplexe Überprüfung deiner Webseite nach relevanten SEO-Punkten. Ein SEO-Audit erstellen ist meist der Anfang einer größeren SEO-Kampagne oder bevor größere Maßnahmen geplant werden und eine SEO-Strategie erstellt wird. 

Manche nennen es kurz einen „SEO-Check“, oder „SEO Analyse“ doch ein Audit ist aber umfangreicher als ein Check. Oft ist ein Audit ein Sammelsurium an SEO-Checks und nicht nur einer. 

Ziel eines SEO-Audits

Ein komplexes Audit wie die, die ich hier zeigen möchte, hat zum Ziel alle SEO-Fehler einer Website zu finden. Um dann später in den Google Rankings besser dazustehen, musst du diese Fehler in deine SEO-Strategie aufnehmen, Maßnahmen planen die diese Probleme lösen und deiner Strategie folgen.

Eine spätere erneute Audit zeigt dir dann

  • Welche Fehler du behoben hast,
  • welche du noch nicht behoben hast
  • und welche neu hinzugekommen sind.

Was kostet ein SEO-Audit

Die kosten der einer kompletten Analyse deiner Seiten, mit Maßnahmenkatalog usw. sind hoch. Da jeder SEO-Manager einen gewissen Stundenlohn hat, solltest du bei Seiten mit 300-500 Seiten von wenigstens 2000 Euro ausgehen. Je mehr Seiten, umso mehr Content, desto mehr Fehler. Also auch eine umso teurere Audit.

Problem: Bei kleinen Webseiten unter 500 Seiten lohnt es sich oft nicht für eine SEO-Agentur, eine solche SEO-Analyse anzufertigen. Für viele ist der Preis eines Audits sehr teuer und die Maßnahmen kommen dann erst noch. 

Lösung: Daher kommt hier meine Anleitung für dich, ein SEO-Audit selbst zu erstellen und bares Geld zu sparen. Zwar kannst du die Prioritäten und Chancen nicht so gut einschätzen wie ein SEO, aber du kannst den zeitlichen Aufwand für dich schätzen und so an die SEO-Probleme herangehen. Es ist am Ende vielleicht kein komplettes Audit wie vom Profi, doch ein umfangreicher und kostenloser SEO-Check allemal.

Was du für dein Audit brauchst

Du benötigst eigentlich nur einen SEO-Crawler um ein SEO-Audit erstellen zu können. 

Das ist ein SEO-Tool, dass deine Website crawlt wie Google es tun würde. Die sind oft kostenlos oder bis zu einer bestimmten Anzahl an Seiten frei zu verwenden.

Ein paar Einstellungen braucht es, etwas Zeit und eine Affinität zu Tabellen kann nicht schaden.

Ich empfehle und nutze Screaming-Frog, der wohl beste SEO-Crawler oder SEO-Spider auf dem Markt. Es gibt auch kostenlose Alternativen wie BeamUsUp. ScreamingFrog ist nur für 500 Seiten einer Domain kostenlos, darüber hinaus müsstest du für rund 165 Euro eine 1 Jahres Lizenz kaufen, die sich nicht automatisch verlängert, kein Abo, keine Sorge. Es lohnt sich, wenn du mit deiner Webseite Geld verdienen willst auf jeden Fall.

Ein Beispiel SEO-Audit erstellen mit ScreamingFrog

Ich teile das SEO-Audit in zwei verschiedene Kategorien, die du mit ScreamingFrog selbst analysieren kannst.

  • Ein technisches Audit (Pagespeed, interne Links, Statuscodes, Canonicals, Indexierbarkeit, mobile Optimierung, SERP Snippets, usw.)
  • Content-Audit (Rechtschreibung, Grammatik, Thin-Content, Duplicate-Content, Near-By-Duplicates)

Das einzige, was für ein Audit mit ScreamingFrog nicht erstellt werden kann, ist das Backlinkaudit. Was nicht ganz stimmt, mit einer Verknüpfung von deinem Majestics oder ahref Kontos wäre auch hier ein Teil möglich.

Screaming Frog für ein technisches SEO-Audit einstellen

Die meisten Punkte wird ScreamingFrog ohne jede Einstellung aufnehmen. Du solltest jedoch den Bot auf Googlebot Smartphone einstellen (Smartphone wegen des Mobile-First-Index). Und den Crawler auf JavaScript Rendering einstellen, dass du auch das Rendering Ergebnis sehen kannst.

Switch User Agent
User Agent ändern
rendern Screaming Frog
Rendern einstellen

Screaming Frog für ein Content-Audit einstellen

Hier ist es sinnvoll, das Javascript Rendering von oben zu deaktivieren (ist also bereits erledigt) und die grenzen für dünnen Inhalt und nearby-duplicates einzustellen.

Außerdem solltest du einstellen, ob Rechtschreibung und Grammatik geprüft werden soll und in welcher Sprache.

duplicates einstellen für audit
Duplicates und Near-Duplicates einstellen
Rechtschreibung Grammatik Audit einstellen
Rechtschreibung und Grammatik einstellen

Weitere ScreamingFrog Einstellungen

Es ist außerdem von Vorteil, wenn du Google-Analytics und die Search-Console verknüpfst um z. B. verwaiste Seiten zu finden oder ähnliches.

Du kannst aber auch weitere APIs bei ScreamingFrog verwenden, die bei einem Audit nützlich sind.

Du kannst in Screaming Frog außerdem

  • Pagespeed Insights API nutzen
  • Majestics, ahrefs oder MOZ verknüpfen
  • URLs oder Verzeichnisse ein oder ausschließen (zum Beispiel #-Anker nicht mitcrawlen)
  • HTTP Header einstellen
  • Anweisungen zur Robots.txt mitgeben
  • Länge und Breite von SERP-Snippets definieren (nicht notwendig, der Standard passt)
  • Bestimmte Passagen suchen im Content oder HTML (so könntest du nach der Google Analytics UA suchen, um sicherzugehen, dass jede Seite Google Analytics einbindet)
  • Anmeldedaten eingeben, um eventuelle Backendlinks zu prüfen (Achtung, ein Crawler klickt eventuell auf Löschen-Links. Also nicht einfach dein WordPress Backend crawlen, das wird eventuell vieles an Beiträgen, Themes, Artikeln und Plugins löschen, sowie Papierkörbe leeren)

Starte den Crawl und warte auf die Ergebnisse

So ein Crawlen kann, je nach Größe deiner Webseite etwas dauern. Denn jetzt wird jede Seite geklickt, gerendert, gespeichert und bestimmte Daten aufgearbeitet. Starte im Anschluss die Crawlanalyse und dann geht es an die Ergebnisse.

Wie gehst du jetzt mit dem Ergebnis um – was ist was?

Das ScreamingFrog Ergebnis wirkt jetzt vielleicht erstmal verwirrend, doch es ist gar nicht so schwierig und undurchsichtig, wie es dir scheint. Du kannst ruhig ein wenig herumspielen, hier geht nichts kaputt oder verloren. Du solltest erstmal die “Standardberichte” exportieren. Die decken viele SEO Basics ab. 

Das und vieles mehr kann ScreamingFrog dir zeigen. Für vieles findest du auf der rechten Seite im “Overview” schon Hinweise. Das sind erste Punkte, für deine Checkliste. Auf dieser rechten Seite findest du Informationen zu dem gesamten Crawl, wie in den folgenden Bildern gezeigt wird.

 

Im unteren Bereich von ScreamingFrog, geht es eher um die URL an sich. Du musst also vorher eine URL anwählen, um dort etwas zu sehen. Rechtschreibfehler, Grammatikfehler, gerenderte Seite, verweisende Links, Ankertexte oder den HTML-Code z. B.

Erstelle eine “Audit-Checkliste” anhand des ScreamingFrog Ergebnisses

Es gibt Punkte für deine Checkliste, auf die du besonders achten musst. Wie erwähnt weist dich der Crawler darauf auch hin. Was du wie priorisierst, hängt von deiner Zeit, deinem Know-how und anderen Dingen ab. 

Tipp: Denke dabei gar nicht so sehr an SEO-Einfluss, es sei denn du bist Profi und kannst den einschätzen. Denke an deinen User und was du in welcher Zeit realistisch lösen kannst.

Technische Audit, darauf musst du schauen

  • Statuscodes deiner internen Links
    • (Fehler, nicht erlaubt, nicht gefunden, Server Error, verweigert)
  • eventuelle http-Links (anstelle von https)
  • Weiterleitungen (Status Code 30x)
    • und Weiterleitungsketten
  • Kanonisierung und Paginierung
    • z. B. Canonical-ketten oder no-index Canonicals
    • z. B. falsche Paginierung mit falschen Canonicals
  • Zu lange, doppelte Meta-Title und Meta-Descritpions
  • Response Time (Antwortzeit)
  • URLs die intern nicht verlinkt sind (aber in der Search Console oder Google Analytics besucht werden)
  • Indexierbarkeitsstatus
  • Verwendung von Flash
  • Renderergebnisse
  • SERP Snippets
  • Blockierungen durch Robots.txt (intern)
  • Strukturierte Daten (müssen vorher konfiguriert werden)
  • hreflang-Probleme
  • Verlinkung generell (nofollow, wichtiges häufig verlinkt, Ankercloud, …)

Content-Audit, darauf musst du schauen

  • Rechtschreibung und Grammatik
  • Duplicate-Content
  • Nearby-Duplicates
  • Doppelte Überschriften
  • Doppelte Title, Descriptions
  • Seiten mit wenig Inhalt
  • Seiten ohne H1
  • Fehlende Alt-Attribute in Bildern
  • usw.

Außerdem nützlich

Es ist nützlich, die Visualisierungen zu nutzen. Sie dir deine Keyword-Cloud und Ankercloud an. So weißt du was du häufig sagst und wie du häufig verlinkst. Visualisiere deine Webseitenstruktur und schau deine Hubs an.

Vorteile eines von intenSEO oder Profis erstellten Audits

Ein SEO-Audit von intenSEO oder einem Profi ist nicht eine lange Liste von URLs mit Problemen und ohne. Bei intenSEO bekommst du nur dir Fehler und eine Anweisung wie du sie beheben kannst. Außerdem sind diese Priorisiert nach Wichtigkeit, Einfluss auf dein Google-Ranking und hat einen Hinweis auf die Schwierigkeit der Umsetzung. 

intenSEO würde anschließend die Änderungen auch wieder prüfen, wenn du das wünschst. So kannst du sicher gehen, dass die Fehler behoben wurden.

Darüber hinaus werden Profis immer Fehler sehen, selbst wenn du keine sehen kannst. Und natürlich ist, zumindest bei intenSEO, ein Backlink-Audit mit dabei und auf Wunsch eine Konkurrenzanalyse.

Vorteile, deines erstellten Audits

Es ist ein kostenloser SEO-Check und du kennst deine Webseite anschließend besser. Wenn du ein SEO-Audit erstellst, dann siehst Fehler, die du vorher gar nicht auf dem Schirm hattest und findest erste Punkte. Außerdem lernst du SEO automatisch mit. Du kannst übrigens auch ein SEO-Audit für Seiten deiner Konkurrenten erstellen. Und vielleicht von dort etwas lernen. Also viel Spaß beim Erstellen deines kostenlosen SEO-Audits und Erfolg beim Optimieren!