Gute SEO Texte schreiben, so wird dein Content zum King

Am Anfang war das Keyword, aus diesem wichtigen Suchbegriff schaffen wir den guten SEO-Text. Indem wir Texte für Google schreiben oder für andere Suchmaschinen. Guter Content für Suchmaschinen wie Google ist nicht Keyword-überladen und unlesbar, er ist für den User optimiert.

Wie du mit guten SEO-Texten bei Google weiter nach oben kommst und ob du SEO-Texte schreiben lassen kannst, ist der Inhalt dieses Artikels. Eine Anleitung von der Recherche bis zum Endprodukt: ein optimaler SEO-Text.

Was sind SEO Texte, wie schreibe ich SEO Texte

Was sind SEO-Texte?

SEO-Texte sind speziell für Suchmaschinen wie Google optimierte Texte. Ihr Ziel ist es, zu bestimmten Begriffen den Inhalt zu generieren, der bei Google weit oben im Ranking auftaucht.

Jedes Buch hat ein Thema, jede Webseite hat ihr Keyword – wo ist der Unterschied? Es gibt diverse Unterschiede. So ist dem Buch ziemlich egal, wie viele Synonyme und semantisch verwandte Begriffe du verwendest.

Auch die Art und Weise des Schreibens ist unterschiedlich. So gibst du für Online-Texte direkt nach der Überschrift die Antwort, die Erläuterung folgt dann. In einem Buch wäre das eher umgekehrt.

Text Optimierung (SEO) - Content is King
Inhalt des Artikels

Gibt es SEO-Texte?

Die Antwort liegt auf der Hand, Ja! Doch es gibt verschiedene Arten von SEO-Texten. So braucht ein Online-Shop für Artikel ganz andere Inhalte als eine Anleitung oder ein Wissensartikel. Auch für Kategorien, sei es im Shop oder im Blog, ist der Inhalt noch einmal ganz anders.

Da sich Texte für Webseiten (oder eben SEO-Texte) von Buch- oder Zeitungstexten wie erwähnt etwas unterscheiden, gibt es natürlich SEO-Texte.

Thema und Keywords finden

SEO optimierte Texte haben ein Thema und diverse Keywords. Manche sind relevant, andere nicht. Damit musst du beginnen!

Aller Texte-Anfang ist die Keywordrecherche

Ein für Suchmaschinen optimierter Text hat immer ein Fokus-Keyword als Grundlage. Das ist das Keyword, welches Nutzer der Suchmaschine in den Suchschlitz eingeben. Dieses Wort musst du finden. In meinem Beispiel “SEO-Texte”.

Jetzt geht es nicht nur darum, die Keywords mit hohem Suchvolumen zu finden, sondern um passende Keywords für dich. Zudem die Synonyme und zu diesen bestimmten Keywords. Die Longtail-Keywords ebenso, das sind hier zum Beispiel “SEO-Texte schreiben” oder “SEO-Texte schreiben lassen”.

Auch Fragen gibt es, wie etwa “Was macht einen guten SEO-Text aus?”. Diese Fragen musst du finden und beantworten.

Das ganze lässt sich mit dem Google Keyword Planer oder SEO-Keyword-Tools wie SEMrush erledigen. Auch Content-Tools wie zum Beispiel ContentBird bieten die Möglichkeit zur Keywordrecherche.

Außerdem kannst du die Google-Suche selbst verwenden, um Fragen zu finden. Besonders erwähnt sein “Google-Suggest”, der “People Also Ask” Teil und “Verwandte Suchanfragen” am Ende der Suchergebnisse.

Ich empfehle dir, diese Anleitung zur Keyword-Recherche zu lesen und zu verstehen, wenn du damit noch nicht vertraut bist. Es ist eine der schwierigsten Übungen, die passenden Keywords zu finden und den User-Intent (die Nutzererwartung) zu verstehen. Darum geht es in der Anleitung und in kurzer Form auch jetzt.

Nach der Recherche kommt das Verständnis (User-Intent)

Jetzt ist der Endkunde nicht die Suchmaschine, sondern der Suchende. Also musst du herausfinden, was der Suchende erwartet. Nur wenn dein Text seine Erwartungen bedient, ist dein Text ein Guter.

Jetzt denkst du vielleicht, du schreibst einen SEO-Text, um bei Google gefunden zu werden und nicht den User zu verstehen. Das ist irgendwie auch richtig, du musst eigentlich herausfinden, was Google glaubt, was der User-Intent ist.

Ich schweife ab mit einem Beispiel. Das Keyword “Kreditkarte abgelehnt” ist ein gutes Beispiel. Es ist eine Suchanfrage für zwei Möglichkeiten:

  • Die Kreditkartenzahlung wird abgelehnt
  • Der Kreditkartenantrag wird abgelehnt

Stand heute ist Google der Meinung, die Zahlung ist der User-Intent. 8 von 10 Ergebnissen beschäftigen sich damit. Zwei Ergebnisse beschäftigen sich mit beidem. Willst du einen Artikel darüber schreiben, dass der Antrag abgelehnt wurde, dann musst du andere Keywords finden (Kreditkartenantrag abgelehnt, Kreditkarte abgelehnt wegen xyz).

Herausfinden kannst du solche Dinge nur, indem du deine Keywords selbst googelst und dir die Ergebnisse anschaust. SEO-Tools können das für dich übernehmen, mehr oder weniger gut. Es geht natürlich am besten und genauesten in Handarbeit.

Aus den Fragen der Keyword-Recherche und dem Inhalt der Seiten, die sich im Ranking befinden, kannst du verstehen, worüber du für bestimmte Suchanfragen schreiben musst.

Wenn du jetzt feststellst, dass diverse Seiten unter mehreren Top-Suchbegriffen gefunden werden, dann machen diese etwas richtig. Vielleicht ein weiterer Hinweis für dich.

Schlagworte über einen guten SEO-Text

Gewisse Schlagworte aka Keywords hat jeder schon mal gehört, wenn es um den guten SEO-Text geht. Ich nenne mal Keyworddichte, Lesbarkeit, Textlänge und WDFxIDF. Dazu die Prise unique Content und Mehrwerte.

Das sind die gängigen Phrasen, die man in Bezug auf Texte so hört. Auf die gehe ich jetzt ein.

Ist Wörter zählen und Keyworddichte messen sinnvoll?

Es gibt diese Nennungen von einer perfekte Keyworddichte für Google und das ist und bleibt ein SEO-Mythos! So hat die Suchmaschine noch nie funktioniert. Nur weil du einen Suchbegriff zwei- oder dreimal mehr erwähnst, wird dein Content nicht relevanter. Aber darum geht es primär: Relevante Inhalte stehen über Keywordhäufigkeit.

Wichtiger als die Häufigkeit von Suchbegriffen ist ihre Position im Content. Das ist Teil der OnPage-Optimierung, worauf ich später noch einmal zurückkomme. Demnach ist es sinnvoll, deine wichtigen Keywords im Meta-Title, der H1-Überschrift und weit oben im Content zu verwenden. Auch in Alt-Attributen von Bildern (für die Google-Bildersuche). Sogar die Meta-Description (kein Rankingfaktor, aber es erhöht die CTR deutlich). Schon hast du das Keyword oft genug erwähnt, um gut gefunden zu werden.

Schreibst du jetzt organisch – oder natürlich – deinen Text runter, dann erwähnst du es sicher noch ein paarmal mehr. Je natürlicher, umso besser für ähnliche Suchanfragen.

Wenn etwas für Texte gilt, dann das: Ein Suchbegriff sollte (wenn du unter diesem gefunden werden willst) wenigstens ein Mal in deinem Text vorkommen.

Die Magie der WDFxIDF

Im Content-Marketing wird die ein oder andere Sau durchs Dorf getrieben. Was früher die Keyworddichte war, ist heute WDFxIDF. Wenn du nicht weißt, was das genau ist, hier habe ich es leicht erklärt.

Für SEO-Texte reicht Folgendes: Die Relevanz eines Textes im Verhältnis zum Wettbewerb wird hier zum Ausdruck gebracht. In puncto Keywordnennung und Nennung semantisch relevanter Begriffe.

Besser als die Keyworddichte korreliert die WDF-IDF mit guten Rankings. Ein Rankingfaktor ist sie nicht, aber sie unterstützt dich beim Schreiben:

  • nichts Wichtiges zu vergessen oder zu übersehen
  • nicht zu stark zu optimieren

Die Textlänge spielt eine Rolle, oder?

Hinsichtlich der Textlänge gibt es diverse Vorstellungen. Früher sagte man „schreib nicht zu viel, Google crawlt nicht alles“. Das ist Käse, denn Google crawlt alles und liest alles (oder sagen wir mal sehr, sehr viel). Schnell hat man umgedacht…

Schreib so viel wie nur möglich! Je mehr du sagst, umso wichtiger bist du. Viele sagen dann aber: So viel liest doch kein Mensch! Doch ist es eben doch ein SEO-Text, kein Menschen-Text. Trotzdem gilt User-Intent First! Hast du alle wichtigen Informationen für deinen User untergebracht, dann hilft es nicht, den Content durch Unwichtiges zu verwässern.

Wenn dein User nicht schnell findet, was er sucht, dann ist er weg. Genauso schnell verschwindet dein gutes Ranking. Neben dem User-Intent zählt auch das Nutzerverhalten.

Viel Text wird in der Webseitenwelt auch Neuland oder Internet genannt, auf zwei Arten umgesetzt. Eine ist komplett falsch, die andere gut gedacht.

Viel hilft viel – Einerlei -> Keyword-Kannibalisierung

Es hilft dir auf jeden Fall nicht, ein Keyword auf so vielen Seiten wie möglich zu erwähnen. Was aber doch oft passiert. Hier erreichst du einen gegenteiligen Effekt. Du verursachst eine Keyword-Kannibalisierung.

Was nichts anderes bedeutet, als: Es existieren 2 oder mehr Seiten zu einem Thema. Google weiß nicht, welche von beiden die Richtige ist.

Die Folge: Du wirst dein eigener Konkurrent!

Jede Seite hat ein eigenes einzigartiges Ziel! Es ist nur sehr selten richtig, mehrere Seiten für ein Keyword / Thema zu haben!

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Googlebot ist verwirrt (Quelle: Moz.com - Ho To solve Keyword Cannibalization)

Viel hilft viel – Zweierlei -> Textlänge über alles

Die Seite auf Platz eins hat 3500 Wörter! Du musst also mindestens 3500 Wörter schreiben. Oder mehr! Viel vergnügen! Aber es ist möglich, dass Platz eins trotz und nicht wegen der Wortanzahl erreicht wurde! Es kann sogar helfen, weniger Worte zu verwenden. Den Inhalt also leichter und einfacher rüberzubringen!

Wenn es dir Spaß macht, dann zähle deine Worte, ein Rankingfaktor ist das nicht!

Das heißt aber nicht, dass es keine Rolle spielt. Tatsächlich befinden sich lange Texte 4- bis 5-mal Häufiger auf Seite 1 bei Google wieder als kurze. Was an der Komplexität der Suchanfragen liegt, seltener sucht man eine kurze und sehr spezifische Definition. Und wenn, dann oft ohne Klick oder Conversion (Featured-Snippets).

Der große Vorteil bei langen Inhalten ist natürlich der Long-Tail Bereich. Du deckst den automatisch ab und bekommst dadurch mehr Rankings und Klicks. Es folgt noch mehr dazu, also ließ weiter.

So verhält es sich mit Textlänge und Rankings

Es ist so, dass ein Stück Text nicht gleich einem anderen ist. Ein Produkt in einem Shop zum Beispiel ist nicht zu vergleichen mit einem Blog-Artikel.

Wenn ein Produkt eben nur beschrieben wird, sollten Blog-Artikel, Ratgeber und ähnliche Seiten eher lang sein. Es gibt diverse Studien, die besagen, dass lange Texte die meisten Google-Besucher bekommen. Und so ist es, wie zum Beispiel Hubspot hier zeigt. Die meisten Besucher haben Texte, die 2250 bis 2500 Wörter lang sind.

Lange Texte bekommen ebenfalls mehr Backlinks und besser User-Daten. Außerdem eignen sie sich besser für Social-Media, denn sie werden mit höherer Wahrscheinlichkeit in sozialen Netzen geteilt. Jedoch gilt weiter: Wenn bei 1800 Schluss ist, weil es nichts mehr zu sagen gibt, dann schwafle nicht und wiederhole dich nicht absichtlich. Dann sind es eben 1800 Worte und nicht die magischen 2500.

Unique Content ist ungleich Unique Value (Mehrwert)!

Ein Missverständnis möchte ich ausräumen: Unique-Content ist nicht gleich Ranking!

Nimm einen Text, der gut bei Google zu finden ist und schreibe ihn einzigartig um. Jetzt hast du Unique-Content. Diese beiden Wörter bedeuten nichts anderes als: Einzigartigkeit. Hilft dir das, um besser gefunden zu werden? Nein! Ein Beispiel:

Das Fahrrad, es ist erfunden! Es jetzt anders zu lackieren, die Klingel rechts zu haben und nicht links, macht das eine neue Erfindung?

Du brauchst Unique-Value! Oder zu deutsch: Mehrwerte! Eine Gangschaltung, einen Elektroantrieb oder einen Beiwagen, wenn du so willst.

Wenn du inhaltlich nicht anders (besser) bist als die Konkurrenten vor dir, dann gibt es keinen Grund für Google, dich vor ihnen anzuzeigen!

Unqie-Content ist keine große Hürde, die überspringt jeder Schreiberling mit 40 Fieber. Echten Mehrwert zu einem Content hinzuzufügen ist eine viel größere Kunst. Schreibst du vorhandene Texte nur um? Dann kannst du gleich das Original verwenden und darauf verweisen. Die Rankingchancen dürften damit sogar steigen, von gar nicht auf Seite 8 bei Google.

Ist das jetzt schwer zu lesen, oder leicht (über Lesbarkeit und Schwierigkeit)?

Dein Text ist zu schwer, du musst ihn leichter machen! Dein Text ist zu leicht, mach ihn schwer. Flesh-Reading-Ease oder die errechnete Schwierigkeit deines Textes.

Wikipedia befeuert ein gewisses Spektrum an Text-Schwierigkeiten, die mit der ein oder anderen Onlinezeitung unter Umständen kaum vergleichbar ist. Trotzdem haben beide enorm viele Rankings und Klicks aus der Suchmaschine. Denn ein Faktor ist die Lesbarkeit nicht:

Die Schwierigkeit ergibt sich aus dem Thema und der Zielgruppe. Der Text passt (wenn du den noch folgenden Grundsätzen folgst) automatisch. Du wirst nicht besser gefunden, wenn du Herzchirurgie für 6-Jährige erklärst oder den Weg zu dir für Professoren umschreibst.

Google EATs Content (Expertise for breakfast)

Tatsächlich hilft es, wenn du dich mit dem Thema, zu dem du gefunden werden möchtest, auch wirklich Wissen hast. Besonders wenn es um Gesundheit oder Geld geht (Your Money Your Life) wird Google auf dein Wissen achten. Das ganze nennt sich E-A-T: Expertise, Authority, Trustworthiness! Das ist Teil der Google Quality-Rater-Guidelines und besonders wichtig für Webseiten über Finanzen und Gesundheit.

Wenn du dich nicht auskennst im Thema, dann lerne und recherchiere extrem viel oder Frage jemanden, der sich auskennt!

Dein SEO-Text soll gefunden werden? Dann sieh dir deine Konkurrenz bei Google an, was kannst du besser? Speed, Know-how, Visuals, Art des Contents, Statistiken? Und zeige deinem Leser #EAT #10xContent

Noch ein paar wichtige Dinge zum Texteschreiben für Google

Google hat mit dem BERT-Update klargemacht, wo die Reise hingehen soll. Google versteht gut und auch besser, als du dachtest. Und trotzdem, Google kann nicht alles daher:

  • Schreibe kurze Sätze
  • komme früh auf den Punkt, gehe dann erst ins Detail
  • Bringe Antworten direkt hinter die Fragen
  • Rechtschreibung und Grammatik – bitte akzeptabel
  • Kein Fachchinesisch
  • Kein Marketing-Jargon

Ein kleiner Beispiel-Text

in schlecht:

Wie heiß wird es morgen?

Wenn man in Betracht zieht, dass wir auch letztes Jahr im Mai drei schöne Tage hatten und die Schwalben nicht allzu tief unterwegs sind, kann man davon ausgehen, dass es warm wird. Vermutlich werden Meteorologen von 33 Grad ausgehen.

und in gut:

Wie heiß wird es morgen, am DATUM?

Morgen werden Temperaturen von bis zu 33 Grad Celsius erreicht werden. Der Grund dafür (….)

SEO-Texte schreiben lassen – Go oder No-Go?

Gerade kleine Unternehmen können es schwer haben, den richtigen Content in der passenden Masse zu schreiben. Oder es fehlt einfach die Zeit. Das Schreiben ist auch nicht jedermanns Sache, und das ist gut so.

Es spricht eigentlich nichts dagegen, den Webseiten-Text schreiben zu lassen. Wenn du eine gute SEO Agentur gefunden hast (und viel mit der Agentur kommunizierst und mit Know-how unterstützt), ist das eine gute Sache.

Vergiss nur nicht, Know-how ist wichtig! Wer also was von billig sagt, Keywordspinnern und so weiter erzählt, falsche Adresse! Lass dir Texte von erwiesenermaßen guten Agenturen erstellen, die sich in deinem Gebiet sehr gut auskennen oder mit dir zusammenarbeiten wollen! Auch Freelancer können das, du musst nur den Richtigen finden.

Am besten ist es, wenn der Content von jemandem kommt, der sich so richtig auskennt. Nimmst du einen externen Texter, der keine Ahnung hat, wird es vermutlich kein sehr guter Text, denn:

  • Er macht seine Recherche bei Google, es wird also kaum etwas Neues dabei sein.
  • Er wird mehr verdienen, wenn er schneller ist. Und selbst wenn es nicht geplant ist, er hat das im Hinterkopf.

Sollte ich SEO-Text-Tools und Generatoren nutzen?

Nach all dem Text, den du eventuell komplett gelesen hast, kannst du davon ausgehen, dass es SEO-Text Generatoren gibt. Aber natürlich weißt du nun auch, dass die Verwendung nichts bringen wird.

Es gibt allerdings Tools, die dich beim Schreiben unterstützen können. Kostenpflichtige wie der SEM-Rush writing Assistent (ab einer gewissen Anzahl an Texten pro Zeit kostet er etwas) oder komplett kostenlose (im Umfang deutlich weniger hilfreiche). Jedoch, eigentlich benötigst du sie nicht, wenn du eine gute Keyword-Recherche gemacht hast.

Wie kannst du gute SEO-Texte von schlechten unterscheiden?

Nichts leichter als das! Nimm deinen Text, ließ ihn und stell dir diese Fragen:

  • Bietest du eigene einzigartige Inhalte mit echten Mehrwerten aus Analysen, Rechercheund eigenem Wissen?
  • Bietest du alle Informationen zum Thema – umfangreich und vollständig an?
  • Hast du interessante und nicht nur für jedermann offensichtliche Informationen?
  • Bist du nur eine Kopie von anderen, oder ergänzt du eigene Mehrwerte und Know-how?
  • Titel und Beschreibung sind informativ, beschreibend und optimiert?
  • Kannst du die Seite stolz einem Freund empfehlen?
  • Würdest du den Inhalt unter deinem Namen in Sozialen-Netzwerken teilen?
  • Glaubst du ein Buch oder Wikipedia würde dich zitieren oder verlinken?
  • Ist der Text von einem Experten auf dem Gebiet?

Antwortest du auf diese Fragen mit “JA!” – Dann gibt es nur noch zwei Fragen, die den Content angehen:

  • Gibt es sachliche Fehler?
  • Gibt es Fehler in Rechtschreibung und Grammatik?

Antwortest du hier mit “Nein!”, dann hast du einen guten SEO-Text!

Was ist OnPage-Optimierter Text?

Ein Text, der gut bei Google gefunden wird, der ist nicht nur gut geschrieben, er hat auch einige Basiselemente. Diese Elemente sind Teil der OnPage-Optimierung (auch OnSite-SEO), also SEO-Optimierungen, die du an deiner Webseite direkt vornehmen kannst.

  1. Einen optimierter Meta-Title.
  2. Eine optimierte Meta-Description.
  3. Bilder mit Alt-Attributen.
  4. Genau eine H1-Überschrift.
  5. Diverse Unter-Überschriften in einer gewissen Überschriften-Hierarchie.
  6. Ein Keyword/Thema, unter dem der Text in Suchmaschinen gefunden werden soll (aus einer oder einer größeren Keywordrecherche).
  7. Eine gute interne Verlinkung.
  8. Ein Fazit oder eine Zusammenfassung.
  9. Erkennbare Zeichen von Know-how und Expertise (Autoren sichtbar, Über-Uns Seite).
  10. Vertrauenswürdigkeit (Design, Impressum, Datenschutz, Über-Uns, Team, Branding)
  11.  Gute interne Verlinkung wichtiger und relevanter Seiten.
  12. Externe Links zu Wissensquellen sind nützlich, nicht schädlich.

Das sind die üblichen OnPage-Faktoren, die in einem SEO-Text gern gesehen sind.

Jetzt noch ein schönes Video von GoFishDigital vor der Zusammenfassung – Der Song: Write for Human beeings, not for the machines!

Was einen SEO-Text ausmacht nochmal zusammengefasst

    • Holistisches Web – Texten heißt antworten! Die meisten Suchanfragen sind genau das: Fragen! Also musst du auch antworten! Gib Antworten am besten auf alle Suchanfragen zum Thema, das wäre dann holistisch.
    • Fragen beantworten, heißt den User verstehen (User-Intent). Am Ende des Klicks gibt er dir die Kohle der Nutzer. Du musst also die Suchanfrage des Suchenden verstehen und seine Gedankengänge dahinter. Es gibt viele Intentionen und du wirst die Antworten geben, die du beantworten kannst.
    • Qualität: Von Copy Cats und Duplicate-Content hält keiner was. Der Inhalt muss einzigartig sein, „Copy- Cats“ haben bei Google keine Chance! Wer kopiert, der wird nicht gefunden! Vorgefertigte Texte aus „Homepagebaukästen“ haben wirklich keine Chance, gefunden zu werden! Wie viele Webseiten genau deinen Text verwenden (bei Texten aus Homepagebaukästen können das sehr viele sein), kannst du mit dem Copyscape Tool herausfinden.
    • 10 x Content mit Mehrwert! Wie gesagt, kann es recht nützlich sein, wenn du dir die Suchergebnisseite (SERP) eins bei Google genau zu Gemüte führst. Jetzt gilt es deine existierende Konkurrenz zu analysieren. Als Inspiration! Fällt dir auf, was du selbst anbietest und die Konkurrenz nicht? Was deine Konkurrenten aus einem bestimmten Grund ganz anders machen? Du weißt mehr?
    • Warum ich? Was ist dein größtes Alleinstellungsmerkmal? Man kann einfach alles in schöne und einzigartige Sätze packen, die eine Suchmaschine und ein Nutzer gerne sieht.
    • Was noch? Ubersuggest zeigt dir Suggest-Vorschläge – also Suchanfragen, die zu deinem Hauptkeyword gestellt werden. Vielleicht hast du was vergessen?
    • Verwendung von diesen SEO-Keywords und Synonymen (Semantik). Klar gibt es Keywords auch beim Schreiben. Aber es ist komplizierter! Es geht dir gar nicht um Keywords, sondern um ein SEO-Thema. Dieses Thema hat Keywords und passende Synonyme. Und diese Synonyme, die baust du in deinem SEO-Text.
    • Du schreibst einen Text zu einem Thema (Keyword).
    • Nur einen Text zu einem Thema, nicht 5 oder 10 mehr oder weniger starke Variationen.
    • Du denkst beim Schreiben weniger über SEO oder Keyworddichte nach als über Antworten für den Leser.
    • Generell solltest du nicht nur darüber nachdenken, wie eine Suchmaschine den Text wohl findet.
    • Wichtig ist, was der User denkt – denn er ist ein wichtiger Rankingfaktor (User Experience).
    • Viel wichtiger ist es, herauszufinden (und dann auch zu wissen!) was gesucht wird und dafür Antworten sinnvoll einzubauen (User Intent).
    • Die wichtigsten Suchworte sollten an den richtigen Stellen verwendet werden (Title, Headings).
    • Synonyme sollten verwendet werden, da Google diese bekannt sind.
    • Qualität bekomme ich z.B. durch meine Alleinstellungsmerkmale und Mehrwerte in meinen Text.
    • Rechtschreibung und Grammatik sind nicht unwichtig!
    • Im Zeitalter des holistischen Web sollte ich möglichst viele relevante Fragen beantworten.
    • Ein Experte solltest du sein, mit Vertrauenswürdigkeit und Autorität (E-A-T).
    • Die Sätze sind frei von jedem Jargon.
    • Nicht mehr Kommas als nötig und bleib bei kurzen Sätzen.
    • Bring die Antwort an die Frage, kein abschweifen.
    • Komm auf den Punkt, erkläre erst danach!
    • Tools sind eine Unterstützung, SEO-Text-Generatoren sind Quatsch.
    • Länge ist gut, aber keine Pflicht. Mit mehr sinnvollem und holistischem Inhalt steigen deine Chancen auf Long-Tail-Keywords.
    • Du verwendest Links, interne und externe, zu relevanten und wichtigen Inhalten.
    • Content sind nicht nur Worte, es sind auch Bilder, Videos, Sounds – Was immer den User das Verstehen erleichtert.

     

Hier noch ein Buchtipp

Das war fast kein SEO-Text mehr, eher ein halbes Buch. Wenn du gern viel über Content liest und Büchern gegenüber nicht abgeneigt bist, habe ich eine Empfehlung für dich. Lerne zu Content erstellen und einzusetzen mit „Think Content“. Das Standardwerk zum Content-Marketing gibts natürlich hinter diesem Link bei Amazon.

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