Gastbeiträge – (k)eine sichere Sache

Ein SEO-Mythos wie er im Buche steht, im SEO-Buch der schlechten Linkbuilding Tipps. Denn Gastbeiträge sind keine sichere Sache! Eher ist das Gegenteil der Fall, die meisten Linkbuilder haben es lange nicht ernst genommen und immer wieder sehe ich den "Gastbeitrag" weit oben in den Linkbuilding Tipps.
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Gastbeiträge - Guestblogging / Guestposting
Inhalt des Artikels

Was ist ein Gastbeitrag?

Gastbeiträge oder Guest Posts sind Beiträge von dir, auf Webseiten von anderen. Dabei schreibst du einen Themenrelevanten Blogbeitrag, relevant für dich und den Blog, auf dem du veröffentlichst.

Nun kommt das mit den Backlinks ins Spiel, natürlich möchtest du zu dir Linken, aber wie. Ganz einfach und keine zweite Meinung zulässig: Nofollow! Denn das ist, was Google in seinen Guidelines seit Jahren so klarstellt.

Ist ein Gastbeitrag also kein sinnvolles Linkbuilding?

Nein, wirklich nicht, wenn es dir um den Aufbau von Follow-Backlinks geht, dann ist das Thema Gastbeiträge eine Nutzlose Arbeit.

Schon seit 2017 (!!!) stellte Google klar, dass Links in Gastbeiträgen Nofollow Links sein müssen. Bezahlt, oder nicht bezahlt, das spielt keine Rolle!

Nun stellt sich die Frage, ob das Ziel einer Linkbuilding-Strategie oder eines SEOs sein sollte, X Follow-Backlinks in Y-Zeit zu bekommen.  Eigentlich ja sowieso nicht!

Auch Gastbeiträge haben eine Chance verdient, aber nicht um Follow-Links zu bekommen. Sondern:

Der nutzen von Guestposts

Es ist ähnlich wie beim Comment-Marketing oder der Forenarbeit, es geht primär um das Branding und bekannt werden in deiner Zielgruppe.

Auch um das Gewinnen von Lesern und möglichen Kunden, aber nicht um das Erhaschen von Links. Diese sollten beim Gastbloggen zweitrangig sein und bleiben.

Es spricht also generell nichts dagegen, es spricht ja auch nichts gegen Werbung oder Branding. Jedoch das Ziel sollte überdacht werden, es geht eben nicht um die Linkgewinnung.

Google Richtlinien zu Gastbeiträgen (Guestposts / Guesblogging)

Die Überschrift ist lang und bilingual mit Synonymen, das auch jeder weiß, was du da tust, ist nicht Richtlinienkonmform.

Google zum Thema Gastbeitrag und SEO im Jahr 2012

Schon 2012 sagte Matt Cutts (früher Head of Google Webspam) mal ist es OK Gastbeiträge zu verwenden und mal doch besser NoFollow. Die übliche SEO-Antwort heutzutage „It depends“ (siehe Video). Das war 2012 und schon da, vor acht Jahren, war es Grau.

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Google zum Guestblogging im Jahr 2017

Im Jahr 2017 sagte John Mueller von Google, dass bei allen Gast-Blog-Posts, egal wie oft du Beiträge erstellst, alle Links Nofollow Links sein sollten. (Quelle)

Google zu Gastbeiträgen 2020

Zuletzt in diesem Jahr wurde John gefragt: „Was ist mit Gastbeiträgen im Allgemeinen, bei denen kein Geld den Besitzer wechselt?

John sagte: „Der Teil, der problematisch ist, sind die Links. Wenn du den Inhalt und die Links bereitstellst, sollten diese Links keine Signale weiterleiten und das rel-gesponserte / rel-nofollow sollte angehängt sein. Es ist in Ordnung, um ein breiteres Publikum zu erreichen.

Aber eben nicht um Follow Links zu bekommen.

Er fügte später hinzu, dass es hier nicht um neue Pläne geht, Websites mit Links zu Gast-Blog-Posts zu suchen.

Er sagte, erwarte kein hochlaufen manueller Überprüfungen. Und sagte, die meisten Gastbeiträge werden „sowieso algorithmisch erfasst“.

Fazit

Google mag keine Follow-Links in Gastbeiträgen und das schon seit Jahren. Es ist Teil der Richtlinie, diese Links auf Nofollow zu stellen.

Warum? Du gibst mir recht, das ist User-Generated-Content, denn du bist der User und nicht der Betreiber. Ich möchte keine Panik machen und erwarte keine Strafen, ich gehe davon aus, dass (wie John sagt) diese Links algorithmisch entwertet werden.

Wer seine Rankings und Gastbeiträge übereinanderliegt, der kann ja sehen, wie Erfolgreich oder nicht das vorgehen ist.

Fakt bleibt, Links in Gastbeiträgen setzt du auf Nofollow, denn das ist seit Jahren die Richtlinie von Google. Bezahlt oder nicht spielt keine Rolle!