Subdomain oder Unterverzeichnis? Was ist der richtige Ort für Deinen Blog?

Aktualisiert: 2016-12-16

Subdomain vs Unterverzeichnis

Ein Unterverzeichnis oder eine Subdomain, wohin mit dem eigenen Blog? Auch hier ist die Antwort nicht schwarz oder weiß! Es kann viele positive Effekte haben, besonders für die Suchmaschinenrankings, einen Blog im Verzeichnis zu haben. Es kann Situationen geben, da sollte man eine Subdomain verwenden. Komplett out ist, eine Fremde Domain zu verwenden.

Was bedeutet Subdomain oder Verzeichnis?

Nur um die Begriffe zu klären, ein Blog wie „blog.domain.de“ auf eine Subdomain angelegt. Auf einem Unterverzeichnis oder Subdirectory  beduetet, ein Blog liegt z.B. auf „www.domain.de/blog„. Damit haben wir schon mal die Begrifflichkeiten geklärt, jetzt stellt sich die Frage, wie Google was ansieht.

Subdomain vs. Unterverzeichnis in Googles Augen

  • Eine Subdomain ist für Google eine eigenständige Domain. Was bedeutet Autorität, Trust und Links der WWW-Seite, haben keinen Einfluss auf den Blog. Ebenso ist es andersrum. Ein Blog der viele Links bekommt und schnell an Autorität gewinnt, der hilft dem Ranking einer Website nicht wirklich. Links vom Blog zur Website werden aber trotzdem als interne Links behandelt (Strafen sind nicht zu erwarten bei massiver Verlinkung).
  • Bei einem Unterverzeichnis sieht es anders aus. Es liegt ja auf der Domain, alles ist intern. Ergo ist die Domainautority der Website gleich auch die des Blogs. Ein Link den der Blog gewinnt, der erhöht die Autorität der gesamten Domain. Und damit so ganz nebenbei die Rankingchancen. Ein Blog auf dem Verzeichnis einer existierenden Domain, kann sofort besser gefunden werden. Zusätzlich auch die Auffindbarkeit der Domain mittel- bis langfrastig erhöhen.  Mit einer Subdomain wäre das ungleich schwerer.

Wenns um SEO geht – keine Subdomain

Verzeichnis oder Unterverzeichnis, keine Subdomain bei SEOBei der Suchmaschinenoptimierung will man mit Blogs nicht nur Besucher, sondern im Idealfall Links gewinnen. Autorität und Trust der Domain steigern.  Das geht also nur mit Unterverzeichnissen wie im intenSEO Blog.

Wann ist eine Subdomain für Blogs sinnvoll

Das Unwissen bei Blogs und SEO

Ich nehme ab und am am Google Webmaster Forum Teil. Dort kam diese Blog-Frage auf, die ich beantwortet habe. Etwa 3 Stunden später per Email konnte ich sehen, wie meine Antwort von Top 100 Beitragenden Webmastern zerrissen wurde. Dabei war die Frage eindeutig: Was macht aus SEO Sicht am meisten Sinn?
Und meine Antwort ist falsch? Natürlich nicht, aber selbst den Top 100 Beitragenden Webmastern (also offenbar Leute mit Erfahrung) ist die Frage (Subdomain oder directory – aus SEO Sicht) nicht klar.
Da schrieben sie unter anderem Dinge wie: „Für die Optimierung spielt der Ort doch keine Rolle„. Oder auch „eine H1 kannst du erstellen ob domain oder verzeichnis“.  Gut fand ich auch „Links kannst du doch für beide erstellen„. Das ist schon richtig, aber er Fragte nicht nach der Optimierung allein, er will doch wissen, wie sein Blog besser gefunden werden kann! Da spielt die Wahl ob Subdomain oder Subdirectory doch eine riesige Rolle, besonders bei einer 10 Jahre alten Domain.

Danke an den Fragesteller – dieser markierte meine Antwort als hilfreichste mit den Worten:

Ich habe mich in vielen Blogs und Foren (sogar bei Google) belesen und muss zu dem Schluss kommen, das Andreas die beste Antwort gegeben hat –  Danke!

So kam es, dass meine Antwort im Google Webmaster Forum von den teilnehmenden Webmastern vernichtet und vom Fragesteller als beste Antwort bewertet wurde. Ich beschloss dabei SEO Fragen im Webmaster Forum nicht mehr zu beantworten. SEO und Webmaster – manchmal zwei fremde Welten.

Fazit zu: „Wohin mit dem Blog“:

  • Blogs auf Unterverzeichnissen helfen der gesamten Domain beim Ranken.
  • Blogs auf Unterverzeichnissen können sofort schneller gefunden werden, wenn die Domain eine gewisse Autorität erreicht hat.
  • Blogs auf Subdomains sind für Google eine ganz eigene (neue) Domain.
  • Blogs auf Subdomains fangen bei null an.
  • Links von Subdomain-Blogs zur Hauptdomain gelten als interner Link.
  • Subdomain Blogs können helfen, den eigentlichen Content nicht zu verwässern.

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