Webkataloge und Directories

Aktualisiert: 2015-03-06

webkataloge-directoriesWebkataloge und Directories dienten in der SEO Anfangszeit, den Zeiten des massiven und aktiven Luinkbuildings, sehr stark der Optimierung. Heute würde ich beides eher als ein SEO-Fossil ansehen. Ähnliches verhält es sich mit Social-Bookmarks, diese sind aber, im Gegensatz zu den Webkatalogen und Directories gänzlich tot.

Webkataloge und Directories funktionieren doch noch?

Zum Teil ja, zum Teil kann es passieren, dass Webkataloge einen kleinen Bonus liefern. Es gibt durchaus Webkataloge und Directories, aber auch (ganz besonders) Branchenbücher, die einer SEO-Kampagne helfen können. Der Unterschied zwischen einem Branchenbuch und einem Webkatalog ist eigentlich nicht vorhanden. So gibt es Branchenbücher die man ebenso als Wertlos ansehen kann. Eigentlich machen beide das selbe, du trägst deine Webseite ein und bekommst einen Link. Außer ein paar Bots und vielleicht einem Admin des Kataloges, wird niemand je diesem Link folgen.
Webkataloge und Directories funktionieren eventuell noch, aber nur dann, wenn es Webkataloge sind, die gepflegt sind und in denen der Beitrag einzigartig sein muss. Außerdem müssen die Beiträge (alle, nicht nur die eigenen) einen gewissen Mehrwert für den Benutzer bieten. Man merkt schnell, dass solche Webkataloge eher spärlich gesät sind. Es gibt sie, aber diese Webkataloge zu finden und dann den unique Text zu schreiben und hoffen, dass der Link in den nächsten Tagen (Monaten) aufgenommen wird und nicht sofort wieder entfernt. Das hoffen, dass der Webkatalog überhaupt noch aktiv ist. Viele Kataloge sind einfach Leichen im Netz – niemand pflegt sie mehr, aber dank automatischer Antwortmails erfährt man das nicht. Der Aufwand gute und aktuelle Webkataloge zu finden, wird sehr sehr hoch.

Branchenbücher

Das Örtliche und die Gelben Seiten sind Ausnahmen, es existieren also Branchenbücher, die aktiv von Menschen genutzt werden, da zum Beispiel die Gelben Seiten und das Telefonbuch sogar eine App bieten und viele diese (vielleicht nur aus Gewohnheit aber immerhin) nutzen, ist das kein schlechter Eintrag. Diese helfen natürlich ein wenig, mehr im Bereich Local-SEO, als in einer größeren Kampagne. Für Local SEO sind solche Branchenbücher die klassischen Citation-bringer. Aber dazu gibt es im Local SEO Tutorial mehr zu lesen.

Die Mutter aller Webkataloge

DMOZ (oder ODP – Open Directory Project) ist wohl die Mutter aller Webkataloge. DMOZ könnte man verwenden, dieser Webkatalog ist (da von Menschenhand geprüft mit vielen Richtlinien) und sicher nicht schädlich! Aber hier wird das Eintragen auf sich warten lassen, teilweise dauert es Monate! Man bekommt keine Antwort und weiß daher auch nicht, ob man nun angenommen ist, oder ob der Webkatalog mich abgelehnt hat. Früher hat man versucht sich mit Editoren gut zu stellen, dann wurde es zur Normalität, selbst ein Editor zu werden, alles die Münze entscheiden zu lassen, bis der eigene Eintrag kommt. Im Anschluss die Editor Aktivität einschränken, bis man wieder einen Eintrag braucht. Andernfalls hieß es: Immer wieder prüfen bin ich drin, oder versuche ich es erneut! Der Link ist schon bei DMOZ kaum den Aufwand Wert (bei den anderen Webkatalogen noch viel weniger). Immerhin – man erlebt hier auch keine doppelten oder falschen Einträge.

Social-Bookmark Dienste

Die Social-Bookmarks sind aus Linkbuilding-Sicht tot! Google hat Social-Bookmarks auf nofollow reduziert, man muss also genau gucken, dofollow Bookmarks sind schädlich. Nofollow Bookmarks sind nutzlos, da diese nicht einmal jemand verwendet. Natürlich wird es jetzt Menschen geben, die sagen: „Aber nofollow Links gehören zu einem natürlichen Linkprofil“. Meine Aussage: Wenn nofollow Links zu einem natürlichen Linkprofil gehören, dann werden diese auch ganz natürlich passieren. Google wird mir auf jeden Fall keine Steine in den Weg legen, nur weil meine Seite keinen nofollow Link hat! Im Notfall bekommt man Backlinks mit dem rel=“nofollow“ ja auch über ein gewisses Maß an Comment Marketing! Social-Bookmark-Backlinks jedenfalls sollte man eher abbauen, anstatt sie aufzubauen!

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