Sind Blogkommentare als Backlinkquelle geeignet?

Aktualisiert: 2015-02-08

backlinks-blogkommentareAm Anfang einer OffPage SEO Strategie steht bei vielen Neulingen in Sachen Linkbuilding das Kommentieren in Blogs auf dem Programm. Zusammen mit den Eintragungen in Webkatalogen und Directories und dem Partizipieren an vielen Foren. Diese Backlinkquellen stehen meist ganz vorn, denn es sind leichte Links. Aber ist das richtig so? Wie macht man Kommentare zu richtig nütlichen Backlinks? Nur einen Beitrag kommentieren und als Namen ein Keyword verwenden? Oder besser kein Keyword? Muss der Blog themennah und relevant für mein Gebiet sein oder ist das egal? Sollte man versuchen, einen Backlink in den Kommentar zu packen? Sollte man darauf achten, nur do-follow Blogs zu verwenden?
Diesen Fragen will ich auf den Grund gehen.

Sind diese leichten Backlinks überhaupt sinnvoll?

Generell sind diese leichten Backlinks wie eben Blogkommentare oder Webkataloge, nicht so Wertvoll wie ein natürlich entstandener Backlink. Aber besonders bei der Forenarbeit und den Blogkommentaren ist es möglich, durch den Kommentar, natürlich Backlinks zu gewinnen. Ziel beim Kommentieren sollte es also sein, den Leser des Kommentars (also dem Blogger und seiner Leserschaft) zu einem Wechsel auf meine verlinkte Seite zu bewegen. Dort meinen Beitrag zu lesen, ihn toll und hilfreich zu finden und den Beitrag zu teilen, zu liken, plus eins zu geben, mir in allen social networks zu folgen und in einem eigenen Blogbeitrag auf diesen Beitrag zu linken. Oder wenigstens eine Sache davon, bzw. von mir gehört zu haben und vielleicht wiederzukommen. Bei künftigen Kommentaren von mir, das Profilfoto erkennen und vertrauen aufbauen. Wie man das schaffen kann, folgt in den nächsten Zeilen.

Sind Blogkommentare gute Backlinks?

Wie oben gesagt, das Ziel eines Blogkommentars sollte nicht der Backlink sein. Dieser wäre nahezu Wertlos. Ziel muss die Konversation mit dem Leser und Betreiber eines Blogs sein. Man kann so tatsächlich schaffen, das Links zu Seiten aufgebaut werden, die man in Blogs teilt. Dazu nutzt also kein Link unter dem Namen, sondern eigentlich nur der im Kommentar selbst. Verwendet dort (wenn Links erlaubt sind) auch mal URL shortener wie den von Google. Da könnt ihr in der Statistik recht schnell nachsehen, wie viele Leute über den Link kommen. Das geht natürlich auch mit Google Analytics, aber schnell unterwegs geht’s so besser.
Auch wirkt ein Link über einen Short-URL-Dienst nicht so spammy. Sollten Links in Kommentaren nicht erlaubt sein, dann akzeptiert dieses Gebot und schreibt die URL vielleicht so auf: “intenseo. de/seo-blog/offpage-seo-und-linkbuilding/” vielleicht, wie hier mit einem Leerzeichen vor dem “.de”. Und weist darauf hin, warum Ihr das so macht, um nicht gegen Richtlinien zu verstoßen, aber wissend, dass der Link den Lesern viel bietet.
Hier noch ein Video vom Wizard of Moz:

Fazit zu den Kommentarbacklinks

Blogkommentare, oder besser Backlinks aus oder in Blogkommentaren, gehören zu einen natürlichen Linkprofil. Egal ob ein Link oder dem Namen des Kommentatoren oder aus dem Kommentar selbst. Follow oder No-Follow, es gehört irgendwie dazu. Es ist aber nicht mehr Zeitgemäß, durch Blogs zu wandern und Links zu streuen, nur um einen Backlink zu bekommen. Auch das nachsehen, ob man einen Do-Follow-Blog gefunden hat, ist ein wenig old-fashioned. Wenn man aber bemerkt, dass man in einem Blog viel ließt und man auch immer wieder kommt, dann kann man schon mal Links teilen. Besonders, wenn man wirklich was gutes zum Thema geschrieben hat.

 

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